Voltaire

politik kultur kneipe legende

50 Jahre Club Voltaire

60313 Frankfurt am Main

Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa  18 bis 1 Uhr

Sonntags geschlossen - außer bei Veranstaltungen (siehe Programm)

Telefon: (069) 21 99 93 11 clubvoltaire@t-online.de

Bürozeiten:
Mo + Do + Fr 10 bis 14 Uhr
Di + Mi 16 bis 18 Uhr

Telefon: (069) 29 24 08
buero@club-voltaire.de

Der Club ist auch auf Facebook
und
Instagram vertreten.

Impressum

Regelmässige Termine:

Geschichten des Gelingens

ClubJazz

Frauendiskussionsabend (ladies only)

alle Veranstaltungen

Vergangene Monate:

Mo, 24.09.2018 * 19 Uhr

Etage (noch) unklar

Die AfD und ihre Helfer

In der AfD-Bundestagsfraktion arbeiten Konservative und Rechtsradikale zusammen.
Die AfD sitzt im Parlament und nutzt alle Möglichkeiten, die dort geboten werden. Ihre Bundestagsfraktion hat fast 350 Leute beschäftigt, die zuarbeiten. Sie kommen von rechts außen, aber auch aus der „bürgerlichen Mitte“. Was bedeutet das? Was verändert sich dadurch? Die Berliner „tageszeitung“ (taz) hat ein Rechercheteam gebildet, das solchen Fragen nachgeht und versucht, die Strukturen offenzulegen.
Sabine am Orde
, innenpolitische Korrespondentin der taz, berichtet.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 31.07.18

Di, 25.09.2018 * 19 Uhr

1. Stock

Die neue Wohnungsnot im Kontext der neoliberalen Globalisierung

Attac - Jour fixe

Referent Werner Heinz

Veranstalter: Attac Frankfurt

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 31.07.18

Do, 27.09.2018 * 19 Uhr

Etage (noch) unklar

Konzernmacht und Menschenrechte: BASF in Südafrika

Zahlreiche deutsche Unternehmen sind in Südafrika tätig. Am Beispiel von BASF zeigen wir, dass sich die Unternehmen zwar zur Verantwortung entlang der Lieferkette bekennen, diese Ankündigungen bislang aber weitgehend folgenlos bleiben. BASF weigert sich bis heute, Verantwortung für das "Marikana-Massaker" zu übernehmen, bei dem im August 34 Bergleute einer Mine des britisch-südafrikanischen Platinproduzenten Lonmin von der Polizei mit Schnellfeuergewehren während eines Streiks für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen erschossen und 78 Streikende verletzt wurden. Bis heute wurden die Bergleute und ihre Familien nicht entschädigt. Wie ist es möglich, dass die Menschen, die eines der wertvollsten Metalle der Welt für ein deutsches Vorzeigeunternehmen abbauen, in Slums leben? Wieso weigert sich BASF, seiner Verantwortung entlang der Lieferkette gerecht zu werden?
Jakob Krameritsch und Maren Grimm berichten über die Situation in Südafrika und die Auseinandersetzung mit BASF. Beide arbeiten an der Akademie der bildenden Künste in Wien und sind Mitbegründer der Kampagne „Plough back the fruits“ (basflonmin.com). Sie sind Mitherausgeber des 2018 erschienen Buches „Zum Beispiel BASF“.
Moderation: Carmen Ludwig, lea bildungsgesellschaft
Veranstalter: Club Voltaire in Kooperation mit der lea bildungsgesellschaft
Unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen
Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.18

Fr, 28.09.2018 * 20 Uhr

Kneipe

ClubJazz

Jürgen Wuchner New Quartet

Nach dem viel zu frühen Tod von Janusz Stefański, Jürgen Wuchners großartigem Freund und Schlagzeuger, suchte der Darmstädter Bassist und Komponist neue musikalische Konstellationen. Der Saxophonist Wollie Kaiser war eine naheliegende Wahl, denn er ist ohnehin ein vertrauter und langjähriger musikalischer Wegbegleiter.
Mit Peter Feil, Posaunist bei der hr-Bigband, hat er einen neuen tieftönenden und zudem ausgesprochen originellen Begleiter aufgetan. In dem Frankfurter Uli Schiffelholz, seit 2010 Mitglied im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, hat Wuchner einen würdigen Nachfolger am Schlagzeug gefunden, der bereits durch viele Kooperationen mit Wuchners tänzerischer, oft humorvoller Musik bestens vertraut ist.
Jürgen Wuchner studierte an der Akademie für Tonkunst (Darmstadt). Er war u.a. Mitglied von Heinz Sauers „Voices“, Hans Kollers „Free Sound“, des Herbert Joos-Quartetts sowie des hr-Jazzensembles.

Wuchner ist künstlerischer Leiter der „Darmstädter Jazz Conceptions“ und war Dozent für Jazz-Bass an der Darmstädter Akademie für Tonkunst. Er wurde mit dem Hessischen Jazzpreis (1996) und dem Darmstädter Musikpreis (2012) ausgezeichnet.

