Voltaire

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50 Jahre Club Voltaire

60313 Frankfurt am Main

Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa  18 bis 1 Uhr

Sonntags geschlossen - außer bei Veranstaltungen (siehe Programm)

Telefon: (069) 21 99 93 11 kneipe@club-voltaire.de

Bürozeiten:
Mo - Do 16 bis 18 Uhr
Freitag  10 bis 16 Uhr
Telefon: (069) 29 24 08
buero@club-voltaire.de

Der Club ist auch auf Facebook vertreten.

Impressum

Regelmässige Termine:

FilmKunstGespräch

Treff kritischer Betriebs- und Personalräte

Lesekreis

ClubJazz

Frauendiskussionsabend (ladies only)

alle Veranstaltungen

Vergangene Monate:

Do, 25.05.2017 * 20 Uhr

Kneipe

Ich grolle nicht und wenn das Herz auch bricht

Liebeslyrik und Musik mit Heine-Gedichten voller Romantik, Satire, Leid und Schmerz

Liebe bringt höchstes Glücksgefühl, aber auch viel Leid. Liebeskummer ist verbunden mit Sehnsucht, Träumen, Enttäuschung, Tränen und mitunter auch schlaflosen Nächten. Die Dichter aller Zeiten hat es dazu bewegt dies in schöne Worte oder Strophen von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt zu fassen.

Die Lyrik Heines im 19. Jahrhundert ist oft gepaart mit Ironie und Parodie. Heinrich Heine erweist sich als entlaufener Romantiker, wie er sich selbst einmal bezeichnete. Er knüpft einerseits an die Romantik an und zerstört sie aber spöttisch zugleich mit viel Witz und köstlicher Satire.

Heines Gedichte wurden vertont von vielen Komponisten seiner Zeit, wie z.B. Mendelssohn-Bartholdy, Franz Schubert u.v.a. Zu den bedeutsamsten Liederzyklen der Romantik zählt Robert Schumanns „Dichterliebe“ Opus 48, der 1840 entstanden ist.

Die Auswahl der Heine-Texte zu dieser „Dichterliebe“ beschreiben den Weg vom gefühlvoll überschäumenden Liebeserwachen über den qualvollen Moment des Abgewiesenwerdens bis hin zum fast dramatischen Stadium der Depression eines unglücklich Liebenden, der seine Liebe schließlich quasi begraben muss.

Am Klavier begleitet Manuel Méndez den Heine-Abend. Die Texte werden rezitiert von Marcus Plath, Renate Steidle und der Schauspielerin Ulrike Happel.
In Zusammenarbeit mit dem Heinrich Heine Club Offenbach

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 01.05.17

Fr, 26.05.2017 * 20 Uhr

Kneipe

ClubJazz

Tenors of Kalima


„Am Anfang stand die Idee, eine Mischung aus der Musik von Kraftwerk und des Sun Ra Arkestra zu kreieren“, grinst Kalle Kalima und Jimi Tenor präzisiert: „Ich wollte irgendwas in der Art von Free Jazz machen, Kalle etwas mit Sequenzern und Elektronik.“ Im ersten Moment wirkt das wie ein Rollentausch.

Verbindet man Jimi Tenor doch mit sehr unterschiedlichen, aber stets eher Richtung Pop und Funk orientierten Projekten, während Kalle Kalima bislang vor allem als querdenkender Jazzgitarrist auffiel. Doch Tenor ist nicht nur Konzeptkünstler, versierter Keyboarder, Sänger und Afrobeat-Liebhaber, sondern eben auch Saxofonist und Flötist. „Vermutlich sind alle Tenor-Saxofonisten zumindest insgeheim von Coltrane inspiriert“, spekuliert Jimi Tenor, „zudem liebe ich den Stil und die Kompositionen von Pharoah Sanders. Letztlich denke ich aber, dass James White und Fela Kuti den stärksten Einfluss auf mein Saxofonspiel hatten. Ich bin eben mehr an vibe als an Technik interessiert.”

Komplettiert werden die Tenors Of Kalima vom finnischen Schlagzeuger Joonas Riippa, der sich, laut Kalima, „bestens in Jazz und Rock auskennt und improvisieren kann.“ Hierzulande wurde Riippa vor allem durch seine Arbeit mit Verneri Pohjola bekannt.

