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Rückblicke

5. November 2022:

Rückblick: Hat Friedenspolitik noch eine Chance?

Was ist der richtige Weg aus der Krise? Sind Antifaschismus und Antimilitarismus heute noch Grundlage der Politik?
Eine Veranstaltung im Club Voltaire aus Anlass seines 60. "Geburtstags"


Der Club Voltaire wird im Dezember 60 Jahre alt, und selten stand sein Selbstverständnis so dramatisch infrage. Seit seiner Gründung setzt er sich für Frieden und Abrüstung, gegen Krieg und Faschismus ein. Eine bessere Zukunft für alle ist das Ziel. Was gilt davon heute noch, wenn in Europa wieder ein brutaler Krieg ausgetragen wird?

Bei einer Veranstaltung im Club Voltaire wurde solche über Fragen gestritten, wurden unterschiedliche Standpunkte formuliert. Auf dem Podium ebenso wie bei der anschließenden Diskussion mit dem Publikum. Bei allen unterschiedlichen Sichtweisen gab's in einem Punkt Einigkeit: Dieser Krieg muss so rasch wie möglich beendet werden, jede weitere Eskalation kann ins Verderben führen. Dass die deutsche Regierung stattdessen - im Einklang mit der NATO und den USA - den Konflikt befeuert, fand einhellige Ablehnung.

Nach der Diskussion wurde beim Kulturprogramm deutlich, dass der Streit um Krieg und Frieden schon mehr als hundert Jahre alt ist. Der Liedermacher Erich Schaffner und der Akademische Arbeiterliederchor interpretierten Antikriegslieder aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die jüngere Zeit.

Fazit: Auch wenn die Aussichten noch so trübe sind, gehört für den Club Voltaire das Engagement gegen den Krieg und für den Frieden zu seiner "DNA". Das galt für die bisherigen 60 Jahre, und es wird weiter so sein.
Die Diskussions- und Kulturtagung zur Friedenspolitik war die zweite Veranstaltung im Rahmen unseres 60jährigen Jubiläums. Die dritte findet am 28. Januar 2023 statt und wird sich dem Thema Bauen und Wohnen in Frankfurt widmen.

RückblickeStartseite am 15.11.22

Eine Übersicht über frühere Veranstaltungen

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Liste Rückblicke am 15.11.22

22. September 2022:

Rückblick: Das Töten beenden


Herbert Kramm-Abendroth (li.) und Gerd Bauz (re.) stritten unter der Moderation von Claus-Jürgen Göpfert
Ein Streitgespräch im Club Voltaire über den Krieg in der Ukraine
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine treibt viele Linke um. Wie kann es sein, dass in Europa versucht wird, Grenzen gewaltsam zu verschieben? Wie soll man das russische Regime beurteilen? Was ist von der Politik des "Westens" in diesem Zusammenhang zu halten? Wir wollten im Club Voltaire solche Fragen diskutieren, und zwar so, dass nicht nur Konfrontation bekräftigt wird, sondern unterschiedliche Sichtweisen innerhalb der Linken formuliert werden.
Den Hintergrund boten zwei Textbeiträge, die kürzlich im Rahmen einer Artikelserie in der "Frankfurter Rundschau" veröffentlicht worden sind. Diese Kontroverse wollten wir live erlebbar machen. Deshalb haben wir Herbert Kramm-Abendroth und Gerd Bauz zum Streitgespräch eingeladen. Der ehemalige FR-Redakteur Claus-Jürgen Göpfert hat moderiert. Später hat das Publikum in der Kneipe mitdiskutiert.
Fazit: Es lässt sich auch über solche konfliktträchtige Themen unter Linken kontrovers diskutieren, ohne dass es "unter die Gürtellinie" geht. Die Themen waren  vielfältig, von "ist das russische Regime faschistisch?" über "trifft die NATO eine Mitschuld?" bis zu "müssen wir die Drohung mit einem Atomkrieg ernst nehmen?". Es gab  unterschiedliche, teils gegensätzliche Meinungen. Trotzdem gab man sich hinterher die Hand. So sollte es sein.

2022-09-22_Ukraine am 27.09.22