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Wir veröffentlichen Aufzeichnungen unserer Veranstaltungen.
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60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten:
18:00 bis 24:00 Uhr (Mo - Do) bzw. 01:00 Uhr (Fr + Sa)
Sonntags geschlossen (außer bei Veranstaltungen)

Bürozeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 13 Uhr

Kontakt:
(069) 29 24 08
clubvoltaire@t-online.de

Der Club in den Sozialen Medien:

Sonntag, 12.04.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Wirtshaussingen

Gemeinsam wollen wir singen – Volks-, Wander-, Freiheits-, Arbeiterlieder und immer wieder auch mal einen Schlager. Das klingt unpolitisch, ist es aber nicht. Die Liedauswahl passt zum Club Voltaire.

Wer gerne in geselliger Runde singt, ist herzlich eingeladen zu kommen! Für Texte und musikalische Begleitung ist gesorgt.

Hinweis: Die Küche hat an diesem Abend geschlossen.

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Mittwoch, 15.04.2026 * 18:30

Kneipe

Gesicht zeigen – Ausstellung von Ute Laucks

Vernissage

Wir eröffnen die Ausstellung „Gesicht zeigen“ der Darmstädter Künstlerin Ute Laucks.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen ausdrucksstarke, vielschichtige Gesichter – gemalt mit Acryl auf Pappe, Holz und Leinwand, gesprüht, geschichtet und mit unterschiedlichsten Materialien gestaltet.

Ute Laucks widmet sich seit Jahren dem Motiv des Gesichts. Für sie ist es mehr als ein Abbild – es ist ein Ausdruck von Haltung, Menschlichkeit und Begegnung. Ihre Arbeiten stehen für ein friedliches Miteinander, für den Erhalt unserer Welt und für die klare
Botschaft, sich gegen Krieg und Gleichgültigkeit zu positionieren. Gleichzeitig bleibt das Innere des Menschen ein Geheimnis: In ein Gesicht kann man schauen, in Gedanken nicht.

Die Ausstellung findet an einem Ort mit besonderer Geschichte statt. Der Club Voltaire in Frankfurt am Main, der älteste seiner Art in Deutschland und seit der Jahreswende 1962/63 bestehend, steht für kulturellen Austausch, Diskussion und gelebte Tradition.
Bis heute ist er ein wichtiger Raum für Kunst, gesellschaftliche Debatten und Begegnung – und zugleich ein Ort, der immer wieder um seinen Erhalt kämpfen muss.

Die Künstlerin möchte mit dieser Ausstellung bewusst ein Zeichen setzen: Die Hälfte des Erlöses aus jedem verkauften Bild geht direkt an den Club Voltaire und unterstützt dessen Fortbestand.

Die Vernissage wird musikalisch begleitet von der Band „Die Stefs“ mit Steffi Pföhler und Stefan Sudheimer, die den Abend mit Live-Musik gestalten.

Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum Innehalten und Hinschauen – auf Gesichter, auf Menschen und auf das, was uns verbindet.

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Samstag, 18.04.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Improvisationsabend #224

Jeden dritten Samstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Eintritt frei 

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Sonntag, 19.04.2026 * 11 Uhr

Kneipe

Matinee

Wasser ist Leben

Zur Klimaanpassung der Trinkwasserversorgung

Mit Wolf-Rüdiger Hansen, BUND Frankfurt am Main

Moderation: Herbert Stelz 

Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.
In Kooperation mit Greenpeace und BUND Frankfurt a.M.


Eintritt: 5€  // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Montag, 20.04.2026 * 19 Uhr

Kneipe oder 2. Stock

Information / Diskussion

Ein Frauenstreik in der Bretagne – wie ein Ort mit seiner Geschichte umgeht

In dem kleinen Küstenort Douarnenez in der Bretagne, Frankreich, führten Sardinenarbeiterinnen 1924 einen Streik, der nationale Auswirkungen hatte. Der Ort, der mit dieser Geschichte lebt, erinnert sich am 100. Jubiläum der Ereignisse: mit Ausstellungen im öffentlichen Raum, mit Veranstaltungen und sehr viel Gemeinsamkeit wurde die Episode aus dem zeitweiligen Vergessen herausgeholt. Es ist die Geschichte einer industrialisierten Gesellschaft und eines zugespitzten Konflikts um gerechte Löhne, den die Frauen von Douarnenez ausfechten. Vielleicht könnte es ein Beispiel sein dafür, wie die Geschichte sozialer Bewegungen, ihrer Misserfolge und vor allem ihrer Erfolge, im Bewusstsein der Gegenwart erhalten werden können.

Inge Pauls, langjährige Ortsbeirätin für die Linke in Rödelheim, hat die Quellen studiert und übersetzt. Sie erzählt von einer einzigartigen und dazu noch erfolgreichen Auseinandersetzung.

