Der Kanal ...

Wir veröffentlichen Aufzeichnungen unserer Veranstaltungen.
YouTube-Kanal des Clubs Voltaire Zur Übersicht über den Kanal bitte hier entlang
Wer mag, kann gerne einen Kommentar oder einen "Daumen nach oben" hinterlassen. Und über Abonnent:innen des Kanals freuen wir uns natürlich auch.

60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten:
18:00 bis 24:00 Uhr (Mo - Do) bzw. 01:00 Uhr (Fr + Sa)
Sonntags geschlossen (außer bei Veranstaltungen)
kneipe@club-voltaire.de

Bürozeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 13 Uhr

Kontakt:
(069) 29 24 08
clubvoltaire@t-online.de

Der Club in den Sozialen Medien:

Impressum

Datenschutzerklärung

Samstag, 17.01.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Improvisationsabend #221

Jeden dritten Samstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen.
 Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Opener: tba

Eintritt frei 

Zuletzt bearbeitet am: 12.12.25

Sonntag, 18.01.2026 * 11 Uhr

Kneipe

Matinee

Können wir uns den Flughafen noch leisten?

Mit Wolfgang Heubner, Sprecher der Bürgerinitiative Sachsenhausen und Kritischer Aktionär der Fraport AG

Moderation: Eberhard Ruoff

Ist der Frankfurter Flughafen ein Erfolgsrezept? Stimmt das? Wie viele gute Arbeitsplätze gibt es dort wirklich? Rechnet er sich für unser Klima? Was ist mit der enormen Verschuldung durch die gigantischen Baumaßnahmen der Nordwestlandebahn und des dritten Terminals, die nachweislich nicht benötigt werden und deren Kosten sich deshalb auch nicht amortisieren lassen? Ist diese hohe Verschuldung kaufmännisch nur durch eine Spekulation zu rechtfertigen, dass die öffentliche Hand, genauer die Stadt Frankfurt und das Land Hessen, einspringen werden, um so einen möglichen Konkurs zu verhindern? 

Hierüber macht Wolfgang Heubner, Sprecher der Bürgerinitiative Sachsenhausen (BIS) sowie Kritischer Aktionäre der Fraport den Faktencheck.

Veranstalter: Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.

Beitrag 5 € / 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Montag, 19.01.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Göpferts Gäste

Die harte Arbeit der Kuriere

Wie Fahrrad-Boten um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne kämpfen


Copyright Lieferando
Viele Menschen kochen nicht mehr selbst. Viele Menschen kaufen vieles nicht mehr selbst ein. Sie lassen sich Essen und anderes von Fahrradkurieren liefern. Dieser Markt ist in den zurück-liegenden Jahren in Deutschland stark gewachsen, aber er ist auch besonders umkämpft. Die Arbeit der Menschen auf Rädern ist hart, die Löhne sind nicht gut. Über den Alltag der Fahrrad-Boten berichten Mark Baumeister, Referatsleiter in der Zentrale der Gewerkschaft NGG in Hamburg, und betroffene Fahrer.
Dabei geht es vor allem um die Auseinandersetzungen bei der Firma Lieferando, dem Marktführer in Deutschland. Dort haben sich Betriebsräte gegründet, die aktuell gegen landesweiten Stellenabbau und die Ausgliederung von Leistungen in schlechter bezahlende Subfirmen kämpfen. 
Das Gespräch führt der Autor Claus-Jürgen Göpfert. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion.

Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Zuletzt bearbeitet am: 12.12.25

Donnerstag, 22.01.2026 * 11 Uhr

Kneipe

Matinee

Pier Paolo Pasolini und die Neue Rechte

Mit Dr. Gaetano Biccari
Moderation: Prof. Reiner Diederich


Business Crime Control e. V. und KunstGesellschaft e. V.

Eintritt: 5 €  // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Samstag, 24.01.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Disco / Party

BASSment

Als Gäste diesmal: Soundbwoys Destiny.

Die BASSment Session ist ein Frankfurter Kollektiv aus Roots-Reggae-Dub-DJs, Künstlern und Helfern. 

