politik kultur kneipe legende
60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5
Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa 18:00 bis 1:00 Uhr
Sonntag 18:00 bis 0:00 Uhr
Bürozeiten:
Mo, Di, Do 15:30 bis 18:30 Uhr
Freitags 12:00 bis 16:00 Uhr
Treff kritischer Betriebs- und Personalräte
Frauendiskussionsabend (ladies only)
Alema Alema, Koordinatorin beim Friedensdienst des DED begleitete die Journalistin Golalai Habib, Herausgeberin der Frauenzeitung "Dunyaye Zan" (Frauenwelt), bei ihrer Kampage zur Wahl 2009, Ghafoor Zamani, Auslandsreporter in Köln, hat ihren Alltag dokumentiert.
Einführung: Ingrid Bilger
Veranstalterin: Frauen-AG
Eintritt frei!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Er war Chefredakteur des deutschen MAD-Magazins, Harald Schmidts Sidekick bei "Schmiteinander", Theaterschauspieler, Reisereporter, Musiker, Erfinder der Vokabel "lechz!", Amerika-Korrespondent und Verleger der "Pardon" - der Meister der höheren Albernheit hat in seinem Humoristenleben schon mehr Witze vergessen, als andere jemals erzählen könnten. Nur eine Station fehlt ihm noch, um seinen Lebenslauf zu vervollständigen: ein Auftritt bei der TITANIC Peak Preview. Lauschen Sie, wenn Feuerstein von seiner Zeit als Alfred E. Neumann erzählt! Staunen Sie, wenn Feuerstein plötzlich zu singen anfängt! Weinen Sie, wenn er ohne Zugabe wieder nach Hause fährt!
Ebenfalls lesen werden die TITANIC-Autoren Leo Fischer, Stephan Rürup, Mark-Stefan Tietze, Tim Wolff und Michael Ziegelwagner.
Kartenvorbestellung empfohlen (Tel. 21 99 92 93)
Eintritt: 7,50 Euro
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Zugleich mit der Kommunalwahl 2011 soll durch eine Volksabstimmung eine Schuldenbremse in die Hessische Verfassung eingefügt werden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christean Wagner nennt das „ein Gewinnerthema“.
Sparen ist populär, weil es mit der Vorstellung verbunden ist, wer etwas auf die hohe Kante legt, tut sich etwas Gutes. Mit den gegenwärtigen Sparprogrammen aber greifen die da oben denen da unten in die Tasche. Schuldenmachen gilt als fahrlässig. Die Enkel werden die Schulden bezahlen müssen. An wen? Gibt es einen dritten Weg zwischen Verschuldung und Kaputtsparen?
Referent: Professor Georg Fülberth, Marburg
Eintritt frei - Spenden erwünscht!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Jeden 2. Samstag des Monats findet im Club Voltaire ein Rap-Abend statt: Vorgestellt werden Bands, Lyrics & Hintergründe.
Eintritt frei!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Die Jaintia leben in den Bergen Nordindiens. Über Jahrhunderte hinweg hat sich eine einmalige Gesellschaftsform erhalten, in der die Frauen den Männern einiges voraus haben. Nur die Frauen dürfen Land besitzen, und Vermögen wird ausschließlich an die Töchter vererbt. Männer und Frauen leben nicht zusammen, nur als 'nächtliche Gatten' sind fremde Männer für längere oder kürzere Zeit willkommen. Eine solche Beziehung durch eine Hochzeit öffentlich zu machen,ist für ältere Jaintia ein Zeichen schlimmen Sittenverfalls.
Die Dokumentation zeigt, wie um die Traditionen dieser matriarchalen Gesellschaft lebhaft gestritten wird. Das Familienoberhaupt Kwill Dkhar, Mitte 50, müßte als Jaintia-Frau eigentlich nicht mehr arbeiten. Den größten Teil ihres Erbes hat sie bereits an ihre jüngste Tochter Rani gegeben. Doch statt das Vermögen zu verwalten und sich an die Tradition zu halten, begehrt Rani auf: Ihr 'nächtlicher Gatte', der bei Tagesanbruch das Haus verlassen müsste, darf verbotenerweise bleiben. Und heiraten möchte sie ihn auch - in Weiß. Für Kwill Dkhar der gößte denkbare Skandal ...
