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Wir veröffentlichen Aufzeichnungen unserer Veranstaltungen.
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60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten:
18:00 bis 24:00 Uhr (Mo - Do) bzw. 01:00 Uhr (Fr + Sa)
Sonntags geschlossen (außer bei Veranstaltungen)
kneipe@club-voltaire.de

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Täglich außer Mittwoch 10 bis 13 Uhr

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(069) 29 24 08
clubvoltaire@t-online.de

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   Alle aktuell angekündigten Veranstaltungen

Samstag, 14.03.2026 * 18 Uhr

2. Stock

WerteWirrWarr in unserer Gesellschaft

Einladung zu einem Gespräch

Anhand des gleichnamigen Buches von Franz Josef Wetz, erschienen im  Alibri-Verlag, wollen wir uns „die Bedingungen jener unverhandelbaren Rahmenwerte, die Freiheit und Vielheit überhaupt erst garantieren“, bewusst machen.

Diesmal: Wie viel Menschenwürde und Menschenrecht gibt es? 

Themen, die zur Sprache kommen könnten: Kritik der Menschenrechte im 19. Jahrhundert/Menschenwürde und soziale Wohlfahrtsrechte/Eurozentrismus oder Universalität/Grenzen der Religion/Wie viel ist der Mensch wert?/Wie legitim ist eigentlich Selbstachtung?

Jede/r ist jederzeit willkommen!

Unkostenbeitrag 2 €
Philosophiegruppe Sokrates
Kontakt: binderalfred@gmx.de

Zuletzt bearbeitet am: 24.02.26

Samstag, 14.03.2026 * 18 Uhr

Kneipe

Lateinamerika Rebelde

"Mujer Rebelde 2026 - VIVAS!"

Kunstausstellung: In der Kneipe des Club Voltaire Frankfurt wird am 14. März um 18 Uhr eine Ausstellung mit dem Titel "Mariposas Migrantes" eröffnet, die bis zum 31. März zu besichtigen sein wird. Die Ausstellung umfasst Werke der Fotografie, Malerei und bildenden Kunst, die sich mit dem Thema Migration auseinandersetzen. 

18:30 Uhr – Filmvorführung „VIVAS" Dokumentarfilm von Angélica C. Aguilar über Femizide in Mexiko. „¡Vivas nos queremos!" – dieser Ruf erklingt auf den Straßen Mexikos, wo täglich elf Frauen aus geschlechtsspezifischer Gewalt sterben. Der Film begleitet Mütter wie die von Fátima (12) und Renata (13), die nach dem Verlust ihrer Töchter zu Aktivistinnen wurden, und zeigt die Erstarkung feministischer Bewegungen in Lateinamerika und Spanien. Trailer: https://youtu.be/iY1ktEWSBjc
 
20:15 Uhr – Podiumsdiskussion „Migration, Femizid und Organisation"
 Austausch über geschlechtsspezifische Gewalt im Kontext von Migration und widerständige Strategien. 

21:30 Uhr – Buchpräsentation „Mariposas migratorias"
Eine poetische Anthologie über das Loslassen, Frausein in der Fremde und die ständige Unruhe der Migration. Wie José Vasconcelos schrieb: „Eine Reise ohne Rückkehrdatum ist eine andauernde Unruhe, die es zu beherrschen gilt." 

22:30 Uhr – Djane Laurenzia (Kolumbien) mit Dj EL Carnavalero – Musik zum Tanzen und Widerstehen. 
Ein Abend für feministischen Widerstand, Erinnerung und Solidarität – ¡Las queremos Vivas y Rebeldes! 14. März 2026 Ort: Club Voltaire Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main, Deutschland Beginn ist um 18:00 Uhr. 
Weitere Infos unter @lateinamerikarebelde (IG-FB)  

Eintritt Abendkasse: 10 € // 7 € (ermäßigt) // 1€ (mit Kulturpass Frankfurt)

Zuletzt bearbeitet am: 06.03.26

Sonntag, 15.03.2026 * 11 Uhr

Kneipe

Matinee

Eine Frage der Sicherheit

Cyberkriminalität und was dagegen getan werden kann

Mit Dirk Schindowski, Privatermittler und IT-Forensiker

Moderation: Herbert Stelz

Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.

