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Wir veröffentlichen Aufzeichnungen unserer Veranstaltungen.
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60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten:
18:00 bis 24:00 Uhr (Mo - Do) bzw. 01:00 Uhr (Fr + Sa)
Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen (außer bei Veranstaltungen)

Bürozeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 13 Uhr

Kontakt:
(069) 29 24 08
clubvoltaire@t-online.de

Der Club in den Sozialen Medien:

   Alle Veranstaltungen im laufenden Monat

Donnerstag, 01.10.2026 * 17 Uhr

Extern / 2. Stock

Antifaschistischer Stadtrundgang

Start am „Frankfurter Engel“, Klaus-Mann-Platz

Sachkundige Mitglieder der AG des DGB führen zu Orten, die an verdrängte, bislang kaum beachtete Opfer der NS-Diktatur erinnern. 
Danach fragen wir im Club Voltaire nach Voraussetzungen und Kontinuitäten in Staat und Zivilgesellschaft. 


Die Route führt mit Zwischenstopps über das Klapperfeld zum ehemaligen Gesundheitsamt, weiter zur Paulskirche. 
Um ca. 19:30 Uhr Diskussionsrunde im Club Voltaire, 2. Stock.

Anmeldung erforderlich: Mail frankfurt@vvn-bda.de oder Tel.: 0163 25 77 690

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden willkommen.
Kooperation mit VVN-BdA Frankfurt

Zuletzt bearbeitet am: 24.09.26

Samstag, 03.10.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Tanzen im Club *Classics & Hot Stuff*

Mit DJ Tom Settka

Bei Tanzen im Club wird eine ausgelassene Party gefeiert zu geliebten Classics, erfrischend aktuellem und tanzfreudigem Hot Stuff. Rock Pop Soul Dancefloor Jazz Alternative Crossover Reggae Ragga Ska Brit Pop Balkan Brass Elektro Swing... 


Komm wie du bist und lass uns tanzen im Club!

Eintritt: 7 € // Ermäßigt: 5 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 24.09.26

Dienstag, 06.10.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

TITANIC

Die endgültige Satirelesung mit Harriet Wolff

In ihrem immerwährenden Kampf gegen Fake News, Geschichtsrevisionismus und den Focus erhalten die Faktenchecker und Quellenforscher von TITANIC heute Unterstützung von prominenter Seite: taz-Redakteurin Harriet Wolff. Sie hat sich ganz der »Wahrheit« verschrieben. Seit 2013 korrigiert sie auf der einzigen Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit schwindelerregende Falschbehauptungen aus der Lügenpresse – getreu dem Motto: Das beste Recherchetool sitzt immer noch zwischen den eigenen Ohren.


Mit Laura Brinkmann, Torsten Gaitzsch, Sebastian Maschuw, Leo Riegel, Daniel Sibbe und Stargast Harriet Wolff

Eintritt Abendkasse: 10 € // Ermäßigt: 7 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 € (nur an der Abendkasse erhältlich)

Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr) über unseren Ticketshop bei rausgegangen.de (empfohlen)

Zuletzt bearbeitet am: 24.09.26

Mittwoch, 07.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Zur Buchmesse 2026

Mileis Argentinien – Versuchslabor der Ultrarechten

Mit Frederic Schnatterer

Ende 2023 übernahm Javier Milei die Präsidentschaft in Argentinien. Über den selbsternannten „Anarchokapitalisten“ heißt es immer noch, er bringe Argentinien wieder auf Vordermann. Doch wer profitiert davon, wer leidet unter der Rosskur? Welchen Schaden nimmt die Demokratie? Ist die Kettensäge Ausdruck einer international erstarkenden Ultrarechten in einer Welt des Umbruchs? Und wie steht es um den Widerstand in einem Land, das sich einer rebellischen Tradition rühmt?