Die Crew veranstaltet regelmäßig einzigartige Dances, wobei die Besonderheit in der Einheit aus "Sound" und "Art" liegt. Ziel ist es, viele verschiedene Menschen in einem guten Vibe zusammenzubringen. 
Mit der Musik verbinden sie eine positive Message, es werden keine gewaltverherrlichenden, sexistischen oder homophoben Tunes gespielt.

Something for the ears, eyes and heart!

Eintritt: 10 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 06.01.26

Montag, 26.01.2026 * 18:30

Kneipe

Frauensalon

Elisabeth, ein Hitlermädchen - Roman der deutschen Jugend

Der 2. Frauensalon beschäftigt sich mit dem Roman "Elisabeth, ein Hitlermädchen - Roman der deutschen Jugend" der Schriftstellerin Maria Leitner, der 1937 als Fortsetzungsroman in einer Pariser Tageszeitung erschien. Erzählt wird die Liebesgeschichte der Berliner Schuhverkäuferin Elisabeth zu einem SA-Mann. Der Roman zeigt auf, wie junge Menschen durch NS-Propaganda und NS-Organisationen manipuliert und radikalisiert werden. Er zeigt aber auch, daß nicht alle mitmachen und dass die Erfahrung der NS-Diktatur auch zur Einsicht und Umkehr führen kann. Auch für die heutige Zeit vielleicht ein sehr erkenntnisreicher Roman. 
Maria Leitner war eine Investigativ-Journalistin - sie gilt als Wallraff der 20er und 30er Jahre - berichtete über die Arbeits- und Lebensbedingungen der "kleinen Leute", von den Schattenseiten des Lebens und den Nazi-Aktivitäten bereits vor 1933. Ihre Bücher wurden von den Nazis verboten.

Gudrun Schmidt vom Studienkreis und Isabelle Mathes stellen Maria Leitner vor, lesen und erzählen die Geschichte von Elisabeth, dem Hitlermädchen. 

Eine Kooperationsveranstaltung vom Frauenrat der Gewerkschaft verdi Bezirk Frankfurt am Main und Region, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 und Club Voltaire.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Eingeladen sind alle interessierten Frauen.

Anmeldung bitte unter: pitzsa@web.de

Zuletzt bearbeitet am: 12.12.25

Donnerstag, 29.01.2026 * 19 Uhr

Videoveranstaltung/Kneipe

Information / Diskussion

Hebels aktuelle Stunde

Ein Rückblick auf die Politik der jüngsten Zeit


Copyright: privat
Verkehrte Welt: Eine venezolanische Anhängerin Trump’scher Kanonenbootpolitik in der Kari-bik erhält den Friedensnobelpreis, die NATO den Westfälischen Friedenspreis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht an einen harten Verfechter der militärischen Eindämmung Russlands. Aber jenseits derartiger Kuriositäten gilt: Leider wird das Jahr 2025 kaum als eines in die Geschichte eingehen, in dem der Frieden vorangekommen wäre. Immerhin gibt es erste Schritte zu einer Eindämmung, zumindest bei einigen der blutigen Konflikte. Die politische Rechtsentwicklung und die militärische Konfrontationslogik rund um den Globus gehen derweil scheinbar unaufhaltsam weiter.
Das gilt auch in Deutschland. So zerstritten sich die Regierung Merz/Klingbeil zeigt, in einem Punkt steht sie fest zusammen: Die aberwitzige Aufrüstung wird verstärkt fortgesetzt, die Militarisierung der Gesellschaft vorangetrieben. Gleichzeitig wird deutlich, was zwangsläufig damit verbunden ist: Gespart wird bei den sozialen Leistungen. Rente, Pflege, Krankenversicherung, „Bürgergeld“, Arbeitszeit stehen „auf dem Prüfstand“, die Schamgrenzen sinken. Die Landtagswahlen im neuen Jahr versprechen wenig Gutes.
Immerhin gibt es auch positive Signale. Die Versuche von Merz und anderen, eine verdeckte Zusammenarbeit mit der AfD akzeptabel zu machen, haben spontanen und breiten Protest erzeugt. Auch gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht scheint sich eine wirksame Bewegung zu entwickeln. An Hessens Schulen regt sich Widerstand gegen Einladungen an die AfD in den Unterricht. In Gießen gab es breiten Protest gegen die AfD-Jugend.