Eintritt: 5€  // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Donnerstag, 19.03.2026 * 20 Uhr

Kneipe

Stammtisch Demokratie

Das Gasthaus als Demokratieort 1848 bis heute

Demokratie war in Deutschland nie eine Selbstverständlichkeit, aber zu allen Zeiten haben mutige Frauen und Männer dafür gekämpft. In ganz Deutschland gibt es Orte, die uns daran erinnern – und die uns vor Augen führen, was heute neuen Anfeindungen ausgesetzt ist und deshalb unseren täglichen Einsatz braucht.
Kein Tag steht so sehr für das jahrhundertelange deutsche Ringen um die Demokratie wie der 18. März: Tag der Mainzer Republik 1793, Höhepunkt der Revolution 1848, die erste freie Volkskammerwahl in der DDR 1990. Am 18. März 2026 findet erstmals der bundesweite Tag der Demokratiegeschichte unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier statt. 
Gaststätten waren im Vormärz und 1848 wichtige politische Debattenorte. Sie sind bis heute Orte des politischen Austauschs der Zivilgesellschaft. Zum Tag der Demokratiegeschichte soll das Format aufleben: Bei Wasser, Limo, Bier und Apfelwein, in Kultkneipe, Bar oder Apfelweinlokal werden moderierte Debattenformate am Stammtisch ausprobiert: Wo findet für Euch Demokratie ganz konkret statt: Internet, Nachbarschaft, Verein oder Kneipe? Wer fehlt und wer redet mit? Was wünscht ihr Euch für Räume? Was braucht es für eine gute Debatte und einen konstruktiven Streit? Führungen an den demokratiegeschichtlichen Orten flankieren die Veranstaltung. 

Friedrich Stoltze war Schriftsteller in Frankfurt und trat 1848 für ein demokratisches und republikanisches Staatswesen ein. Er kannte schon als Kind die liberalen Akteur:innen des Vormärz, die in der Gastwirtschaft seines Vaters, „Zum Rebstock“ in der Altstadt Frankfurts, ein und aus gingen. Von dort breiteten sich Forderungen nach Freiheit aus, und die Vorbereitungen zur Revolution nahmen ihren Lauf. Auch die Abgeordneten der Paulskirche trafen sich zur politischen Debatte 1848 in den umliegenden Gasthäusern. Bis heute sind Gaststätten Orte des politischen Austauschs der Zivilgesellschaft. Ein solcher Ort ist der Club Voltaire – unweit der Paulskirche gelegen.

Die Plätze sind begrenzt, daher bitten wir um eine Anmeldung auf www.deinhausderdemokratie.de oder per E-Mail unter hausderdemokratie@stadt-frankfurt.de
Die Veranstaltungsreihe umfasst vier Stammtisch-Gespräche am 18. und 19. März 2026 und ist eine Kooperation der Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie mit dem Historischen Museum Frankfurt. Sie wird gefördert vom Kulturamt Frankfurt und der Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Samstag, 21.03.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Improvisationsabend #223

Jeden dritten Samstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Opener: NASTEA 
NASTEA ist eine deutsch-ukrainische Band um Sängerin Anastasiia Nerutsa, die 2022 vor dem Krieg aus der Ukraine nach Frankfurt am Main kam. Die Musiker bringen Erfahrungen aus Rock, Pop, Jazz und Soul mit und schaffen so einen eigenständigen Stil, der Neo-Soul mit modernem Pop verbindet. Charakteristisch sind groovige Rhythmen, emotionale Tiefe und eine markante, energiegeladene Stimme. 
2025 erschien die Debütsingle „Pretty Face“, die bereits in den USA und Großbritannien positive Resonanz von Blogs und Hörer:innen erhielt. Mit diesem Erfolg bereitet die Band nun ihr erstes Album vor.

Eintritt frei 

Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Montag, 23.03.2026 * 19:20

Kneipe oder 2. Stock

Mehr als nur Erinnerung

Hat uns Wilhelm Liebknecht heute noch etwas zu sagen?