Ausgehend von Mileis Schlachtruf „Es lebe die Freiheit, verdammt!“ fragt Frederic Schnatterer: Wessen Freiheit ist gemeint? Seine Analyse gibt Hinweise darauf, welche Lehren zu ziehen sind. Ein Jahr vor den nächsten Präsidentschaftswahlen stellt sich die Frage, wie es in Argentinien weitergehen wird.

Frederic Schnatterer ist freier Journalist. Im April 2026 erschien sein Buch „Freiheit für wen? Mileis Argentinien als Versuchslabor der Ultrarechten“ (ISBN 978-3-89438-866-9 - PapyRossa-Verlag)

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Donnerstag, 08.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Zur Buchmesse 2026

Streik doch einfach mit!“

Bericht von 138 Tagen Streik

Fast fünf Monate dauerte der Streik beim Bundesanzeiger Verlag in Köln 2024. Letztlich musste er ausgesetzt werden, ohne dass die zentralen Forderungen erreicht worden waren. In einem kürzlich erschienenen Buch „Streik doch einfach mit!“ berichten Autor*innen von diesem Arbeitskampf, von der Weigerung der Unternehmensführung, auch nur zu verhandeln, von Repressalien und den Versuchen, ihren Willen zu brechen. Herausgegeben wurde es von Jan Schulze-Husmann und Peter Trinogga. 
Mit ihnen sowie beteiligten Kolleg*innen aus dem Aktivenkreis Bundesanzeiger spricht der Autor Claus-Jürgen Göpfert über Erfahrungen und mögliche Konsequenzen. 

Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Zuletzt bearbeitet am: 24.09.26

Freitag, 09.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Zur Buchmesse 2026

Antje Leetz und ihre „schmerzliche Liebe zu Russland“

Claus-Jürgen Göpfert im Gespräch mit Antje und Michael Leetz

Sie macht einen Unterschied zwischen der Bevölkerung und der Staatsmacht der Russischen Föderation. Sie berichtet von „jahrzehntelangen Freundschaften und herzlichen Gespräche am Küchentisch“. Sie kennt die Literatur und die Geschichte Russlands, das hat sie in zahlreichen Übersetzungen und Rundfunksendungen bewiesen.

Antje Leetz ist 1947 als Enkelin der Widerstandskämpferin Johanna Kirchner (1889–1944) in Frankfurt a. M. geboren und hat den größten Teil ihres Lebens in (Ost-) Berlin verbracht. Sie stellt ihr Buch vor: „Der schwarze Stein aus Tschechows Garten: Meine schmerzliche Liebe zu Russland“
Michael Leetz, der Sohn von Antje Leetz und Ralf Schröder, übersetzt ebenfalls aus dem Russischen und hat 2011 fragmentarische Memoiren seines Vaters herausgegeben.

Veranstaltung des Clubs Voltaire mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hessen, mit Unterstützung der Naturfreunde Frankfurt a. M. und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) Frankfurt a. M.

Zuletzt bearbeitet am: 24.09.26

Samstag, 10.10.2026 * 18 Uhr

2. Stock

Philosophiegruppe Sokrates

Einladung zu einem Gespräch über Persönliche Werte

Thema unseres Oktobertreffens: 

Autonomie

Selbstbestimmt zu leben setzt voraus, dass wir fähig sind, trotz der vielen Manipulationen unserer Ansichten und Meinungen durch Medien, unsere Gefühle und Gedanken eigenständig zu entwickeln, zu vertreten und dementsprechend zu handeln. Aber wir sind soziale Wesen, können wir unsere Autonomiewünsche auch übertreiben? 

Unkostenbeitrag 2 Euro
Kontakt: binderalfred@gmx.de

Veranstalter:Philosophiegruppe Sokrates

Zuletzt bearbeitet am: 24.09.26

Samstag, 10.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Lateinamerika Rebelde

Präsentiert von Lateinamerika Rebelde. Rebel Artists

Poesie: Rebel Voices; die Welt und Lateinamerika sprechen, kommentieren und schreien a cappella. Anmeldung: Latinamericarebelde2017@gmail.com 

Kumbia Ambassadors ist ein Projekt dreier chilenischer Musikerinnen und Musiker aus Berlin, die die Grenzen der Cumbia ausloten und sie zu einem Raum für Experimente und Widerstand machen.

