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Wir veröffentlichen Aufzeichnungen unserer Veranstaltungen:
YouTube-Kanal des Clubs Voltaire » Zur Übersicht bitte hier entlang!

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60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe


Mo-Do: 18 bis 24 Uhr
Fr u. Sa: 18 bis 24 Uhr

Warme Küche Mo-Fr von 18-23 Uhr


Sonntags und Feiertags geschlossen (außer bei Veranstaltungen)

kneipe[at]club-voltaire.de

Bürozeiten:

Mo, Mi, Do, Fr: 10-13 Uhr
Di: 13-16 Uhr


Kontakt:
(069) 29 24 08
clubvoltaire[at]t-online.de

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Veranstaltungs-Archiv:

Veranstaltungsübersicht

Sonntag, 16.06.2024 * 11 Uhr

Kneipe

Matinee

Der Ball ist rund und der Euro rollt

Wer profitiert bei der Fußball-EM 2024?

Mit Hans Möller, attac Frankfurt a. M.

Moderation: Eberhard Ruoff

Mit Einnahmen von insgesamt 5,7 Mrd Euro im EM-Jahr 2020 ist die UEFA der finanz-stärkste Player im weltweiten Sportevent-Kapitalismus (zum Vergleich: FIFA 2018 – WM in Frankreich – 2,9 Mrd USD, IOC 2020/2020 – Sommerspiele 2020 in Tokyo, Winterpiele in Beijing 2022 – 2,5 Mrd USD). Allein mit der EM 2020 generierte die UEFA 2,5 Mrd. Euro. Aufgrund des sehr liberalen Schweizer Vereinsrechts unterliegt die UEFA wie alle anderen internationalen Sportgroßverbände mit Sitz in der Schweiz (IOC, FIFA) den gleichen juris-tischen Spielregeln wie Kleinstvereine, die vorwiegend auf Freiwilligenarbeit abstellen. Die-se Privilegien beansprucht die UEFA auch in den Ländern, in denen die Fußball-Europameisterschaften ausgerichtet werden – also auch für die EM 2024 in Deutschland.
Diese Privilegien sind jedoch angesichts der Entwicklung der UEFA zu einem Großkonzern sowie des nicht unerheblichen Bezugs von staatlichen Leistungen (z. B. Gewährleistung der Sicherheit) in Frage zu stellen. Wir untersuchen anhand des Turnier-Reglement für die EM 2024, wie es der UEFA gelingt, ihr profitorientiertes Geschäftsmodell durchzusetzen und alle Risiken sowie die entstehenden Kosten auf die ausrichtenden Staaten und Kommunen abzuwälzen.

Zur Einstimmung auf die Matinee empfehlen wir die ZDF-Dokumentation: www.zdf.de/dokumentation/die-spur/europameisterschaft-fussball-uefa-em-102.html

Weitere Informationen:
www.businesscrime.de // www.kunstgesellschaft.de

Benefizveranstaltung:
Eintritt € 5, mit Frankfurt-Pass oder Kultur-Pass € 1

Der Erlös dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefonds„PRO VERITATE – für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit“.
Spendenkonto: DE18 5065 0023 0053 0024 73 – HELADEFIHAN
Spenden sind steuerabzugsfähig.

Zuletzt bearbeitet am: 04.06.24

Sonntag, 16.06.2024 * 19 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Wirtshaussingen

Gemeinsam wollen wir singen – Volks-, Wander-,Protest-, Arbeiterlieder und immer wieder auch mal einen Schlager.
Das klingt unpolitisch, ist es aber nicht. Die Liedauswahl passt zum Club Voltaire.


Wer gerne in geselliger Runde singt, ist herzlich eingeladen zu kommen! Für Texte und musikalische Begleitung ist gesorgt.

Die Küche hat allerdings geschlossen.

Zuletzt bearbeitet am: 23.05.24

Donnerstag, 20.06.2024 * 19 Uhr

Kneipe

Antifaschistische Filmreihe

"Der Kuaför aus der Keupstraße"

Am Nachmittag des 9. Juni 2004 explodiert eine Nagelbombe vor dem Geschäft des Frisörs Özcan Yildirim in der Kölner Keupstraße. Bald wird er von den ermittelnden Behörden verdächtigt, der Täter mit Verbindungen zur Schutzgeld- oder Drogenmafia zu sein. Nicht nur er wird kriminalisiert, sondern eine ganze Straße, eine ganze Gemeinschaft mit Migrationshintergrund. 

