Der Kanal ...

Wir veröffentlichen Aufzeichnungen unserer Veranstaltungen.
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60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten:
18:00 bis 24:00 Uhr (Mo - Do) bzw. 01:00 Uhr (Fr + Sa)
Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen (außer bei Veranstaltungen)

Bürozeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 13 Uhr

Kontakt:
(069) 29 24 08
clubvoltaire@t-online.de

Der Club in den Sozialen Medien:

   Alle aktuell angekündigten Veranstaltungen

Sonntag, 14.06.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Wirtshaussingen

Wir wollen gemeinsam singen: Freiheitslieder, Arbeiterlieder, Volkslieder, Wanderlieder  und immer wieder auch mal einen Schlager. Das mag unpolitisch klingen, ist es aber nicht. Die Liedauswahl passt zum Club Voltaire. Alle, die gerne in geselliger Runde singen, sind herzlich eingeladen zu kommen! 
Für Texte und musikalische Begleitung ist gesorgt.

Eintritt frei

Hinweis: Die Küche hat an diesem Abend geschlossen.

Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26

Samstag, 20.06.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Improvisationsabend #226

Jeden dritten Samstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. 
Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und  

Opener: Hilde Aurelia und Said. Lieder aus Lateinamerika, Persien und eigene Kompositionen mit zwei Gitarren und Gesang und Percussion.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 09.06.26

Sonntag, 21.06.2026 * 11 Uhr

Kneipe

Matinee

Non olet - wie das Geld gewaschen wird

Mit Norbert Neumann, Business Crime Control
Moderation: Herbert Storn

Veranstalter: Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.

Eintritt: 5€ / Mit Kulturpass Frankfurt: 1 Euro

Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26

Sonntag, 21.06.2026 * 19 Uhr

1. Stock

Antifaschistische Filmreihe

The Return

Südafrika, 2024, R.: Mark J. Kaplan & Heidi Grunebaum, 96 Min., OmU, Doku

Der Dokumentarfilm erforscht die Nachwirkungen und verflochtenen Geschichten von Holocaust und Antisemitismus, aber auch von kolonialer Gewalt und Rassismus. Er wirft einen kritischen Blick auf deutsche Erinnerungskämpfe zwischen NS-Verbrechen und rassistischem Terror. Die verflochtene Familienbiografie als Ausgangspunkt reist Heidi Grunebaum, selbst südafrikanische Post-Apartheids Aktivistin, in die deutsche Kleinstadt ihrer Großmutter, einer exilierten Holocaust Überlebenden. Im Gespräch mit Aktivist:Innen und Zeitzeug:Innen ergründet sie Brüche und Zusammenhänge zwischen Ideologien und Strukturen, die Rückkehr von Faschismus und rassistischen Phantasien der heutigen Zeit.

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit Filmemacherin Heidi Grunebaum.
Präsentiert von: Rheinmetall Entwaffnen

Der Eintritt ist frei. 

Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26

Montag, 22.06.2026 * 19 Uhr

Videoveranstaltung/Kneipe

Information / Diskussion

Hebels aktuelle Stunde

Ein Rückblick auf die Politik der jüngsten Zeit

Während Autoritarismus und Gewaltpolitik im globalen Rahmen kein Ende nehmen, konnte die deutsche Regierung zu ihrem einjährigen Jubiläum im Mai einen Rekord feiern: Nur noch rund 15 Prozent der Bevölkerung bekundeten, mit der Arbeit der Koalition aus CDU/CSU und SPD zufrieden zu sein. Anlass zu einem Kurswechsel sehen die Regierungsparteien gleichwohl nicht. Im Gegenteil, inzwischen wird deutlich, was mit dem „Sommer der Reformen“ gemeint ist. Ob bei der Rente, beim Gesundheitswesen oder dem „Bürgergeld“: Gekürzt wird vorrangig bei denen, die wenig haben. Nur der Rüstungshaushalt bleibt unberührt. 
Immerhin gibt es auch positive Signale. Die Beteiligung an den Ostermärschen und den Kundgebungen zum 1. Mai war deutlich höher als im vergangenen Jahr. Bei den Betriebsratswahlen ist der befürchtete rechte Durchmarsch ausgeblieben. Und, nicht zu vergessen: Nach Polen hat auch Ungarn gezeigt, dass autoritär verfestigte Strukturen abgewählt werden können. 
Stephan Hebel wird im Club Voltaire wie gewohnt seine Sicht der Dinge schildern. Im Mittelpunkt werden die Zusammenhänge, die Hintergründe und die bestehenden Ansätze zu einer politischen Umkehr stehen. Er will Anstöße zum Nachdenken geben. Diskussion und Widerspruch sind erwünscht.

Stephan Hebel schreibt politische Bücher und Texte, unter anderem für die „Frankfurter Rundschau“ und den „Freitag“. Seine vierteljährliche „Aktuelle Stunde“ erfolgt in Zusammenarbeit von Club Voltaire und „Frankfurter Rundschau“. 

Moderation: Gert Hautsch vom Club Voltaire.

Die Veranstaltung wird gestreamt.
Live-Teilnahme über club-Voltaire.de/video


Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26

Donnerstag, 25.06.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Stadtgeflüster in Mainhattan

Frankfurts After Eight Show

Mit Alexander Bussmann, Richi Conte, Jonas Elpelt, Judith Erdmann, Christoph Aupperle, Andrea Paredes Montes

„Stadtgeflüster in Mainhattan“ lädt zu einem ebenso klugen wie unterhaltsamen Abend zwischen Kabarett, Satire und Musik ein und bringt am 25. Juni den urbanen Puls Frankfurts auf die Bühne des Club Voltaire. Die „After Eight Show“ greift mit feinem Gespür für Zwischentöne aktuelle Themen, lokale Eigenheiten und große Fragen der Gegenwart auf – mal bissig, mal poetisch, stets mit einem Augenzwinkern. Beiträge wie die Suche nach Stille im Großstadtlärm oder ein satirischer Blick auf Jahrzehnte der Klimaberichterstattung verbinden gesellschaftliche Reflexion mit pointierter Unterhaltung. Ergänzt wird das Programm durch literarische Experimente und poetische Miniaturen, die den öffentlichen Raum neu denken, sowie durch charmanten Klatsch und urbane Alltagsgeschichten. Die Mischung aus Wortkunst, Musik und Performance macht den Abend zu einem vielschichtigen Kaleidoskop Frankfurter Lebensgefühle – intelligent, humorvoll und nah an der Stadt.

Hier unser Programm:
  • Wie man sich vom Großstadtlärm emanzipieren kann
    Ein Beitrag von Alexander Bussmann
    Ein Grüner aus der Gründerzeit der Grünen sucht in einer von Lärm und Kommerz geprägten Stadt nach Orten der Stille und träumt dabei von den guten alten 80 er Jahren in Frankfurt am Main.

  • Die Vernichtung der Parkplätze trifft einen mitten ins Herz
    Ein Beitrag von Richi Conte
    Eine bekennender FDP Wähler und passionierter Autofahrer fühlt sich in der Stadt
    Frankfurt von Radfahrern terrorisiert beklagt den zunehmenden Abbau von Parkplätzen
    Hinweis * besonders an die Grünen und GrünInnen gerichtet * Wir machen hier keine Werbung für die FDP und die Autoindustrie, kein Bashing gegen die Grünen, möchten nur im Zusammenhang mit der Umweltpolitik der Stadt eine andere Perspektive zeigen, die bewusst polarisieren soll.