DJ Carnavalero präsentiert lateinamerikanische Klänge, Cumbia, Boogaloo, Saya und den rebellischen Geist des Karnevals. 

Programm

  • Ab 19 Uhr: Poesie: Rebel Voices
  • 21 Uhr Konzert: Kumbia Ambassadors 
  • 22 Uhr DJ-Set: DJ El Carnavalero (Latin Music) 
Tickets: 
  • 10 € // 7 € // Mit Frankfurter Kulturpass: 1 € (Preis nur Party) 
  • 15 € // 10 € // Mit Frankfurter Kulturpass: 1 € (Preis für Lesung, Konzert und Party) 
Die fröhliche Rebellion erwartet euch! Lasst uns tanzen! 

Weitere Informationen: @lateinamerikarebelde (IG – FB) Medienpartner: @Rohkomm

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Sonntag, 11.10.2026 * 11 Uhr

Kneipe

Zur Buchmesse 2026

Erste Frauen – Pionierinnen des Sports Buchvorstellung und Diskussion

Matinee - Buchvorstellung und Diskussion

Alina Schwermer und Elke Wittich erzählen die Sportgeschichte neu, von der Boxerin im Jahr 1722 bis zur E-Sports-Pionierin der Gegenwart. 

Über Jahrhunderte wurden Heldentaten im Sport fast ausschließlich Männern zugeschrieben. Schwermer und Wittich setzen dem kurze, lebendige Porträts von Frauen entgegen, die liefen, boxten, surften, ritten oder Schach spielten, oft gegen Spott und Widerstand. Ein Buch an der Schnittstelle von Sport, Feminismus und Widerstand - für alle, die gute Geschichten lieben und wissen wollen, was zu lange unerzählt blieb.

Moderation: Jonas Wollenhaupt, Autor des Buches „Links kickt besser“

Kooperation: Kultur AG (KV DieLinke FFM) und Club Voltaire

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Sonntag, 11.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Wirtshaussingen

Wir wollen wieder gemeinsam singen; einen Mix aus Volks-, Wander-, Freiheits-, Arbeiterliedern und zwischendurch auch mal einen Schlager. Das klingt unpolitisch, ist es aber nicht. Die Liedauswahl passt zum Club Voltaire.
Wer gerne in geselliger Runde singt, ist herzlich eingeladen zu kommen! 
Für Texte und musikalische Begleitung ist gesorgt.

Hinweis: Die Küche ist an diesem Abend geschlossen.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Mittwoch, 14.10.2026 * 19 Uhr

Externe Veranstaltung

Warum die AfD keine Arbeiterpartei ist

Ort: Haus am Dom, Domplatz 3

Bei der Bundestagswahl 2025 gaben 38 Prozent der Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Stimme der AfD. Wie kann das sein, wo diese doch eine Politik gegen die Interessen von Arbeitnehmern vertritt? 

Der Soziologe Klaus Dörre sucht im Gespräch mit Claus-Jürgen Göpfert nach Antworten.

Die Veranstaltung findet nicht im Club Voltaire, sondern im Haus am Dom statt. Der Club ist Mitveranstalter.

Zuletzt bearbeitet am: 24.09.26

Donnerstag, 15.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe

VVN-BdA Antifa Erzählcafé

Fabian Goldmann: Vortrag “Stereotype, Staatsräson und Selbstzensur”

Deutsche Leitmedien haben die Gewalt im Nahen Osten seit dem 7. Oktober 2023 systematisch verharmlost, verschwiegen und gerechtfertigt und damit Deutschlands Politik der bedingungslosen Unterstützung Israels mit ermöglicht. 