Der Film ist von 1999. Die Jaintia leben im Nordosten Indiens, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Khasi, im Bundesstaat Meghalaya.
Mit Uschi Madeisky.
Eintritt frei - Spenden erwünscht!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Der Autor Herr Anant Kumar liest aus seinem neuen Buch und berichtet über seiner Erfahrungen in Deutschland
Anant Kumar wurde im indischen Bundesstaat Bihar als jüngster Sohn einer Lehrerfamilie geboren. Schon früh zeigt er Interesse am Exotischen und lernt Deutsch in Neu Delhi. 1991 kommt Kumar nach Deutschland, „um Sprache und Literatur aufzusaugen“. Er studiert in Kassel Germanistik, schreibt seine Magisterarbeit über Alfred Döblins Epos „Manas“ und bleibt als Schriftsteller. Was der „indische Schriftsteller deutscher Zunge“, wie er sich selbst nennt,schreibt, handelt oft vom Grenzbereich zwischen Kulturen, dabei ist es egal, wer auf wen trifft.
Veranstalter: Forum für mehr Integration in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Immer am 3. Freitag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumenten mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.
Eintritt frei!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Der Kapitalismus lehrt uns momentan das Achterbahnfahren. Eben noch drohte der Total-Zusammenbruch der Weltwirtschaft und jetzt läuft der deutsche Exportmotor nach Asien. Wird nun alles wieder gut? Was ist mit der weiter bestehenden Krise in anderen Ländern? Auf unserer Podiumsdiskussion soll die komplexe Situation bilanziert werden: Wie sicher ist der Wirtschaftsboom? Welcher Widerstand bildet sich gegen Sozialabbau und Schuldenbremse? Ist der DGB noch zu etwas nützlich? Welche Proteste stehen im Herbst an? Sollte die CDU-FDP-Koalition demnächst alle Wahlen verlieren – was dann?
Veranstalter: Linkes Forum Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Der 2. Juni 1967 mit der polizeilichen Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg anläßlich eines Besuchs des Shah von Persien in Berlin markiert für die Erinnerung einer ganzen Gesellschaft den Beginn einer Phase sozialer Bewegungen und Unruhen, die heute oft als Studentenrevolte oder „68er Bewegung“ bezeichnet werden. Die Stimmung dieses Tages, seine Vorgeschichte und seine Folgen fingen damals zwei AktivistInnen mit der Kamera ein: Thomas Giefer und Hans-Rüdiger Minow. In ihrem mitten in der damaligen Berliner Szene linker Studentinnen und Studenten gedrehten Film, tauchen sie als Regisseure, Kameramänner, Fragesteller selber auf. Zusätzliche Brisanz erhielt das Ereignis durch die erst vor kurzem aufgedeckte Tatsache, daß der polizeiliche Todesschütze des Jahres 1967 jahrelang verdeckter Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR war. Wir diskutieren den Film, die Situation des Jahres 1967 und die Diskussion um den Kriminalbeamten Karl-Heinz Kurras mit einem der beiden Filmemacher von 1967: dem Drehbuchautor, Publizisten, Dokumentarfilmer und heutigen Vorstandssprecher des internationalen Gedenkprojekts „Zug der Erinnerung“, Hans-Rüdiger Minow.
Veranstalter: Club Voltaire in Zusammenarbeit mit der Marxistischen Abendschule Frankfurt (MASCH)
Eintritt frei – Spenden erwünscht!
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Settka nimmt den Mainstream, dazu die Subkultur, greift sich aus beidem das Beste heraus, mischt es kräftig durch und macht einen frechen und fetzigen Mix zum Abtanzen daraus. Rock, Pop, Soul, Funk, Dancefloor-Jazz, New Wave, Rap/Hip Hop, Electro Pop, Alternative, Indiependent, N-NDW, Oldies, Rock'n'Roll, Crossover, Disco, Reggae, Ragga, Ska, Latin und
internationale Musik, Brit-Pop, Gypsy Beats…
!!!!Tanzen!!! mit DJ Settka
Eintritt 4,- €/2,- €
DJ Settka im Web: http://www.settka.de
Zuletzt bearbeitet am: 20.08.10
Mit dem Herausgeber Dr. Michael Wilk.
