Der Kanal ...
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Kleine Hochstraße 5
Öffnungszeiten:
18:00 bis 24:00 Uhr (Mo - Do) bzw. 01:00 Uhr (Fr + Sa)
Sonntags geschlossen (außer bei Veranstaltungen)
kneipe@club-voltaire.de
Bürozeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 13 Uhr
Kontakt:
(069) 29 24 08
clubvoltaire@t-online.de
Demnächst im Club:
So, 22.02., 11 Uhr
VVN-BdA Antifa Erzählcafé
Erzählcafé: Lesung mit Mario Gesiarz. Eine Familie im Widerstand - ein kleines Stück davon …
Im Naturfreundehaus am Poloplatz 15, 60528 Frankfurt am Main
So, 22.02., 19 Uhr
Antifaschistische Filmreihe
Napola - Elite für den Führer
BRD, 2004, R: Dennis Gansel, 110 Min., Spielfilm, Deutsch, FSK 12
Mo, 23.02., 19 Uhr
Göpferts Gäste
Der Kampf gegen Trump
US-Aktivisten der Bewegung „No Kings“ in Deutschland berichten. Mit Live-Musik der US-Bürgerrechtsbewegung
Do, 26.02., 19 Uhr
Information / Diskussion
Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann
Nicole Mayer-Ahuja im Gespräch mit Michael Erhardt
Sa, 28.02., 20 Uhr
Musik im Club
Von Chicago in die deutschen Südstaaten – Konzert mit der Nobby Stiles Bluesband
Mo, 02.03., 19 Uhr
Information / Diskussion
Videoüberwachung mit Gesichtserkennung im Frankfurter Bahnhofsviertel
Do, 05.03., 19 Uhr
Information / Diskussion
Rentenmärchen
Zwingt der demografische Wandel zur Kürzung der Renten? Wie mit Bevölkerungsdaten Politik gemacht wird.
Do, 12.03., 19 Uhr
Autoren-Lesung und Diskussion "Großmachtsucht - Deutschland rüstet für die Führung Europas"
Mit Jens van Scherpenberg
So, 15.03., 11 Uhr
Matinee
Eine Frage der Sicherheit
Cyberkriminalität und was dagegen getan werden kann
Montag, 23.03., 19:20 Uhr
Mehr als nur Erinnerung
Hat uns Wilhelm Liebknecht heute noch etwas zu sagen?
Mittwoch, 25.03., 20:30 Uhr
Göpferts Gäste
Daniel Cohn-Bendit erinnert sich
Der Grüne stellt seine Memoiren vor und setzt sich für den Erhalt des Clubs Voltaire ein
Do, 26.03., 19 Uhr
Friedenstüchtig werden - Überredung zum Pazfismus
Mit Wigbert Tocha und dem Duo ImPuls
So, 29.03., 19 Uhr
Antifaschistische Filmreihe
Die Liebe zum Leben
D 2023, Dokumentarfilm von Annette Ortlieb, 63 Min.
Mo, 30.03., 19 Uhr
Göpferts Gäste
SPD im Existenzkampf
Der Historiker Peter Brandt spricht über die Lage der Partei und seine Autobiografie
Das demokratische Engagement verteidigen
städtische Zuschüsse zu streichen.“
Der Vorwurf bezieht sich auf einen Vorgang vom Oktober 2019, der dem CDU-Politiker Uwe Becker als Anlass diente, die finanzielle Bestrafung des Clubs Voltaire zu fordern. Wir haben uns seinerzeit gegen die Vorwürfe verwahrt, unsere damaligen Argumente gelten weiterhin.
Deshalb mag es genügen, wenn wir der heutigen Erklärung unsere Stellungnahme zum »Protokoll der Fragestunde am 31.10.2019 in der Stadtverordnetenversammlung beifügen . Der darin formulierte Standpunkt ist kürzlich durch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags bestätigt worden.
Es wirkt zynisch, wenn der Club Voltaire ausgerechnet in einer Zeit bedroht wird, wo er durch die pandemiebedingte Schließung ohnehin an seine Grenzen stößt – so wie alle Kulturbetriebe in freier Trägerschaft. Sollten nach der Kommunalwahl die Mittel tatsächlich gestrichen werden, dann müssten sogar die Anfang 2021 erhaltenen Zuwendungen zurückgezahlt werden.
Eigentlich geht es Herrn Becker und der CDU denn auch nicht um die besagte Veranstaltung vom Oktober 2019. Sie versuchen schon seit vielen Jahren, den Club Voltaire von städtischen Fördermitteln abzuschneiden – wohl wissend, dass damit die Arbeit so nicht fortgeführt werden könnte. Im Haushaltsjahr 2014 ist sogar die städtische Finanznot als Argument,
weshalb man uns die Unterstützung entziehen müsse, herangezogen worden.
In ihrem obsessiven Hass gegen den Club Voltaire wäre die CDU wohl nur zufriedenzustellen, wenn es ihn nicht mehr gäbe.
Ihr Angriff richtet sich aber nicht nur gegen ein kulturellpolitisches Zentrum, das sich seit fast 60 Jahren für den demokratischen Dialog, gegen Antisemitismus und Rassismus engagiert. Er richtet sich gegen alle Bestrebungen, die der beängstigenden Rechtsentwicklung in Deutschland (für die die CDU mitverantwortlich ist) etwas entgegensetzen wollen.
Im Wahlprogramm der CDU findet sich kein Wort zu den rassistischen Umtrieben in Frankfurter und anderen hessischen Polizeirevieren („NSU 2.0“), ebensowenig zu den rechtsradikalen Morden und Terroranschlägen der jüngsten Zeit (Walter Lübcke, Hanau u. a.). Zwar wird wortreich der Kampf gegen Antisemitismus beschworen, als einzige konkrete „Maßnahme“ wird aber der Förderungsentzug für den Club Voltaire verlangt. Dies kommt von einer Partei, die im Januar 2000 versucht hat, ihre illegalen Geldquellen als „jüdische Vermächtnisse“ zu verbergen.
Die Unterstellung, der Club Voltaire unterstütze Antisemitismus, ist heuchlerisch und verlogen.
Niemand sollte der Frankfurter CDU bei dieser durchsichtigen Kampagne entgegenkommen.
Wir bitten alle demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, uns gegen diese Angriffe zu unterstützen.
gez. Lothar Reininger (Vorsitzender)
» Stellungnahme zum Protokoll der Fragestunde am 31. 10. 2019 in der Stadtverordnetenversammlung
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