Für Stephan Hebel wird es auch diesmal wieder mehr als genug Themen geben, um darüber im Club Voltaire zu sprechen. Wie gewohnt wird es ihm weniger um die Aufzählung der Probleme und Skandale gehen, sondern um die Zusammenhänge, die Hintergründe und die treibenden Interessen. Dabei bleibt er differenziert und offen; plakative Zuschreibungen sind nicht seine Sache.

Stephan Hebel schreibt politische Bücher und Texte, unter anderem für die „Frankfurter Rundschau“ und den „Freitag“. Seine vierteljährliche „Aktuelle Stunde“ erfolgt in Zusammenarbeit von Club Voltaire und „Frankfurter Rundschau“. 
Moderation: Gert Hautsch vom Club Voltaire.

Zuletzt bearbeitet am: 12.12.25

Freitag, 30.01.2026 * 20 Uhr

Kneipe

ClubJazz

Derek Plays Eric

Auf seinem aktuellen, zweiten Album „A Suite of Soaps and Other Assortet Sceneries“ verhandelt das Berliner Trio Derek Plays Eric erneut nichts weniger als die Grenzen zwischen Jazz, freier Improvisation und Rock, zwischen der Avantgarde und dem Vertraut-Zugänglichen auf ebenso intelligente wie emotionale und einzigartige Weise neu.


Ob mit komplexen und auch klanglich drastischen Mitteln wie in der siebenteiligen „Suite Of Soaps“ von Andreas Willers oder durch die unorthodoxe Aufbereitung spannender Vorlagen der Jazzgrößen Dave Holland und Paul Motian, des einst durch Joe Cocker (auf „Mad Dogs & Englishmen“) und vor Kurzem wieder durch Herbie Hancock bekannt gewordenen Soulstückes „Space Captain“ und brillanter Interpretationen aus dem Œuvre der legendären Bands Gentle Giant („Cogs In Cogs“ vom Album „The Power And The Glory“) und The Beatles („I Want You“ von „Abbey Road“).
Ermöglicht wird dies durch das kongeniale Zusammenspiel eines eingespielten Trios, welches die musikalischen und klanglichen Herausforderungen dieses Konzepts jederzeit mit technischer Finesse, souveräner Intuition und explosiver Empathie zu umschiffen in der Lage ist.
Andreas Willers (g), Jan Roder (b), Christian Marien (dr)

Kooperation mit der JazzInititative Frankfurt

Eintritt Abendkasse: 15 € // Ermäßigt: 6 € // JIF-Mitglieder 12 €. Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €
Kartenvorverkauf (zzgl. Vvk-Gebühr)  über „rausgegangen.de oder direkt hier:

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Samstag, 31.01.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Disco / Party

Frauen Lesben Flinta - Party

Wir feiern 42 Jahre WenDo - Selbstbehauptung und Selbstverteidigung  einfach - effektiv - feministisch.

42 Jahre Frauenverein für Selbstverteidigung,  kommt und feiert mit uns!

Die Veranstaltung ist für Frauen, Lesben, Flinta.
 
Eintritt: Spende

Zuletzt bearbeitet am: 12.12.25

Dienstag, 03.02.2026 * 20 Uhr

2. Stock

Frauen-Diskussionsabend (Ladies only)

Wann ist ein Mann ein Mann?

Männliche Identität auf der Kippe

Was bedeutet es heute eigentlich, ein Mann zu sein? Zwischen traditionellen Rollenbildern, neuen Erwartungen und lauten Stimmen aus Politik und Medien steht männliche Identität zunehmend unter Druck. In unserem Vortrag werfen wir einen gemeinsamen Blick auf das moderne Männerbild und die wachsende politische sowie gesellschaftliche Spaltung zwischen Männern und Frauen.

Mit Neele Haag, Cora Ponader, Julia Brückner 

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Dienstag, 03.02.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

TITANIC

Die endgültige Satirelesung mit Moritz Hürtgen

Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n – TITANIC trotzt klammen Fingern, Frostbeulen und Gefrierbränden. Mit Gags auf Sparflamme und halbgaren Pointen bringt die Redaktion im wohligen Schein des Beamers den Saal zum Köcheln. Und Ex-Chefredakteur Moritz Hürtgen (nicht der von »Kochen mit Martina und Moritz«) erklärt in warmen Worten, warum TITANIC früher, unter seiner Ägide, besser war – wie auch schon alle Chefredakteurinnen und Chefredakteure vor und fast alle nach ihm. 