Moderation: Richard Ullmer

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Donnerstag, 23.04.2026 * 19 Uhr

Kneipe/Videostream

Information / Diskussion

Hebels aktuelle Stunde

Ein Rückblick auf die Politik der jüngsten Zeit

„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“, empfiehlt uns das Magazin „Der Aktionär“ (11/26) auf der Titelseite. Tatsächlich gibt es für Zyniker einiges zu verdienen, denn es „donnert“ allenthalben. Mit der Entführung des venezolanischen Präsidenten und dem Überfall auf den Iran machen die USA Russland beim Zertrümmern des Völkerrechts Konkurrenz. Deutschland und die EU haben keine Meinung dazu oder springen sogar bei. Im Schatten dessen geraten andere grausame Kriege und Konflikte aus dem Blick: Tod und Vertreibung in Gaza und Palästina, die blutige Eskalation im Kongo und im Sudan, der Ukrainekrieg, der neue Kriegsschauplatz Afghanistan/Pakistan, die Totalblockade Kubas. Auch der Umbau der USA in einen autoritären Staat sind kaum noch ein Thema.
In Deutschland werden im Windschatten der Weltpolitik Fakten geschaffen: Das Bürgergeld wird abgeschafft, das Zuwanderungsrecht erneut verschärft, Klima- und Umweltschutzstandards werden aufgeweicht, Innenminister Dobrindt will einen „echten Geheimdienst“ schaffen. Derweil kann die AfD trotz interner Querelen Wahlerfolge verbuchen. 
Immerhin gibt es auch positive Signale. Trotz der vorherrschenden Abschottungs-Rhetorik ist der Widerstand gegen die migrationsfeindliche Politik nicht erlahmt. Die Bundeswehr hat Personalprobleme, die Schülerstreiks gegen die Wehrpflicht fanden eine erstaunliche Resonanz, der Bundestag hat ein Tariftreuegesetz beschlossen und große Teile der Zivilgesellschaft wehren sich gegen klimafeindliche Politik und Sozialabbau.

Für Stephan Hebel wird es auch diesmal wieder mehr als genug Themen geben, um darüber im Club Voltaire zu sprechen. Wie gewohnt wird es ihm weniger um die Aufzählung der Probleme und Skandale gehen, sondern um die Zusammenhänge, die Hintergründe und die bestehenden Ansätze zu einer politischen Umkehr. Dabei bleibt er differenziert und offen; plakative Zuschreibungen sind nicht seine Sache.

Stephan Hebel schreibt politische Bücher und Texte, unter anderem für die „Frankfurter Rundschau“ und den „Freitag“. Seine vierteljährliche „Aktuelle Stunde“ erfolgt in Zusammenarbeit von Club Voltaire und „Frankfurter Rundschau“.
 
Moderation: Gert Hautsch vom Club Voltaire.

Die Veranstaltung wird live übertragen
www.club-voltaire.de/video

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Freitag, 24.04.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

ClubJazz

Paul Scheugenpflug Quartett

Paul Scheugenpflug schafft mit seinen Kompositionen einen Spagat zwischen eingängigen Melodien und energetischer Jazz-Improvisation. Der Fokus liegt auf einem abwechslungsreichen und groovebasierten Jazzprogramm mit Einflüssen aus Fusion, Hip-Hop und Pop. Der junge Saxofonist wurde bereits vielfach ausgezeichnet.

Bild: ©-Florian-Fries
Kürzlich hat er sein Debütalbum eingespielt und sagt darüber: „,Who am I‘ ist ein Spiegel meiner Zeit – ein Sound von Neugier, Hoffnung und Aufbruch. Zwischen Jazz, HipHop und Pop erkunde ich, was es bedeutet, echt zu sein in einer Welt, die sich ständig verändert. Jeder Track erzählt ein Stück meiner Suche – mal ruhig, mal rastlos, immer ehrlich. Dieses Album ist für alle, die wissen, wie es ist, verloren, inspiriert oder einfach nur erfüllt zu sein. Keine Regeln. Keine Grenzen. Nur Klang, Gefühl und Identität. Das ist mein Sound. Das ist ,Who I am’“.
Paul Scheugenpflug (sax, fl, comp), Lion Lauer (p, keyb), Moritz Neukam (b), Joshua Knauber (dr)

Das Konzert ist Teil des Jazz Connects Festivals 2026, ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt/RheinMain.
https://jazzconnects.de // https://jazzconnects.de/Newcomer
Kooperation mit der JazzInititative Frankfurt 

Eintritt Abendkasse: 15 € // Ermäßigt: 6 € // JIF-Mitglieder 12 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 € (Ermäßigt für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).

Kartenvorverkauf (zzgl. Vvk-Gebühr) über „rausgegangen.de“

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Sonntag, 26.04.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Antifaschistische Filmreihe

Kinder 1945 – Zeitzeugen 2025

D 2025, R.: Rebekka Waitz, Doku, 95 Min.

