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Sonntags geschlossen (außer bei Veranstaltungen)
kneipe@club-voltaire.de
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Montag, 15. Dezember 2025:
Wohnungspolitik kontrovers
Parteienvertreter diskutierten im Club Voltaire
Auf dem Podium ging's manchmal heftig zu. Von links: Claus-Jürgen
Göpfert (Moderator), Kolja Müller (SPD), Michael Müller (LInke),
Johannes Lauterwald (Grüne), Eyup Yilmaz (BSW), Tim Englert (Volt),
Manfred Zieran (ÖkoLinX).Ist "Bauen, bauen, bauen!" die Lösung für die Wohnungsfrage in Frankfurt? Und wenn ja, wo, nachdem die Stadt in früheren Jahren (und mitunter auch heute noch) Grundstücke an Private verkauft hat? Und was müsste gebaut werden? Kann das neue Landesgesetz gegen Leerstand Abhilfe schaffen? Immerhin stehen in Frankfurt 13.000 Wohnungen leer. Erstaunlich oft kam die Rede auf die Bodenfrage: Müssten nicht für eine radikale Bekämpfung der Wohnungsnot das Privateigentum an Baugrund abgeschafft werden? Eine Antwort, wie dahin zu kommen wäre, blieb allerdings aus.
Was bei entsprechendem politischem Willen leichter möglich wäre: Die Wiederbelebung des gemeinnützigen Wohnungsbaus, dauerhafte (nicht nur zeitweilige) Sozialbindung von Wohnraum, Förderung genossenschaftlicher Projekte. Im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 gab es niemanden auf dem Podium, der dem prinzipiell widersprochen hätte. Die Politik der städtischen Wohnungsholding ABG und ihres Chefs Frank Junker stand mehrfach in der Kritik. Der Umstand, dass sie auch Eigentumswohnungen baut und verkauft, wurde kontrovers diskutiert.
Wer sich die Veranstaltung im Nachgang ansehen möchte, kann das in Kürze auf dem YouTube-Kanal des Clubs Voltaire tun, denn sie wurde aufgezeichnet.
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