Das ist die These von Fabian Goldmann, langjähriger Journalist, Medienkritiker und Autor des Buches “Staatsräsonfunk. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza”. Er hat über ein Jahr lang tausende Medienbeiträge ausgewertet. Anhand umfassender Recherchen und exklusiver Einblicke zeigt er, wie und warum aus gut ausgebildeten Journalist:innen Propagandist:innen eines Genozids werden konnten.

Kooperation mit VVN-BdA Frankfurt

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Freitag, 16.10.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Witch ’n‘ Monk + Uli Schiffelholz

Im Rahmen der Clubnacht des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt

Foto: Annemarie Sterian
Witch ‘n’ Monk ist das Duo aus dem kolumbianischen Rebellenflötisten Mauricio Velasierra und der britischen Sopranistin und Gitarristin Heidi Heidelberg. 
Durch die Kombination einer vielfältigen Instrumentierung – traditionelle lateinamerikanische Flöten, unkonventioneller Gesang, E-Gitarre und maßgeschneiderte Elektronik – schaffen sie einen Sound, der ganz und gar ihr eigener ist. Das Duo hat eine kompromisslose, neue musikalische Sprache aus Komposition und Improvisation entwickelt, die fließend zwischen verschiedenen Formen wechselt. Radikal verzerrte Flötenklänge, anarchischer Sopran-Gesang und analoge Elektronik vermischen sich mit einem Jazz-Punk-Hybrid aus Gitarre und Bass.

Die Essenz ihrer Zusammenarbeit spiegelt sich bereits im Namen wider: Dunkelheit und Licht, Weibliches und Männliches, Punk und Romantik, freie Form und komplexe Komposition. Das Erkunden von Extremen und das Schaffen von Kontrasten ist grundlegend für ihr Schaffen. An den Grenzen der Genres bewegend – Witch ‘n’ Monk werden in den Bereichen Jazz und zeitgenössische Klassik ebenso gefeiert wie in DIY- und Underground-Kreisen.

Ihr aktuelles Album „OUTFOX“ erschien 2025 bei FLUID FORM CLUB Records; außerdem veröffentlichten sie eine Reihe von „Singles“ im Format von GPS-geführten Klangspaziergängen, über die Bandcamp Daily berichtete. Ihr Album „Witch ’n’ Monk“ aus dem Jahr 2020 – das auf John Zorns Label Tzadik Records erschien – wurde von The Guardian zum „Contemporary Album of the Month“ gekürt und mit dem Deutschen Kritikerpreis in der Kategorie Crossover ausgezeichnet.

Die Bandbreite der künstlerischen Arbeit von Uli Schiffelholz reicht von Rockmusik über Blasmusik und klassischer Musik bis hin zur Arbeit als Musiker und Darsteller am Theater wobei sein Herz am meisten für den Jazz schlägt. Neben seiner Arbeit als Komponist und Arrangeur für sein Quartett ist er Schlagzeuger der Thomas Bachmann Group, des Bob Degen Quartets, des J-Sound Projects, der Formation USU SauerISchwarzISchiffelholz und der Band des Saxophonisten Eric Plande Von 2010 – 2018 war er Mitglied des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks für das er auch komponiert und arrangiert hat. 2011 erhielt er das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt, dass ihm einen Studienaufenthalt in New York ermöglichte. Darüber hinaus hat er sich in unterschiedlichen Projekten mit Musikern wie Valentin Garvie, Heinz Sauer, Markus Schieferdecker, Emil Mangelsdorf, John Schröder, Tony Lakatos, Wilson deOliveira, Peter Reiter, Jean-Yves Jung,… die Bühne geteilt.