Jimi Tenor (sax), Kalle Kalima (g), Joonas Riippa (dr), tenorsofkalma.blogspot.de

In Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V. (JIF)


Eintritt 12 € / 9 € (Ermäßigung für JIF-Mitglieder)

Kartenreservierung ist leider nicht mehr möglich - auch nicht telefonisch oder per Email. Es gibt jedoch ab 19:30 Uhr an der Abendkasse noch Karten.

Zuletzt bearbeitet am: 16.05.17

Sa, 27.05.2017 * 21 Uhr

Kneipe

Lateinamerika Rebelde

Mit DJ Kati - Dj Arom - DJ Isma - DJ ELGiorgio

Die Vielfalt der urbanen Musik, des lateinamerikanischen Kontinents von Mexiko bis Chile durch die verschiedenen musikalischen Genres von Rock, Punk, Rap, Ska, Reggae, Elektro- Cumbia und Indie-Rock-Szene.

Die Bekanntmachung der verschiedenen Rhythmen und kritischen Texten, all diese Genres werden von einer mächtigen und rebellischen Rede begleitet, mit Texten die über das tägliche Leben, Gewalt, Missbrauch, Einheit, Freude, Organisation und Liebe sprechen.

Der Raum verwandelt sich und wird bedeckt mit Schlagzeilen verschiedener lateinamerikanischer Medien, offizieller und alternativer - und Projektion von Videos sozialer Mobilisierungen, Nachbarschaften, Städte und urbaner Kunst aus verschiedenen Ländern der Region.

Eintritt 5 €  / 3 €

Zuletzt bearbeitet am: 01.05.17

So, 28.05.2017 * 19 Uhr

Kneipe

Pablo López-Rojas singt seine eigenen Kompositionen zur Gitarre

Pablo López-Rojas, geboren 1968 in Leipzig/DDR ist ein chilenischer Komponist und Songwriter. In den letzten Jahren ist er vor allem in den Bereichen Tanz und Theater tätig.
Von 1973 bis 1994 lebte er als Exilkind in Frankfurt/M,  wo u. A.  Medizin studierte. Heute arbeitet er als Internist in einem Krankenhaus in Santiago.
Zur Musik kam er als Kind, in den häufigen Solidaritätsveranstaltungen für Chile, er sang dort mit anderen Kindern zusammen.
Seine erste Musikgruppe „Huayna Capac“ spielte hauptsächlich Lateinamerikanische Folklore. Ende 1985 wurde er zur Gruppe Pablo Neruda gerufen, mit ihnen tourte er durch Deutschland und viele andere europäische Länder.
Seit 1994 lebt er in Chile und hat parallel zur Medizin eine fruchtbare musikalische Karriere.
Sein neuestes Stück ist eine choreographische Adapatation des Romans "Narziß und Goldmund" von Herman Hesse.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 08.05.17

Mo, 29.05.2017 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

Nicaragua: Vom Sandinismus zum Danielismus

Bilanz der letzten 10 Jahre sandinistischer Regierung

Klaus Hess aus Wuppertal berichtet über die Entwicklung in Nicaragua zehn Jahre nach dem Beginn der 2. Regierung der Sandinisten. Reinhold Dallendörfer von der Städtefreundschaft Frankfurt-Granada e.V. berichtet über Entwicklung und Schwierigkeiten der Solidaritätsarbeit.

1979 stürzte die sandinistische Revolution den Diktator Somoza. Daniel Ortega wurde Koordinator des Revolutionsrates und 1985 der erste gewählte Präsident, gewählt in einer Wahl, die von der Reagan-Regierung nicht anerkannt wurde. 1990 verlor Ortega gegen eine neoliberale Gegenkandidatin und die erfolgreichen Revolutionäre gaben die Regierung ab. Noch zwei weitere Male verlor Ortega gegen neoliberale Kandidaten, um 2007 wieder Präsident zu werden. Im November 2016 wurde er mit 74% der Stimmen zum zweiten Male wiedergewählt, seine Ehefrau wurde Vizepräsidentin. Wir wollen eine Bilanz der zweiten Regierungsperiode der Sandinisten versuchen.

Veranstalter: Städtefreundschaft Frankfurt-Granada e.V. und Club Voltaire

Eintritt frei


Zuletzt bearbeitet am: 01.05.17

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