Jürgen Wuchner (b), Wollie Kaiser (sax, bcl), Daniel Schmitz (tp), Ulli Schiffelholz (dr) - www.juergenwuchnergroup.de

In Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt
Eintritt 12 € / 9 € (JIF-Mitglieder)

Karten für diese Veranstaltung bestellen

Zuletzt bearbeitet am: 05.09.18

Sa, 29.09.2018 * 21 Uhr

Kneipe

Lateinamerika-Party Rebelde

Eintritt 6 € / 4 €

Zuletzt bearbeitet am: 31.07.18

Mi, 10.10.2018 * 19 Uhr

Kneipe

Exzesse. Wer tanzt, tötet nicht.

Autor: Franz Josef Wetz

Nicht nur in kriegerischen Auseinandersetzungen begegnen sich Menschen mit exzessiver Gewalt, auch in befriedeten Gesellschaften kommt es regelmäßig zu grausamen Handlungen. Worauf gründen solche Orgien der Gewalt? Zeichnen die jeweilige Situation und sozialen Verhältnisse dafür verantwortlich oder gehört die Lust am Extremen  zum natürlichen Erbe der Menschheit? So oder so gibt es eine Sehnsucht nach dem Krassen.
Doch müssen Exzesse nicht in einem Blutrausch kulminieren. Die Nachtseite des menschlichen Begehrens kann ebenso in sozialverträglicher Form ausgelebt werden. Auf  seiner Suche nach Antworten unternimmt Wetz waghalsige Streifzuge durch die „Fröhliche Wildnis“ prickelnder Sportevents, nächtlicher Partymeilen, zügelloser Liebesspiele. Sich berauschen, tanzen, feiern: -  Wetz zeigt, warum es wichtig ist, auch mal über die Stränge zu schlagen.


Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg und Club Voltaire

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 18.09.18

Do, 11.10.2018 * 19 Uhr

Kneipe

Fassbinder, Immobilienspekulation, antisemitisches Ressentiment.

Autor: Peter Menne

Ist das Stück „Müll-Stadt-Tod“ heute wieder relevant? Die Immobilienspekulation blüht wieder. Zugleich wird antisemitisches Ressentiment deutlicher sichtbar. Was beide miteinander zu tun haben, wurde literarisch reflektiert. Die unterschiedlichen Antworten von Fassbinders Drama „Der Müll, die Stadt und der Tod“ und Zwerenz‘ Roman „Die Erde ist unbewohnbar wie der Mond“ setzt Menne in Bezug zum heutigen Alltag: Kritik am System oder Hetze gegen einzelne Personen? Wie erwächst aus ganz normaler Marktwirtschaft vorurteilsgeladenes Ressentiment? Warum werden „externe Effekte“ nicht dem System, sondern einzelnen Personen angelastet? Beide Texte behandeln den heute wieder topaktuellen Stoff. Doch zeigen sie den Projektionsmechanismus kritisch auf? Oder wiederholensie Stereotype und Personalisierungen einfach?


In seiner Einführung berichtet Michael Töteberg von den Auseinandersetzungen vor, während und nach der Bühnenbesetzung, die er live miterlebt hat.
Mit Peter Menne

Zuletzt bearbeitet am: 18.09.18

Sa, 13.10.2018 * 19 Uhr

Kneipe

Karl Marx und die Geburt der modernen Gesellschaft

Autor: Michael Heinrich

Der erste von drei Bänden zu „Biographie und Werkentwicklung“ von Karl Marx. Weit enger als bisher und auf neuen, im Umfeld der MEGA (Marx Engels Gesamtausgabe) entstandenen Forschungen beruhend, wird Marx‘ wendungsreiches Leben und sein Torso gebliebenes Werk in Beziehung gesetzt. Der erste Band behandelt Marx‘ Jugend in Trier, sein Studium in Bonn und Berlin sowie den Zusammenhang seiner poetischen Versuche mit seiner frühen Auseinandersetzung mit Hegel vor dem Hintergrund der politisch-religiösen Konflikte in Preußen. Frühe Freunde wie Bruno Bauer und Arnold Ruge werden hier nicht erst aus der Perspektive der späteren Zerwürfnisse dargestellt, es wird vielmehr der Frage nachgegangen, was sie zu engen persönlichen Freunden und politischen Gesinnungsgenossen machte. Reflektiert wird aber auch, dass eine Biographie kein zeitloser Blick auf vergangene Zeiten ist. In ihren Perspektiven und Gewichtungen ist sie stets von den Konflikten der eigenen Zeit beeinflusst.

Veranstalter: Heinz Jung-Stiftung und Z. Zeitschrift marxistische Erneuerung, Schmetterling Verlag, Club Voltaire

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 18.09.18

Valid XHTML 1.0! Valid CSS!