Mit Laura Brinkmann, Torsten Gaitzsch, Sebastian Maschuw, Leo Riegel, Daniel Sibbe und Stargast Moritz Hürtgen (plus einem professionellen Anheizer)

Eintritt Abendkasse: 10 € // Ermäßigt: 7 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 € (nur an der Abendkasse erhältlich)

Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr) über rausgegangen.de (empfohlen)

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Donnerstag, 05.02.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Lauschen & Staunen

Wilhelm Busch - Der verkannte Maler und seine Frankfurter Zeit

Vortrag und Lesung von und mit Ursula Zierlinger und Hans-Jürgen Lenhart

Mit dem Namen Wilhelm Busch assoziiert man heute einen der ersten Comics, „Max und Moritz“, und verortet Busch am ehesten in den Großraum Hannover. 

Weniger bekannt ist, dass er lieber als Maler anerkannt werden wollte, denn als Spaßmacher der Nation. Dies wäre ihm fast am ehesten in Frankfurt am Main gelungen, wo er 1867-1873 wohnte, und von der einflussreichen Kunst- und Musikmäzenin Johanna Keßler gefördert wurde.

In dieser Zeit entstand auch „Die fromme Helene“, die ein paar kaum versteckte Spitzen gegen Keßlers Ehemann, einem Kunstbanausen, enthält. Buschs Menschenbild wurde zudem vom Frankfurter Philosophen Arthur Schopenhauer geprägt und unterstützte die antiklerikale Haltung in der „Helene“. 

Eintritt Abendkasse: 8 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Samstag, 07.02.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Disco / Party

Tanzen im Club *Classics & Hot Stuff*

Mit DJ Tom Settka

Bei Tanzen im Club wird eine ausgelassene Party gefeiert zu geliebten Classics, erfrischend aktuellem und tanzfreudigem Hot Stuff. Rock Pop Soul Dancefloor Jazz Alternative Crossover Reggae Ragga Ska Brit Pop Balkan Brass Elektro Swing... 

Komm wie du bist und lass uns tanzen im Club!

Eintritt: 7 € // Ermäßigt: 5 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Sonntag, 08.02.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Wirtshaussingen

Gemeinsam wollen wir singen – Volks-, Wander-, Freiheits-, Arbeiterlieder und immer wieder auch mal einen Schlager. Das klingt unpolitisch, ist es aber nicht. Die Liedauswahl passt zum Club Voltaire.


Wer gerne in geselliger Runde singt, ist herzlich eingeladen zu kommen! Für Texte und musikalische Begleitung ist gesorgt.

Hinweis: Die Küche hat an diesem Abend geschlossen.

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Samstag, 14.02.2026 * 21 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Disco / Party

Latin America Rebel Party: Liebe ist Rebeldìa

Die Latin America Rebel Party ist ein absolutes Muss im Club Voltaire Frankfurt und findet jeden zweiten Samstag im Monat statt. Hier erklingt die Musik Lateinamerikas und hallt durch die Straßen, alternativen Clubs, Viertel und Städte, wo lateinamerikanischer Rock, Ska, Rap, Indie, Classic Garage, Punkrock, Cumbia und die ganze Pracht des Karnevals, Pachanga, erklingen.

Liebe ist Rebeldía!!!

Unser lokaler lateinamerikanischer DJ und Produzent, DJ El Carnevalero, legt Musik mit rebellischer Liebe auf, begleitet vom mexikanischen DJ Peinado Latino, der uns das Beste romantischer lateinamerikanischer Musik präsentiert – eine Mischung aus Pachanga, Cumbia, Ska, Classic Garage, Boogaloo und lateinamerikanischem Rock.