"Lafargue provoziert. Er tut dies gründlich und radikal. Sein »Recht auf Faulheit« ist konkrete Utopie im besten emanzipativen Sinne. Die Brisanz des Pamphlets besteht in der Erhebung eines Grenzen sprengenden Anspruchs, konträr zur gültigen Moral und einengenden, disziplinierenden Wertvorstellungen. »Faulheit«, ist das böse Gegenwort gegenüber einer Leistungsgesellschaft, in der die Maxime der Arbeit über den Wert des Menschen entscheidet", schreibt Michael Wilk im Vorwort zur Neuauflage von Lafargues Polemik wider die Arbeitssucht.
Lange bevor Max Weber in seiner "protestantischen Ethik" die moralischen Grundlagen des kapitalistischen Arbeitsethos' untersuchte, geißelte Paul Lafargue die Forderung nach einem "Recht auf Arbeit". Angesichts der fatalen Folgen des Zwölf- oder 14-Stunden-Arbeitstages forderte er, Arbeit auf höchstens drei Stunden pro Tag zu beschränken.
Heute spaltet sich die Gesellschaft in Menschen, die inclusive Überstunden wieder mehr als zehn Stunden täglich arbeiten, und andere, die "hartzen". Einen wachsenden Teil der ersteren ereilt das Burn-Out-Syndrom: häufiger wird die Karriere von psychischer Krankheit unterbrochen. Die anderen lernen Arbeit nur zu nur als Ein-Euro-Job kennen: Angesichts ungesunder Verteilung von Arbeit heute wirkt Lafargues "Recht auf Faulheit" brandaktuell.
Michael Wilk liest aus Lafargue, um den Bogen zur aktuellen sozialpolitischen Diskussion zu schlagen.
Eintritt frei - Spenden erwünscht!
Veranstalter: Humanistische Union in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Zuletzt bearbeitet am: 27.08.10
Lesung mit dem Autor Dr. Klaus Engert.
Spätestens seit dem Bericht des Club of Rome Ende der sechziger Jahre und den Klimavoraussagen von James Hansen Ende der siebziger Jahre hätte jeder, der das wollte, wissen können, dass ein grundlegender Wandel in der Umweltpolitik notwendig ist. Geschehen ist so gut wie nichts. Aber das ist kein Zufall. Für eine kapitalistische Industriegesellschaft ist Nachhaltigkeit Gift. Das Konkurrenzprinzip, auf dem diese Gesellschaftsform beruht, hat die zwangsläufige Konsequenz, dass der belohnt wird, der auf die ökologischen Folgen seiner Produktion die wenigste Rücksicht nimmt. Zudem beruht die kapitalistische Produktionsweise auf immer währendem Wachstum. Und was diese Welt am wenigsten vertragen kann, ist (noch) mehr quantitatives Wachstum. Die hilflosen Versuche der Herrschenden, die aktuelle Gesellschaftsordnung, den Kapitalismus, aufrechtzuerhalten, und gleichzeitig Umweltzerstörung im Allgemeinen und den Klimawandel im Besonderen aufhalten zu wollen, sind der Versuch der Quadratur des Kreises: Beides zusammen ist nicht zu haben.
Die Länder des sogenannten „Realsozialismus können ebenfalls kein Vorbild sein. Die Umweltzerstörung dort stand der der kapitalistischen Welt in nichts nach.
Wir brauchen also eine Alternative. Wir nennen diese Alternative Ökosozialismus. Natürlich ist es nicht möglich, einen detaillierten, ausgearbeiteten Plan für eine Zukunftsgesellschaft zu entwerfen. Eine solche Gesellschaft wird sich in einem längeren Prozess herausbilden und für manche der späteren Lösungen dürfte unsere heutige Phantasie nicht ausreichen. Aber es ist möglich, die Grundzüge darzustellen, nach denen ein Gemeinwesen funktionieren muss, das gleichzeitig die Bedürfnisse der Menschen erfüllt, die natürlichen Lebensgrundlagen schützt und gleiche Lebens- und Überlebensvoraussetzungen für die Menschheit schafft.
