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20.05.21 19:00

Video-Veranstaltung

Die EU, dein Freund und Helfer

Was steckt hinter dem neuen „Partnerschaftsabkommen“ mit afrikanischen Staaten?

Zwischen der Europäischen Union und ehemaligen Kolonien in Afrika (und anderswo) ist ein neuer Grundlagenvertrag fertig verhandelt worden; er muss nur noch ratifiziert werden. Damit soll das „Cotonou-Abkommen“ aus dem Jahr 2000 abgelöst werden. Wie dieses umreißt es das zwischenstaatliche Verhältnis in den Bereichen Entwicklungshilfe, Handel, Investition und Menschenrechte. Es erstrecke sich „von nachhaltiger Entwicklung und nachhaltigem Wachstum bis hin zu Menschenrechten, Frieden und Sicherheit“ und sei „darauf ausgerichtet, jede der beteiligten Regionen zu stärken“, heißt es seitens der EU.
Die kritischen Fragen bleiben, insbesondere was Afrika betrifft. Wie soll die Umsetzung in Kriegsbieten wie Kongo, Äthiopien oder Mosambik überhaupt möglich sein? Wie ist das ur-sprünglich formulierte Ziel, die Armut in Afrika zu bekämpfen, verankert? Wie sieht es mit dem Klimaschutz aus: Momentan sind 450 Kohlekraftwerke in Afrika in Planung oder im Bau. Inwieweit war die Öffentlichkeit hier und dort bei der Entwicklung des Vertrages beteiligt, welche Interessengruppen waren maßgeblich? Welche Rücksichten nimmt das neue Vertragswerk auf Initiativen der Afrikanischen Union, wie den Aufbau eines Binnenmarkts für afrikanische Waren und Dienstleistungen? Vor allem aber: Vertieft nicht die EU die Spaltung zwischen den Staaten des Kontinents, indem sie Nordafrika aus dem Vertragswerk ausschließt?
Francisco Mari, Referent Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei „Brot für die Welt“, hat sich intensiv mit der europäischen Politik gegenüber Afrika befasst. Er wird in seinem Vortrag das geplante „Partnerschaftsabkommen“ vorstellen, seine positiven und negativen Seiten erörtern und Fragen beantworten.


Die Veranstaltung findet per Videostream mit der Software BigBlueButton statt.

Der Einwahllink:
https://bbb.galatis.de/b/clu-hsz-stc-gjz




Zuletzt bearbeitet am: 19.04.21