Weitere Infos unter @lateinamerikarebelde (IG-FB)

Eintritt Abendkasse: 10 € // 7 € (ermäßigt) // 1€ (mit Kulturpass Frankfurt)

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Samstag, 21.02.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Improvisationsabend #221

Jeden dritten Samstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. 
Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. 
Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Opener: tba

Eintritt frei 

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Sonntag, 22.02.2026 * 11 Uhr

Externe Veranstaltung

VVN-BdA Antifa Erzählcafé

Erzählcafé: Lesung mit Mario Gesiarz. Eine Familie im Widerstand - ein kleines Stück davon …

Im Naturfreundehaus am Poloplatz 15, 60528 Frankfurt am Main

Sie waren ganz normale, einfache, lebensfrohe Menschen: Hausfrauen, Verkäuferinnen, Chemie-Arbeiter, Schlosser, Arbeitslose: Die Familie Schuhmann aus dem bis 1928 selbstständigen Industriestädtchen Höchst am Main.


Sie bewahrten sich ihren Anstand und ihren Respekt vor dem Menschen. Sie waren gegen Militarismus und Krieg, widerstanden den Nazis, ließen sich nicht vom braunen Alltag einfangen. Und zahlten ihren Preis: Verhaftungen, Hausdurchsuchungen, Beugehaft, Zuchthaus, Konzentrationslager, Flucht.

Ihre Geschichte und Geschichten waren in der Familie stets präsent und lebendig. Die Geschichtsschreibung des Widerstands nahm sie bisher weitgehend nicht wahr.

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Sonntag, 22.02.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Antifaschistische Filmreihe

Info zum Februar-Film lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

Aktuelles ggf. über antifaschistische-filmreihe-ffm.de/

Veranstalter: VVN-BdA Frankfurt

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Montag, 23.02.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Göpferts Gäste

Der Kampf gegen Trump

US-Aktivisten der Bewegung „No Kings“ in Deutschland berichten. Mit Live-Musik der US-Bürgerrechtsbewegung

Der Widerstand in den USA gegen die rechtsautoritäre Politik von Präsident Donald Trump wächst. Etwa sieben Millionen Menschen beteiligten sich beim bisher größten Protesttag am 18. Oktober 2025 an etwa 2700 Kundgebungen in allen 50 US-Bundesstaaten. 
Aber auch in der Bundesrepublik Deutschland organisieren hier lebende US-Bürger in der „No Kings“-Bewegung den Protest gegen die Politik Trumps und seiner Regierung. Rechtsanwalt Prof. Dr. Timothy Kautz und andere Aktivisten kommen in den Club Voltaire und berichten im Ge-spräch mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert von ihrer Arbeit. Danach besteht die Möglichkeit, Meinungen zu Äußern und Fragen zu stellen.

Die „No Kings“-Mitglieder haben bereits mehrere Demonstrationen und Kundgebungen in Frankfurt am Main und anderen Orten des Rhein-Main-Gebiets organisiert. Sie werden dabei von deutschen Gewerkschaftern unterstützt. So wird auch Thomas Winhold von ver.di an diesem Abend von seinem Engagement gegen Trump und die US-Regierung berichten. 

Die Aktivisten spielen und singen Lieder der US-Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, etwa von Woody Guthrie und Pete Seeger, auf die das „No Kings“-Movement heute zurückgreift. Sie sind aktueller denn je. 

Kooperation mit: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen


Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Donnerstag, 26.02.2026 * 19 Uhr

Kneipe

Information / Diskussion

Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann

Nicole Mayer-Ahuja im Gespräch mit Michael Erhardt

Klassengesellschaft“. Wer in den vergangenen Jahrzehnten diesen Begriff benutzte, galt als ewiggestrig. „Wir alle sind die Mitte“ – so lautete der Sound der alten Bundesrepublik, die der Lebenslüge anhing, das eigentliche klassenlose Deutschland zu sein. 
Bis heute wird (jüngst etwa in der Neujahrsansprache des Bundeskanzlers) „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ beschworen – das „ganz große Wir“ einer Nation also, in der alle arbeitsteilig zusammenwirken und keine Interessengegensätze bestehen, die nicht durch ein bisschen guten Willen zu überwinden wären. 
Die Göttinger Arbeitssoziologin Nicole Mayer-Ahuja räumt in ihrem neuen Buch mit diesem Gesellschaftsbild auf. Wir leben nach wie vor in einer Klassengesellschaft, in der die wichtigste Spaltungslinie zwischen Kapital und Arbeit verläuft – und deren Brutalität Menschen jeden Tag erleben. 
Im Gespräch mit Michael Erhardt, dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Frankfurt am Main, wird es darum gehen, warum die arbeitende Klasse der Lohnabhängigen (die derzeit über 90 Prozent der Erwerbstätigen umfasst) viele Erfahrungen gemeinsam hat – und trotzdem alles andere als einheitlich oder gar politisch geeint ist. 

