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Kleine Hochstraße 5
Öffnungszeiten:
18:00 bis 24:00 Uhr (Mo - Do) bzw. 01:00 Uhr (Fr + Sa)
Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen (außer bei Veranstaltungen)
Bürozeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 13 Uhr
Kontakt:
(069) 29 24 08
clubvoltaire@t-online.de
Demnächst im Club:
Mo, 08.06., 19 Uhr
Göpferts Gäste
Labour unter starkem Druck
Großbritannien nach den Wahlen: Rechtspopulisten legen zu, altes Parteien-System vorläufig am Ende.
Der Historiker Florian Weis über die brisante Situation Mehr dazu »
Sa, 13.06., 18 Uhr
Philosophiegruppe Sokrates
Werte-WirrWarr in unserer Gesellschaft
Einladung zu einem Gespräch
So, 21.06., 19 Uhr
Antifaschistische Filmreihe
The Return
Südafrika, 2024, R.: Mark J. Kaplan & Heidi Grunebaum, 96 Min., OmU, Doku
Mo, 22.06., 19 Uhr
Information / Diskussion
Hebels aktuelle Stunde
Ein Rückblick auf die Politik der jüngsten Zeit
So, 28.06., 19 Uhr
Antifaschistische Filmreihe
Die Möllner Briefe
D, 2025, R.: Martina Priessner, 96 Min., Doku
Fr, 03.07., 19 Uhr
Göpferts Gäste
SPD im Existenzkampf
Der Historiker Peter Brandt spricht über die Lage der Partei und seine Autobiografie
Kulturpreis der Frankfurter SPD für den Club Voltaire
Es war uns im März eine ganz besondere Freude – nach all dem würdelosen Gerangel um Kürzung oder Streichung der jahrzehntealten Förderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt für unsere Arbeit – den »Skyline« genannten Kulturpreis der Frankfurter SPD für unser kleines Haus annehmen zu dürfen.
Mit uns freuten sich viele Freundinnen und Freunde des Clubs auf die Verleihung im Gallus-Theater:
Noch mehr Fotos und die Dankesrede unserer Vorsitzenden Ulla Moser findet ihr hier:
2014-Kulturpreis-Skyline am 16.01.26
Kulturpreisverleihung 2014
Dankesrede von Ulla Moser
Liebe Anwesende,
Im Namen aller Mitglieder des Vereins Club Voltaire, möchte ich mich herzlich für diesen Kulturpreis bedanken. Besonders auch im Namen von Doris Fisch, die vor kurzem zu meiner Nachfolgerin als Vorsitzende des Vereins gewählt wurde.
Der Name „Skyline“ kontrastiert auf sehr Frankfurt-spezifische Weise mit dem alten Handwerkerhäuschen in der Kleinen Hochstraße und es war in den ganzen Jahren des Bestehens des Clubs nicht unbedingt selbstverständlich zu erwarten, daß wir von der Frankfurter SPD derart ausgezeichnet würden.
Wir freuen uns über die Nominierung denn natürlich sind wir ein Teil der Frankfurter Kultur, unverzichtbar für eine Stadt, die allzu oft die Bedeutung von Kultur entweder als Massenereignis an den Teilnehmerzahlen misst oder an der Weltberühmtheit auftretender Künstler.
Wir freuen uns über den Preis auch deshalb, weil wir als Verein seit über 50 Jahren nicht primär zu den Kulturschaffenden sondern zu den „Kultur-Ermöglichern“ gehören und das sollte ruhig einmal gewürdigt werden. Was ist es denn, was –bei allen Existenzkrisen- immer wieder Menschen motiviert hat, den Club am Leben zu erhalten und darein viel Kraft, Zeit, Nerven und manchmal auch Geld zu investieren?
Auch wenn wir wissen, daß die gesellschaftlichen Verhältnisse, die wir kritisieren, viel stabiler sind, als wir vielleicht einmal vermuteten, führt doch kein Weg an Aufklärungsarbeit vorbei. Wir halten die Lücke besetzt und erhalten damit den Raum in dem Alternativen wachsen können. Wo gibt es in Frankfurt einen für alle zugänglichen Ort für kritische Geister, ein Podium für die Austragung von Kontroversen, eine Bühne für Kultur ohne Kommerz, eine Kneipe ohne Diskriminierung und für alle Generationen? Das ist sicher auch eine Art Dienstleistung, die aber nicht selbstlos von den Mitgliedern erbracht wird, sondern immer in der Hoffnung, damit einen Beitrag zu leisten zur friedlichen Lösung elementarer Menschheitsfragen.
Den uns zugedachten Preis verstehen wir als eine Anerkennung für diese Arbeit und freuen uns darüber. Noch mehr würden wir uns freuen, wenn die politischen Verantwortlichen dieser Stadt erkennen würden, wie unwürdig und kleinkariert das jährliche Gerangel um Zuschüsse ist. Ja, der Club Voltaire will „Staatsknete“ weil er sie fürs Überleben braucht und weil er eine Bereicherung für die Stadtgesellschaft ist. Nicht im Sinne eines skurilen 68er- Fossils, sondern ebenso wie viele andere alternative Kultureinrichtungen in dieser Stadt, im Sinne einer Demokratisierung und Erweiterung des Kulturbegriffs.
Vielen Dank.
ueber/verleihung.html am 16.01.26