Heidi Heidelberg (g), Mauricio Velasierra (fl,) Uli Schiffelholz (dr)


Eintritt: 15 € // Mitglieder Jazzinitiative 12 € // Mit Kulturpass Frankfurt 1 €
Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr): über "rausgegangen.de" (empfohlen) oder direkt hier (bitte Veranstaltung auswählen):

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.26

Samstag, 17.10.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Improvisationsabend #228

Jeden dritten Samstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Opener: Sands of Polaris
Sands of Polaris ist eine dreiköpfige Post-Rock Band aus Hanau. Die Musik ist instrumental und in ihrem Sound werden Elemente der Genres Post-Rock, Progressive Rock und (Post-)Hardcore zu einem beeindruckenden Soundgewitter vermengt.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.26

Sonntag, 18.10.2026 * 11 Uhr

Kneipe

Matinee

Kunst im öffentlichen Raum – unterhaltsames Spiel, Provokation oder etwas Drittes?

Mit Dr. Ulrich Pfarr

Moderation: Prof. Reiner Diederich
Kunst im öffentlichen Raum kann schnell zum ungewollten Ärgernis geraten, sei es für die zu beglückende Öffentlichkeit oder auch für die beauftragten Künstler:innen. Dabei wünschen sich die öffentlichen Auftraggeber zumeist keine Provokationen, sondern nichts sehnlicher als die leichte, spielerische Bewegung der Brunnen Jean Tinguelys. Berühmt ist der mit Niki de St. Phalle realisierte Tarot-Brunnen vor dem Centre Pompidou in Paris, doch auch für Frankfurt gab es einen Entwurf, der am Opernplatz vorgesehen war. Selbst für den vielgeschmähten Platz der Konstabler Wache war der Künstler nach langer Weigerung bereit, eine diesmal allerdings etwas grimmigere Variante eines Brunnens zu schaffen. Hätte der Künstler seinen Vorschlag noch realisieren können, die gegenwärtigen Debatten wären nie zustande gekommen. A Sky Full of Hope, das verspricht heiteres Spiel in luftiger Höhe, erzeugt damit jedoch eine enorme Fallhöhe. Kann Kunst im öffentlichen Raum nicht etwas Drittes sein, weder Spiel noch Provokation? Dies soll mit Bezug auf verschiedene Positionen zur Kunst im öffentlichen Raum und im Kontext von Vergleichsbeispielen betrachtet werden, um die aktuelle Debatte zu fundieren.

Veranstalter: Business Crime Control  und KunstGesellschaft 

Eintritt 5 € // 1 € (mit Kulturpass)

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.26

Samstag, 24.10.2026 * 20 Uhr

1. Stock

Disco / Party

Die Freigänger & Friends – Eine Party gegen Faschismus

Seit über 10 Jahren machen „Die Freigänger“ aus Preungesheim Punk-Musik. 

Im Juli veröffentlichte Danger Dan das umstrittene Lied „Keine Angst“, und Die Freigänger beschlossen spontan, seiner Aufforderung – wenigstens zum Teil – Folge zu leisten. 
Es wird ein spannender Abend mit Vorträgen, Poesie und Musik von Klassik bis Punk. Anders als von Danger Dan vorgeschlagen, gehen wir allerdings nicht in den Untergrund, sondern zeigen Präsenz. KEINE ANGST, Der Kampf geht weiter!

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Sonntag, 25.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Antifaschistische Filmreihe

Die Reise von Nazim nach Cuba

Türkei, Cuba, 2008, R.: Çağrı Kınıkoğlu, Gloria Rolando, 67 Min., OmeU, Doku

Nâzım Hikmet, der große Dichter der türkischen Sprache, erhält eine Einladung von seinem kubanischen Freund Nicolas Guillen. Nâzım, in der Verwaltung des Weltfriedensrats tätig, reist 1961 nach Kuba, um die Errungenschaften und Fortschritte der Revolution von 1959 zu beobachten. Eine Geschichte über den tiefen Einfluss zwischen Nâzım, der kubanischen Revolution und kubanischen Künstlern und Intellektuellen, und auch eine Erzählung über eine starke, freundschaftliche und aufrichtige Umarmung.