Welche Ansatzpunkte für Unterschiedlichkeit und Konkurrenz stecken in industrieller Gruppenarbeit, in der professionellen Pflege oder in der Auslagerung von Belegschaftsteilen – und wo liegen trotz alledem Potenziale für eine Kooperation auf Augenhöhe, für Kollegialität und Solidarität? 
Wovon hängt es ab, ob Beschäftigte sich mit dem Management in einem Boot sehen, um den Standort zu verteidigen, oder mit Arbeitenden an anderen Standorten? 
Was haben Unternehmensstrategien, was hat staatliche Politik damit zu tun, ob sich einheimische und migrantische Beschäftigte oder die Geschlechter in erster Linie als Konkurrenz oder aber als Kolleg*innen betrachten und begegnen? 
Ist eine verbindende Klassenpolitik das beste Mittel gegen die aktuelle Rechtswende? 
Wie lassen sich die weit verbreiteten Gefühle von Ohnmacht und Alternativlosigkeit überwinden, damit Schritte in eine andere (Arbeits-)Welt überhaupt wieder denkbar werden? 

Über diese und andere Fragen sollten wir gemeinsam diskutieren.

Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja lehrt Soziologie an der Universität Göttingen
Michael Erhardt ist erster Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt

Kooperation mit: DGB Frankfurt, IG Metall Frankfurt

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Freitag, 27.02.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

ClubJazz

Florian Werther Quartett

Eine Band, die klingt wie keine andere: cool, modern und mit viel Humor. Originell, vertrackt, und zugleich lässig und funky sind die Kompositionen des Bandleaders und Bassisten Florian Werther. Ganz auf der Höhe der Zeit hört man eingängige Melodien über meist ungeraden Metren. 
Die ungewöhnliche Besetzung mit Trompete, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug kreiert einen neuen, individuellen Sound, den man so noch nicht kennt. Dabei schaffen die vier gestandenen Profis das Kunststück, diese vertrackten Rhythmen so locker aus den Instrumenten fließen zu lassen, als wäre es das Einfachste auf der Welt.

Foto: © Andreas Baumbach

Seit 2007 gibt es die Band um den Mainzer Kontrabassisten Florian Werther. Alle vier Musiker sind in der Jazzszene des Rhein-Main-Gebiets mit den unterschiedlichsten Projekten verbunden, wie Bigbands, Theatermusik und eigenen Formationen, und daher bestens bekannt. Das Repertoire der Band besteht vorwiegend aus Werthers Eigenkompositionen.

„Innenstadtjazz“ lautet treffend der Titel des Debüt-Albums. Zu diesem Konzert präsentiert das Quartett hauptsächlich neue Kompositionen.

Heiko Hubmann (tp, flh), Stefan Kowollik (g), Florian Werther (b, comp), Jens Biehl (dr)

Kooperation mit der JazzInititative Frankfurt 

Eintritt Abendkasse: 15 € // ermäßigt* : 6 € // JIF-Mitglieder 12 € // Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Kartenvorverkauf (zzgl. Vvk-Gebühr)  über „rausgegangen.de

* Ermäßigung für Studierende, Schüler und Auszubildende (bis einschl. 30 Jahre).

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26

Samstag, 28.02.2026 * 20 Uhr

Kneipe - geöffnet ab 18 Uhr

Musik im Club

Von Chicago in die deutschen Südstaaten – Konzert mit der Nobby Stiles Bluesband

Die fünf gestandenen Musiker aus dem Rhein-Main-Gebiet beherrschen den klassischen Chicago-Blues – wie es so schön heißt – aus dem „Effeff“. 
Gekonnt integriert die Nobby Stiles Bluesband außerdem eigene Stücke mit intelligent-gemachter Sozialkritik in ihr Repertoire. Zusammen ergibt das geballte Bluespower, die sich bei ihren Livekonzerten ausdrucksstark entfaltet.

Eintritt Abendkasse: 12 € / Mit Kulturpass Frankfurt: 1 €

Zuletzt bearbeitet am: 12.01.26