Klaus Engert, promovierter Mediziner und Chirurg, Studium der Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsökonomie, Auslandstätigkeit in Lateinamerika, Asien und Afrika, seit mehr als dreißig Jahren umwelt- und gesellschaftspolitisch aktiv, lebt und arbeitet in Niederbayern.
Eintritt frei - Spenden erwünscht!
Veranstalter: Neuer ISP Verlag in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Zuletzt bearbeitet am: 27.08.10
Mit der Autorin Wera Wendnagel.
Eine Welt jenseits von Kapitalismus und Kommunismus – alternative Wirtschaftsmodelle sind auch in der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise hochaktuell. Wera Wendnagel erzählt biografisch und politisch zugleich wie ihr ihre Mutter Marianne eine ökonomische Perspektive der Freiwirtschaft vererbte.
»Letzte Politik« ist für das Mädchen Wera anfangs nur eine Art Denkspiel, das schon im Elternhaus der Großeltern aufkam und mit »Freiwirtschaft« zusammenhängt. Ein Spiel, das bald von der politischen Verfolgung der Eltern und den Kriegsereignissen weggewischt wird, die Wera nach Argentinien verschlagen. Die Liebe führt sie nach Deutschland zurück. In politischen Diskussionen mit ihrer Mutter Marianne entwickelt Wera eine alternative Wirtschaftsordnung und wird Vorsitzende der »Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung« (INWO).
Wera Wendnagel wechselte kriegsbedingt zehnmal die Schule. Nach fünf Jahren in Argentinien arbeitete sie als Auslandskorrespondentin und pflegte ihre Mutter. Später heiratete sie und adoptierte eine Tochter. Es folgten Abendschule, Studium und politisches Engagement. Sie ist Autorin der FAIRCONOMY und veröffentlichte u.a. »Mama Moneta oder die Frauenfolge« (Helmer 1990).
Eintritt frei - Spenden erwünscht!
Veranstalter: Humanistische Union in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Zuletzt bearbeitet am: 27.08.10
Lesung mit der Herausgeberin Gesine Bay.
Angela Rohrs späte Erzählungen Der Vogel und Die Zeit – entstanden um 1959 – gehören zu den ersten literarischen Auseinandersetzungen mit den Frauenschicksalen unter der stalinistischen Verfolgung. Beide Texte, die zur Entstehungszeit nicht publizierbar waren, sind erst 2005 wiederaufgefunden worden. Die Österreicherin Angela Rohr (1890 – 1985), unter ihren früheren Namen Angela Hubermann und Angela Guttmann expressionistische Dichterin, Dadaistin und Freundin Rainer Maria Rilkes, verschlug es nach Versuchen in der Psychoanalyse 1925 nach Moskau und Sibirien. Von hier aus schrieb sie Feuilletons für die Frank furter Zeitung und andere deutsche Blätter.
In den Literaturgeschichten des Expressionismus galt die Dichterin bis heute als verschollen. Sowohl ihre frühe Prosa und die journalistischen Schriften als auch ihre späten Texte werden hier erstmals gesammelt und im Rahmen des Gesamtwerks vorgestellt.
1941 kam Angela Rohr unter falschem Spionageverdacht ins Gefängnis und verbrachte 15 Jahre als Lagerärztin im Gulag und in der Verbannung.
»Eigentlich träume ich nie fröhlich. Ja, damit ich nicht vergesse, lachen Sie in Ihren Träumen? Ich lache nie, weil eben ein lauernder Mensch nie lacht: ich lasse mir mein Gehör, dem ich mancherlei verdanke, nicht stören.«
Eintritt frei - Spenden erwünscht!
Veranstalter: Basis Druck Verlag in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Zuletzt bearbeitet am: 27.08.10