Präsentiert von: SDS Frankfurt – Kooperation VVN-BdA Frankfurt und Club Voltaire

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Donnerstag, 29.10.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Information / Diskussion

Ostfrauen und der Westen

Anfänge, Aufbrüche, Ankünfte – lebensgeschichtliche Porträts

Debatten über Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen betrachten vor allem das Wahlverhalten. Kaum jemand fragt nach den Biografien “ganz normaler“ Menschen im Osten, die nicht nur von der Vereinigung 1989 geprägt wurden, sondern vor allem auch von den Ereignissen danach.


Eva-Maria Siegel hat mit „Ostfrauen“ über ihre Lebenswege zwischen Ost und West gesprochen. In eindringlichen Porträts wird deutlich: Der Einfluss von Geburts- und Wohnumfeld bleibt bis in die Gegenwart erhalten. Sichtbar wird aber auch: Wer das Rennen um die Köpfe gewinnen will, muss Lebensleistungen anerkennen. 
Eva-Maria Siegel hat Literaturwissenschaft in Jena studiert und an den Universitäten in Essen und Köln gelehrt. 
Ihr jüngstes Buch „Ostfrauen und der Westen“ ist im Oktober 2025 erschienen.

Zuletzt bearbeitet am: 29.09.26

Freitag, 30.10.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

ClubJazz

Julius Gawlik Quartett

Julius Gawlik, geboren 1997 in Halle, ist ein in Berlin lebender Saxofonist, Klarinettist und Komponist. Er bewegt sich souverän zwischen Jazz, experimenteller Musik und zeitgenössischer Improvisation. Mit eigenen Projekten, wie seinem Quartett und dem Trio Dream Big Fish, prägt er aktiv die Musikszene und ist zudem gefragter Sideman in Bands wie Jim and the Schrimps, inEvitable sowie in der NDR Bigband.

Bild: Lena Ganssmann

Seine Auftritte führten ihn zu bedeutenden Festivals wie dem North Sea Jazz Festival, London Jazz Festival und Copenhagen Jazz Festival, ebenso wie zu angesehenen Bühnen wie der Elbphilharmonie, dem Bimhuis Amsterdam, der Berliner Philharmonie und dem Chicago Museum of Contemporary Art. Gawlik arbeitet regelmäßig mit herausragenden Künstler:innen verschiedenster Genres zusammen, darunter Jim Black, Aynur Doğan, John Hollenbeck, Evi Filippou, George Garzone, Wanja Slavin, Jochen Rückert, Matt Moran, Michaël Attias, das Crush String Collective und das Ensemble Modern.

Für sein Schaffen wurde er unter anderem mit dem Outstanding Soloist Scholarship der Temple University Philadelphia sowie dem Solistenpreis der Karl Hofer Gesellschaft Berlin ausgezeichnet.

Im Jahr 2025 erscheint sein Debütalbum „It’s All In Your Head“ sowie 2026 die Suite „TAUCHEN“, die er für die NDR Bigband und improvisierende Musiker:innen komponierte. Auf diesem Album ist er von langjährigen Weggefährten umgeben, mit denen ihn ein tiefes Vertrauen verbindet – eine Grundlage, auf der mutige musikalische Experimente und Interaktionen entstehen können. Die Stücke fließen mühelos durch verschiedenste Formen und Stimmungen: von rubato-artigen Klangflächen über freien Swing und Shuffle-Grooves bis hin zu komplexen, dichten Improvisationen.

Julius Gawlik (sax, cl, comp), Evi Filippou (vibes & perc), Phil Donkin (b), Jim Black (dr)

Kooperation mit der JazzInititative Frankfurt 

Eintritt Abendkasse: 15 € c Ermäßigt: 6 € // JIF-Mitglieder: 12 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 € (Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).

Kartenvorverkauf (zzgl. Vvk-Gebühr:) über „rausgegangen.de“ oder direkt hier (bitte Veranstaltung auswählen):

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.26