Es wird sieben Jahre dauern, bis die wahren Täter, die Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds, enttarnt werden. Der Filmemacher Andreas Maus arbeitet mit Originalprotokollen und eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland aus der Perspektive der Betroffenen.

Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit Mitgliedern der Initiative "Keupstraße ist überall”.

Der Eintritt ist frei.

Zuletzt bearbeitet am: 23.05.24

Sonntag, 23.06.2024 * 19 Uhr

Kneipe

Antifaschistische Filmreihe

"Kaiserhofstraße 12"

Kaiserhofstraße 12 in Frankfurt a. M. ist die Wohnung der kommunistischen russisch-jüdischen Familie Senger. 
Die Eltern waren nach dem gescheiterten russischen Aufstand von 1905 nach Frankfurt gekommen, wo Valentin 1918 geboren wurde. Der Film schildert seine Kindheit und Jugend und die wachsenden Schwierigkeiten im Nationalsozialismus. 
Die Sengers galten wegen einer ausgetauschten Meldekarte bei den Behörden nicht als Juden. Die Familie musste aber mit ansehen, wie Freunde und Verwandte abgeholt und in die Vernichtungslager geschickt wurden und sie entging auch oft nur um Haaresbreite der Entdeckung.
 Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

Der Eintritt ist frei.

Zuletzt bearbeitet am: 23.05.24

Donnerstag, 27.06.2024 * 19 Uhr

Kneipe oder 2. Stock

VVN-BdA Antifa Erzählcafé

„Weitere Personalien nicht bekannt“

Das Arbeitserziehungslager Heddernheim und die justiziellen Ermittlungen gegen das Lagerpersonal nach 1945

Das im Norden Frankfurts gelegene "Arbeitserziehungslager Heddernheim" wurde am 30. Oktober 1941 durch Erlass des Reichsicherheitshauptamtes genehmigt und am 1. April 1942 eröffnet. 
Mehr als 10.000 Häftlinge waren bis Kriegsende in dem von der Gestapo Frankfurt betriebenen AEL inhaftiert. Der Lageralltag war bestimmt von Mangelernährung, harter Arbeit, schweren Misshandlungen und offenen Hinrichtungen. Viele der Insassen starben in Heddernheim oder wurden nach ihrem Weitertransport in die im Osten gelegenen Konzentrations- und Vernichtungslager ermordet.
Der ehemalige Lagerleiter, SS-Untersturmführer Hans Tauber, wurde 1951 zu 5 ½ Jahren Gefängnis verurteilt. Er war unter den Häftlingen für seine besondere Grausamkeit bekannt. Das Wachpersonal wiederrum bestand aus ca. 70 zumeist notdienstverpflichteten Männern. Sie waren für die täglichen Misshandlungen im Lager verantwortlich und führten die Hinrichtungen durch. Dennoch blieben die rechtlichen Konsequenzen nach Kriegsende gering.
Bei dem Vortrag handelt es sich um einen Werkstattbericht, der sich einerseits der Geschichte des AEL Heddernheim widmet und andererseits nach den justiziellen Ermittlungen gegen das Lagerpersonal nach 1945 fragt. Dabei wird deutlich, dass es sich um ein in der Forschung bislang wenig beachtetes Thema handelt, das auch in der Frankfurter Stadtgesellschaft kaum bekannt ist.

Lisa Schrimpf, MA,  promoviert am Frankfurter Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust zum Arbeitserziehungslager Heddernheim und den justiziellen Ermittlungen gegen das Lagerpersonal nach 1945. Zur Durchführung ihres Vorhabens erhält sie momentan das Promotionsstipendium der Stiftung Ökohaus Frankfurt.

