60 Jahre
Club Voltaire

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Kleine Hochstraße 5

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Veranstaltungsübersicht

Montag, 27.06.2022 * 19 Uhr

Videoveranstaltung/Kneipe

Klimakneipe by KoalaKollektiv

Organizing – Wen muss die Klimabewegung eigentlich aktivieren, um Erfolg zu haben?

Die Gretchenfrage der Klimabewegung lautet: Wie schaffen wir es eine solche Schlagkraft zu erreichen, dass die Politik sich gezwungen sieht die CO2-Emissionen in kurzer Zeit stark zu senken und sie die dafür notwendigen Veränderungen auch noch sozial gerecht gestaltet? Bislang gibt es zwei Antworten darauf: die Klimabewegung muss radikaler werden, oder sie muss mehr Menschen auf die Straße bringen.
Einen Ausweg könnte das Konzept des Organizings bilden, das ursprünglich aus dem Gewerkschaftskontext der USA stammt. Die Idee ist nicht einfach irgendwelche Menschen in immer größerer Anzahl zu mobilisieren, sondern organisierte Arbeiter*innen. Diese haben z.B. durch Streiks die Möglichkeit Druck auf Industrie und Politik auszuüben, der nicht mehr übersehen werden kann. Organizing soll zudem das Selbstbewusstsein stärken und langfristige Strukturen aufbauen.
"Es ist für das Umwelt- und Klassenbewusstsein wichtig, die Klimabewegung an die Gewerkschaften heranzuführen und umgekehrt.", so Katharina Stierl, die wir für die KlimaKneipe als Referentin gewinnen konnten. Ihr Hauptfokus ist die Vernetzung der For Future-Bewegung mit Gewerkschaften. Sie arbeitete selbst als Organizerin bei ver.di und baute dann die Students for Future Leipzig auf. Derzeit ist sie in der Krankenhausbewegung aktiv und setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Pfleger*innen ein.
Mit ihr werden wir darüber reden wie Organizing funktioniert, wie es derzeit um die Vernetzung mit den Gewerkschaften steht und warum Klimagerechtigkeit nicht nur eine Generationenfrage ist.

Veranstalter: KoalaKollektiv, Verein zur Förderung von Klimagerechtigkeit e.V.

Zuletzt bearbeitet am: 18.05.22

Donnerstag, 30.06.2022 * 19 Uhr

Videoveranstaltung/Kneipe

Hebels aktuelle Stunde

Ein Rückblick auf die Politik der jüngsten Zeit

Auch diese „aktuelle Stunde“ wird unter dem Eindruck des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine stehen – der inneren und äußeren Veränderungen, die er mit sich bringt: der Militarisierung politischer Diskurse, der langfristigen tiefgreifenden Entscheidungen im Eiltempo, eines ungeahnten Strammstehens des „Westens“ gegen den gemeinsamen Feind.
Die Fragen, die in der Einladung zur vorigen „Stunde“ mit Stephan Hebel am 7. April formuliert worden waren, sind weiterhin gültig: Sind alle Bemühungen um eine gemeinsame europäische Sicherheitsarchitektur jetzt hinfällig geworden? Soll Aufrüstung allen Ernstes die einzige Antwort sein? Was kann Solidarität mit den Opfern der Aggression bedeuten außer immer mehr Waffenlieferungen?
Auch andere brennende Themen bleiben auf der Tagesordnung. Der Klimakollaps droht weiterhin, Krieg und Hochrüstung zählen sogar zu den schlimmsten Umweltverschmutzern. Auch die Pandemie ist keineswegs überwunden. Und es finden noch andere, grausame Kriege auf der Erde statt (Jemen, Syrien, Kurdistan, Mali, Kongo, Armenien).
Die innenpolitischen Themen (z. B. Wahlen im Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen) erscheinen da fast schon kleinkariert, aber in ihnen spiegeln sich Trends, denen die notwendige Aufmerksamkeit nicht im Schatten des Krieges versagt bleiben sollte.
Stephan Hebel, „Rundschau“-Mitarbeiter, Buchautor und Fernsehgast, wird bei seiner „aktuellen Stunde“ nur auf die Kernpunkte eingehen können. Eindeutige Antworten werden sich nicht so schnell finden lassen. Aber der Versuch, sich dem Geschehen analytisch zu nähern – auch jenseits von Verzweiflung und Empörung –, ist aller Mühen wert.

„Hebels aktuelle Stunde“ erfolgt in Zusammenarbeit von Club Voltaire und „Frankfurter Rundschau“.
Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 18.05.22

Donnerstag, 14.07.2022 * 19 Uhr

Videoveranstaltung/Kneipe

Vom Autoland zum Bahnland – eine wirkliche Verkehrswende als Voraussetzung der Klimawende

Mit Heiner Monheim

Eine Verdreifachung des Schienenverkehrs bis 2030 fordert eine Initiative von Verkehrswissenschaftlern um Heiner Monheim, der nun schon zum dritten Mal in den Club Voltaire kommt. Mit „Takt vor Tempo“ soll die Klimabahn zur Basis der Verkehrswende werden. Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor der seit 1990 keine Senkung der Klimagasemissionen vorweisen kann. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien reicht für eine reine Antriebswende auf der Straße nicht aus. Erforderlich ist eine starke Verlagerung von der Straße zu effizienteren Verkehrsmitteln, und zwar im ganzen Land, im Fern-, Regional- und Nahverkehr wie auch im Güterverkehr.

Heiner Monheim, em. Professor an der Uni Trier, Verkehrspolitiker und Gründungsmitglied von VCD, ADFC, Bahn für Alle und Forum Mensch und Verkehr
Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 22.06.22

Samstag, 16.07.2022 * 15 Uhr

Externe Veranstaltung

Philosophiegruppe Säkulare Humanisten

Ist Moral begründbar?

Das Treffen findet in einem Lohrberg-Garten statt

„Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.“ Friedrich Nietzsche
Nachdem wir beim letzten Treffen die Frage diskutiert haben, was Moral eigentlich ist, wollen wir uns beim nächsten Treffen eine Begründung der Moral ansehen. Der Philosoph Norbert Hoerster legt eine solche in seinem leicht lesbaren Reclambuch Was ist Moral (6€) vor.
Im Gegensatz zu den meisten Moraltheorien begründet er sie egoistisch, d.h. allein mit den Interessen des Einzelnen. Die Frage ist natürlich, ob ihm das gelingt.

Als Diskussionsgrundlage dienen uns die Seiten 43 bis 78 seines Buches.

Veranstalter: Philosophiegruppe Säkulare Humanisten

Wir treffen uns in einem Garten auf dem Lohrberg.
Interessentinnen und Interessenten erhalten von gerdschrader@gmx.de eine Wegbeschreibung und ggf. weitere Auskünfte.

Zuletzt bearbeitet am: 23.06.22