Krieg gehört zu den schlimmsten Erlebnissen überhaupt, für Kinder jedoch in besonderem Maße. Im Film erinnern sich die Zeitzeug*innen aus Frankfurt, Offenbach und der Region an ihre Kindheit vor 80 Jahren. Sie berichten auch über den Schulbesuch, das Spielen in den Trümmern und schildern alltägliche Probleme, wie z.B. die Lebensmittelbeschaffung. Dadurch wird der permanente Ausnahmezustand eines Lebens im Krieg deutlich. 
In den Gesprächen erfahren wir aber nicht nur über die Gräuel und Bedrohungen, sondern auch über Unbeschwertes, das mit den Grauen des Krieges kontrastiert. Der Film zeigt neben den Interviews auch die Orte, von denen sie erzählen, heute und damals, anhand von Archivaufnahmen. 

Filmgespräch mit Rebekka Waitz und der Offenbacher Friedensinitiative

Der Eintritt ist frei. 

Zuletzt bearbeitet am: 31.03.26

Montag, 27.04.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Der Frankfurter Hauptfriedhof

Die große Bilderschau von und mit Hans-Jürgen Lenhart

Ob Wohnzimmergräber oder nasse Handtücher, Gräber für Totgeborene oder Türen ins Jenseits, die sehr persönliche Bildertour des Frankfurter Fotografen Hans-Jürgen Lenhart zum Hauptfriedhof in Frankfurt vermittelt einen spannenden bis verblüffenden Rundgang, zu dem man vor Ort wahrscheinlich aufgrund der Größe des Friedhofs (70 Hektar) Wochen brauchen würde. Der Friedhof kann wie ein Skulpturenpark wirken.
 
Lenhart präsentiert bei seinem Bildervortrag Meisterwerke der Bildhauerkunst, Stimmungsvolles, Skurriles und Emotionales. Er zeigt und erzählt vom Scheintodalarm und von diebischen Füchsen, untreuen Fürsten und geheimnisvollen Grüften, Gräbern von Comicfiguren und komischen Gräber. Zu sehen sind Ruhestätten von Persönlichkeiten der Geschichte Frankfurts aus Politik, Literatur, Musik, Medizin u. v. m., wobei insbesondere prominente Frauen gewürdigt werden sollen. 

Natürlich wird auch auf die Geschichte des Hauptfriedhofs, die wichtigsten Gebäude, die angegliederten jüdischen Friedhöfe oder die Symbolik auf den Gräbern eingegangen. Zudem werden etliche Gemeinschafts- und Erinnerungsgrabstätten für Opfer von Kriegen, Unglücken, Krankheiten oder Diktaturen vorgestellt. Lenhart erklärt auch, wie es um den Schutz von erhaltenswerten Gräbern steht. Viele der beeindruckenden Grabstätten sind vom Verschwinden bedroht, sei es durch Zerfall, Ablauf des Nutzungsrechtes oder besonders durch Vandalismus

Eintritt Abendkasse: 8 €, mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Kartenvorverkauf (zzgl. Vvk-Gebühr) über „rausgegangen.de“

Zuletzt bearbeitet am: 11.04.26

Donnerstag, 30.04.2026 * 21 Uhr

Kneipe

Disco / Party

Tanz in den Mai: RAMATOU ORCHESTRA

Einlass ab 20 Uhr

Die achtköpfige Szenegröße aus Frankfurt am Main feiert in neuer Besetzung(!) in ausgefeilten, treibenden Rythmen und farbenprächtigen Harmonien die Lust am Spiel: 

Groove in Multi-Kolor!

Raum tasten. Zeit schmelzen. In die Luft schwingen, am Boden beben, aneinanderkleben und; -
bunt im dichtesten Geäst kreischt irgendwo ein Papagei. 
Der Wechsel von ausgetüftelten Arrangements, energetischer Improvisation, schimmernden Klangflächen, Melodien, - als ob immer schon gekannt - und Puls, immer wieder Puls trägt tanzend und nur für einen Augenblick das Außen zu Grabe und feiert immer wieder das Neue und auf’s Neue das Immer-Wieder.

Nicht richtig Jazz, nicht Funk, nicht Soul, kein World, kein Afro, auch nicht urban oder rural: Ramatou lädt ein zum Stammesfest der Weltgesellschaft, dem Totentanz zum Alltagsgeschehen, dem kleinen Ritus der Unordnung, dem Karneval der Dinge.

Gitarre Frederich Helbing 
Schlagzeug Philipp Wildenhues 
Bass Matthias Hoch 
Keys Alexander Pechmann 
Percussion, Flöte und Gesang Khadim Seck 
Posaune Linda Kufert
Alt-Saxophon Leon Binder 
Viola Nefeli Galani

Eintritt Abendkasse: 15 € // 10€ (ermäßigt) // 1€ (mit Kulturpass Frankfurt - nur an der Abendkasse erhältlich)
Kartenvorverkauf über »rausgegangen.de oder direkt hier:

Zuletzt bearbeitet am: 11.04.26