Am 29. März 2026 jährt sich der Geburtstag von Wilhelm Liebknecht, einem der Väter der deutschen Arbeiterbewegung, zum 200. Mal. Wir wollen gemeinsam erkunden, was sein Denken und Wirken für uns heute bedeutet, welche Teile von seinem Erbe nach wie vor aktuell geblieben sind. 

Dazu konnten wir mit Prof. Dr. Georg Fülberth einen Kenner seines Werkes gewinnen. 

Kooperation mit DGB Region Frankfurt Rhein-Main und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen.

Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Mittwoch, 25.03.2026 * 20:30

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Göpferts Gäste

Daniel Cohn-Bendit erinnert sich

Der Grüne stellt seine Memoiren vor und setzt sich für den Erhalt des Clubs Voltaire ein

Vor mehr als zwei Jahren, nach dem Überfall der Hamas auf Israel, war Daniel Cohn-Bendit zuletzt Gast im Club Voltaire. Jetzt kommt der 80-jährige Politiker der Grünen, um ein Buch mit seinen Erinnerungen zu präsentieren. Aber auch, um damit seine Solidarität mit dem Club zu bekunden und klarzumachen, warum dieser linke Treffpunkt weiter existieren muss. 

Erinnerungen eines Vaterlandslosen“ heißt das Buch, das im März erscheint. 
Darin blendet Cohn-Bendit zurück auf sein Leben: Die Anfänge als Führungsfigur der Studentenrevolte 1968 in Frankreich und dann der Spontis in Frankfurt am Main beim Häuserkampf ab 1971. Damals kam „Dany“ zum ersten Mal in den Club. Er schloss sich später den Grünen an und war 1989 der erste Dezernent für multikulturelle Angelegenheiten überhaupt in Deutschland – er verdeutlichte durch seine Arbeit, dass Deutschland ein Einwanderungsland war. Von 1994 an arbeitete er zwanzig Jahre lang im Europäischen Parlament, lange Zeit als Fraktionsvorsitzender der Grünen. Bis heute kämpft er für eine europäische Verfassung, die „Solidarität mit Alten, Schwachen und Kranken und die notwendige ökologische Vernunft“ umfasst. Seine Unterstützung für den NATO-Krieg gegen Jugoslawien 1999 und des rüstungspolitischen Kurses der Grünen seither trug ihm viel Kritik ein. 

Im Gespräch mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert wird es auch um aktuelle politische Fragen gehen – und um die Zukunft des Clubs.

Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Donnerstag, 26.03.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Friedenstüchtig werden - Überredung zum Pazfismus

Mit Wigbert Tocha und dem Duo ImPuls

Der Pazifismus wird ins Visier genommen: Er soll endlich kriegstüchtig werden. Alte Gewissheiten, so tönt es allenthalben, seien jetzt zu überprüfen und anzupassen: Frieden schaffen – das geht nur mit Waffen, diese Devise wird triumphierend verkündet. 

Wigbert Tocha widerspricht in seinem aktuellen Buch "Friedenstüchtig werden" deutlich und zeigt: Pazifistinnen und Pazifisten haben die besseren, die zukunftsgerechten Argumente. Im Rückgriff auf eine große Tradition, zu der die Bergpredigt und die Namen Kant, Einstein und Gandhi gehören, werden hochaktuelle Grunderkenntnisse formuliert, die politisch folgenreich sind.

Der Autor liest aus seinem Buch. Die musikalische Begleitung übernimmt das Jazz-Duo ImPuls mit Dieter Krause am Kontrabass und Magnus Schmerfeld am Piano.