  • Was macht die seit den 70 er Jahren laufende Klimakatastrophenberichterstattung mit unserer Birne?
    Ein Beitrag von Judith Erdmann und Alexander Bussmann

  • Dienstagdichter
    Der Poetry Lyriker Jonas Elpelt der Frage nach , warum ein Strassenpoet auf dem Frankfurter Goetheplatz seine Gedichte besser wie Drogen verticken kann.

Eintritt: 10 € / Ermäßigt: 8 € / Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €


Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26

Freitag, 26.06.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

ClubJazz

Kind / Wögler / Walke

Ursprünglich als Duo begonnen, haben die Kontrabassistin Tabea Kind und der Gitarrist Paul Walke ihr Projekt um Lukas Wögler an Tenorsaxofon und Klarinette erweitert. 
Die drei Musiker:innen, die sich unter anderem während ihrer gemeinsamen Zeit im Bundesjazzorchester zu schätzen lernten, spielen unaufgeregte, folkige Improvisationsmusik von ihrem Debütalbum „Wellen im Bauch“, das im März 2025 auf dem Label sts sts records erschien.
Die drei Musiker:innen lassen uns mit ihren Kompositionen an ihrem Leben teilhaben und verflechten ihre Erzahlung trialogisch – mit jazztypischen Strukturen und flächigen Improvisationen – zu einem kammermusikalischen Bandklang.

Tabea Kind (b), Lukas Wögler (sax), Paul Walke (g)

Kooperation mit der JazzInititative Frankfurt 

Eintritt Abendkasse: 15 € // Ermäßigt: 6 € // JIF-Mitglieder: 12 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 € (Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).

Kartenvorverkauf (zzgl. Vvk-Gebühr) über „rausgegangen.de


Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26

Sonntag, 28.06.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Antifaschistische Filmreihe

Die Möllner Briefe

D, 2025, R.: Martina Priessner, 96 Min., Doku

1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von Ibrahim und seiner Familie. Der 7-Jährige überlebte das Feuer, verlor aber seine Schwester, Cousine und Großmutter. 
In der Folgezeit erhielt die Stadt Mölln Hunderte von Solidaritätsbriefen, die lediglich archiviert wurden. 2020 erst wurden diese im Archiv wieder entdeckt und an die Familie weitergeleitet. Verwoben mit Ibrahims ergreifender Erinnerungsreise und seinen Begegnungen mit drei Briefschreiberinnen, bilden diese längst vergessenen Botschaften die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. 
Der Film begleitet Ibrahim sowie die Geschwister und zeichnet ein sensibles Portrait des Traumas. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat er seinen Weg gefunden den Schmerz zu kanalisieren. Der Bruder kämpft noch mit emotionalen Narben. Der Film gibt den Überlebenden Gehör und erzählt von Solidarität in den Möllner Briefen.

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

Der Eintritt ist frei.

Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26

Freitag, 03.07.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Göpferts Gäste

SPD im Existenzkampf

Der Historiker Peter Brandt spricht über die Lage der Partei und seine Autobiografie

Die Situation der ältesten deutschen Partei, der Sozialdemokraten, verschlechtert sich. Schon die 16,4 Prozent bei der Bundestagswahl im vorigen Jahr waren ein Negativrekord für die Nachkriegszeit. In jüngsten bundesweiten Umfragen ist die SPD bei zwölf Prozent angekommen. Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg brachten weitere Niederlagen. Im September stehen die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern an. Die Prognosen sind auch dort für die SPD sehr schlecht. 

Was sind die Ursachen für den anhaltenden Verfall der SPD? Gibt es noch eine Chance auf eine Wende zum Besseren? Oder ist die SPD gar am Ende ihrer langen Geschichte angekommen? 
Darüber spricht der Historiker Peter Brandt mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert. Thema des Gesprächs wird auch die Autobiografie sein, die er jetzt veröffentlicht. Seine Lebensgeschichte ist eine politische Geschichte der Bundesrepublik – bis hin zum Kampf des Friedensaktivisten in der Gegenwart.
 
Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Zuletzt bearbeitet am: 02.06.26