Zuletzt bearbeitet am: 23.05.24

Samstag, 29.06.2024 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Konzert: Steve JeeWee´s Taxi Oriental

„Der Motor trommelt und die Reifen singen ihr Lied. Die Piste ist manchmal so rau, dass dein Sessel mit dir tanzt ….
Aber dann - nach der langgezogenen Kurve flüstert der Asphalt und die Landschaften schweben vorbei.…
Der Fahrgast lehnt sich zurück und genießt die Passage…“
So oder ähnlich spielt die Musik in JeeWee´s Taxi, wenn das Radio läuft und vielfarbige Landschaften vorbeiziehen.
Für sein „Taxi Oriental“ zieht der Frankfurter Gitarrist Steve JeeWee alle Register…..wenn er zeitgleich (und nur selten simultan!) zwei Gitarren-Amps befeuert.
Mit diversen Drums & Pedals steuert er Beats, Loops & Klänge durch den Kosmos der Weltmusik………….. So orchestriert er sein Gitarrenspiel und würzt es am liebsten oriental.
Mancher Meilenstein aus Rock, Pop, Jazz etc. kriegt dabei einen überraschenden Dreh mit anderer Würze… Seine eigenen Kompositionen sind unerwartet verspielt und fremdartig schön. (JeeWee über JeeWee)
Der Sud im Tank ist voller Zutaten aus R&B, TwoStep, Electro, Progressiv Rock, auch Space-& Krautrock und vor allem Worldmusic…
JeeWee ist solo unterwegs oder er nimmt musikalische Freunde mit auf die Reise. Im Club Voltaire begleiten ihn der Percussionist Rami Ziemann und Zaki Gammour von (Zakshotlefunk)an der Gitarre.


Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 11.06.24

Montag, 08.07.2024 * 19 Uhr

Kneipe oder 2. Stock

Information / Diskussion

Reisebericht zur aktuellen Situation in Rojava/Nordostsyrien mit Schwerpunkt Bildung

Mit Luqman Guldivê

Luqman Guldivê, kurdischer Journalist, Reisebericht zur aktuellen Situation in Rojava/Nordostsyrien mit Schwerpunkt Bildung

Veranstalter: Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e. V. in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen

Zuletzt bearbeitet am: 13.06.24

Donnerstag, 11.07.2024 * 19 Uhr

Videoveranstaltung/Kneipe

Information / Diskussion

Hebels aktuelle Stunde

Ein Rückblick auf die Politik der jüngsten Zeit

Die Europawahl Mitte Juni hat viele Befürchtungen bestätigt, vor allem was das deutsche Er-gebnis betrifft. Vor den Landtagswahlen im September stellt sich die Frage, ob die absehbare Neuausrichtung des Parteienspektrums zu einer autoritären Wende führt – getrieben von rechtsextremen Kräften, befördert vom Versagen der etablierten Parteien, fast widerstandslos ertragen von einer schwachen politischen Linken – und befeuert durch globale Vielfach-Krisen, die bei vielen Menschen für Verunsicherung und Sehnsucht nach „einfachen Lösungen“ sorgen.
Gibt es auch positive Gesichtspunkte, womöglich sogar bei der Europawahl? Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich allemal. Das politische Geschehen ist vielfältiger, als es unter dem Eindruck zahlreicher Katastrophenmeldungen erscheinen mag. Mehr als genug Stoff für Stephan Hebel, wenn er im Club Voltaire wieder das Geschehen der jüngsten Zeit beleuch-ten wird. Wie gewohnt wird er nicht nur Fakten zeigen, sondern Zusammenhänge skizzieren und nach den dahinter liegenden Interessen fragen. Er wird aber auch nach Hoffnungszeichen für eine Wende zum Besseren suchen.
Stephan Hebel schreibt politische Bücher und Texte, unter anderem für die „Frankfurter Rundschau“ und den „Freitag“. Seine vierteljährliche „Aktuelle Stunde“ erfolgt in Zusammenarbeit von Club Voltaire und „Frankfurter Rundschau“.

Die Veranstaltung kann auch über Videostream besucht werden. Die Teilnahme kann über club-voltaire.de/video erfolgen.

Außerdem wird sie im Nachgang auf dem YouTube-Kanal des Clubs Voltaire ge-zeigt: https://www.youtube.com/@clubvoltaireffm

Zuletzt bearbeitet am: 13.06.24

Donnerstag, 18.07.2024 * 19 Uhr

Kneipe

VVN-BdA Antifa Erzählcafé

Harald Jentsch stellt sein Buch über Robert Siewert vor

Robert Siewert leistete aktiv Widerstand gegen den Nazi-Terror und rettete im KZ Buchenwald hunderten polnischen Kindern und jüdischen Häftlingen das Leben. Er überlebte die drohende Hinrichtung allein durch die Selbstbefreiung des Lagers Buchenwald im Januar 1945.


Veranstalter: VVN BdA Frankfurt und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Zuletzt bearbeitet am: 13.06.24