Die Moderation hat Heidi Ziehaus von den NaturFreunden Frankfurt. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Gemeinsame Veranstaltung mit der OG NaturFreunde Frankfurt

Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Freitag, 27.03.2026 * 20 Uhr

Kneipe

ClubJazz

Martin Lejeune 3

Die Formation Martin Lejeune 3 ist ein dynamisches und eingespieltes Jazztrio, das sich durch eine Mischung aus psychedelischen Klängen, traditionellem Swing und komplexen harmonischen sowie rhythmischen Strukturen auszeichnet. Die Band arbeitet sowohl mit eigenen, originellen Kompositionen als auch mit sorgfältig ausgewählten Jazzstandards, die sie in einem frischen und oft experimentellen Kontext interpretieren. Die Musiker legen viel Wert auf Improvisation, wobei das Trio auch mit unorthodoxen, experimentellen Klängen und unregelmäßigen Taktarten spielt. Diese Mischung macht die Band sowohl für Liebhaber klassischer Jazztraditionen als auch für Fans moderner, avantgardistischer Strömungen spannend.
Martin Lejeune ist schon lange der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main eng verbunden. Nach dem Studium der Jazzgitarre an der Hochschule der Künste in Amsterdam kam er 1994 nach Frankfurt. Hier ist er als freischaffender Gitarrist, Komponist und Arrangeur tätig, zudem lehrt er in Mainz an der Musikhochschule und dem Peter-Cornelius Konservatorium. Er komponierte unter anderem für Film, Tanz und Hörstücke (Hessischer- und Bayerischer Rundfunk). Vor allem arbeitet er für die Bühne: Wuppertaler Bühnen, Theater Freiburg, Kosmos Theater Wien, Theater Basel, Theaterhaus Frankfurt, Ensemble 9. November, Die Fliegende Volksbühne, Stalburg-Theater Frankfurt, Die Volksbühne und für das Theater Willy Praml.
Bereits zweimal erhielt er das Jazzstipendium der Stadt Frankfurt am Main. Nach 2003 erhielt er es zum zweiten Mal im Jahr 2025, dann für ein Projekt, das sich dem Werk und Nachlass Albert Mangelsdorffs künstlerisch widmet. Dazu stellten das Kulturamt und das Institut für Stadtgeschichte Teile des Mangelsdorff-Nachlasses (Noten, Notizen und Audio-Aufnahmen) zur Verfügung. Lejeune interpretiert Teile des Mangelsdorff-Œuvres neu und stellt das Ergebnis im Rahmen von „Jazz im Palmengarten“ am 20. August 2026 vor. In diesem Konzert gewährt er einen ersten Einblick und verbindet dies mit dem regulären Repertoire des Trios.

Martin Lejeune (g), Nikolai Olshansky (b), Holger Nesweda (dr)

Kooperation mit der JazzInititative Frankfurt 

Eintritt Abendkasse: 15 € // Ermäßigt: 6 € // JIF-Mitglieder 12 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 € (Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).
Kartenvorverkauf (zzgl. Vvk-Gebühr) über „rausgegangen.de“ oder direkt hier:

Zuletzt bearbeitet am: 06.03.26

Samstag, 28.03.2026 * 21 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

BASSment Session

Bassment Session steht für Roots-Reggae, Dub und Dancehall Veranstaltungen mit Haltung: Das Frankfurter Kollektiv verbindet Sound und Art zu einem positiven Dance-Erlebnis – offen, respektvoll und frei von diskriminierenden Inhalten. 

Djs:

  • TEAM LIONS DANCE
    (Darmstadt) authentischer Roots-Reggae und Soundsystem-Vibes auf dem Dancefloor: basslastig, positiv und strictly Roots & Culture.
  • RAENAH
    Raenah bringt mit ihren Selections aus Reggae, Dancehall, Afrobeats und Hip-Hop frische Vibes auf den Dancefloor – tanzbar, energiegeladen und mit viel Gespür für die richtige Stimmung.
  • RALL-FI, KAI ROOTS
    (Bassment Session Residents) 

Something for the ears, eyes and heart!

Eintritt: 10 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 24.02.26

Sonntag, 29.03.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Antifaschistische Filmreihe

Die Liebe zum Leben

D 2023, Dokumentarfilm von Annette Ortlieb, 63 Min.

Dieser Film handelt vom Mut, sich dem Krieg zu verweigern, von der Kraft, sich treu zu bleiben, und von einer Haltung, die die Bundesrepublik verändert hat. Im Zentrum steht Ludwig Baumann, einer der rund 30.000 zum Tode verurteilten Wehrmachtsdeserteure. Er überlebte die Todesstrafe, das KZ und die Ostfront, doch auch nach 1945 blieb die Ächtung bestehen. 
Mit unerschütterlicher Ausdauer kämpft Baumann zwölf Jahre lang für die Rehabilitierung aller Deserteure. Erst im Jahr 2002, fast sechzig Jahre nach Kriegsende, werden die Urteile aufgehoben. 
Eine Hommage an die Menschlichkeit und gegen den Krieg.

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit der Regisseurin Annette Ortlieb

Veranstalter: VVN-BdA Frankfurt

Der Eintritt ist frei.

Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Montag, 30.03.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Göpferts Gäste

SPD im Existenzkampf

Der Historiker Peter Brandt spricht über die Lage der Partei und seine Autobiografie

Die Situation der ältesten deutschen Partei, der Sozialdemokraten, verschlechtert sich. Schon die 16,4 Prozent bei der Bundestagswahl vor einem Jahr waren ein Negativrekord für die Nachkriegszeit. In jüngsten bundesweiten Umfragen ist die SPD unter 15 Prozent angekommen. 
Der März wird zum Schicksalsmonat für die Partei. Am 8. März könnte sie bei der Landtagswahlen in Baden-Württemberg unter zehn Prozent rutschen, am 15. März folgen die Kommunalwahlen in Hessen, wo die Umfragen ihr drastische Einbrüche voraussagen, bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März droht sogar der Verlust des Ministerpräsidenten. Kurz danach kann im Club Voltaire Bilanz gezogen werden.

Kann die Partei den Abwärtstrend noch stoppen – und wie könnte das gelingen? Was sind die Ursachen für den anhaltenden Verfall der SPD? Ist sie gar am Ende ihrer langen Geschichte angekommen? Darüber spricht der Historiker Peter Brandt, der 2023 ein Buch über die Geschichte der Partei vorlegte, mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert. Thema des Gesprächs wird auch die Autobiografie sein, die der 77-Jährige jetzt veröffentlicht: „Sich ändern, um sich treu zu bleiben“.
Die Lebensgeschichte des ältesten Sohnes des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt ist auch eine politische Geschichte der Bundesrepublik – bis hin zum Kampf des Friedensaktivisten in der Gegenwart. 

Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

» Peter Brandt: Sich ändern, um sich treu zu bleiben.Erinnerungen und Begegnungen. Dietz Verlag 2026, 26 Euro, ISBN 978-3-8012-0712-0.
Außerdem:
» Peter Brandt und Detlef Lehnert: „Eine kurze Geschichte der deutschen Sozialdemokratie“. Dietz Verlag 2023, 20 Euro, ISBN 978-3-8012-0646-8.



Zuletzt bearbeitet am: 19.02.26

Dienstag, 07.04.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

TITANIC

Die endgültige Satirelesung mit Stephan Rürup

[Fragmente]

… wenn der Zeichengigant in Siebenmeilensneakers von der Eingangstür aus seinen ersten Schritt auf die Bühne setzt.
… zwingt das Publikum zu einem ungewohnten Perspektivwechsel, indem er es zu professionellen Quatschmachern aufschauen lässt.
… hat er in seiner Zeit bei TITANIC riesige Fußstapfen hinterlassen, in denen sich heute die Redaktions- und Verlagsräume befinden.

Trotz Witzen mit Bärten: Das wird mega!

Mit Laura Brinkmann, Torsten Gaitzsch, Sebastian Maschuw, Leo Riegel, Daniel Sibbe und Zwei-Meter-plus-X-Stargast Stephan Rürup

Eintritt Abendkasse: 10 € // Ermäßigt: 7 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 € (nur an der Abendkasse erhältlich)

Ticket-Vorverkauf: über rausgegangen.de oder direkt hier:

Es handelt sich dabei nur um Eintrittskarten, eine Sitzplatzreservierung istnichtdamit verbunden.

Zuletzt bearbeitet am: 06.03.26