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50 Jahre Club Voltaire

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16.03.19 18:00

1. Stock

Ein Versuch über das Glück und das gute Leben

Philosophiegruppe der Säkularen Humanisten

Die Philosophiegruppe der Säkularen Humanisten beginnt am 16. März mit der Lektüre eines neuen Buches. Verfasst wurde es von dem Frankfurter Philosophieprofessor Martin Seel, bekannt durch seine Kolumnen in der Zeit. Sein „Versuch über die Form des Glücks“ ist als Suhrkamp Taschenbuch erschienen.
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Grundthema der antiken Philosophie, ihrem, aus damaliger Sicht, eigentlichen Sinn und Zweck: dem guten Leben. Ein Thema, das mit Beginn des Mittelalters ein Schattendasein im philosophischen Denken führte, aus dem es erst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts trat.
   An unserem nächsten Treffen am 16.3 wollen wir über das I. Kapitel „Die Spannung zwischen Glück und Moral“ diskutieren. Matin Seel setzt sich in diesem Kapitel mit den drei einflussreichsten historischen Positionen zu diesem Spannungsverhältnis auseinander:

  1.  Für die frühgriechischen Sophisten lebt am besten, wer so viele seiner Bedürfnisse wie nur möglich befriedigen und so viele seiner Wünsche wie nur möglich erfüllen kann. Moral ist dafür nur ein Hemmnis.
  2.  Für Platon kann ein unmoralisches Leben, wie es der Tyrann führt, kein glückliches sein. Das gute und das moralische Leben bedingen sich einander, fallen in eins.
  3.  Für Kant sind Moral und Glück zwei Paar Schuhe. Für ihn beantwortet sich die Frage, wie leben, einfach und eindeutig: moralisch. Das Glück mag dazu kommen oder nicht.
Seels eigene, sozusagen 4. Position, sei hier nicht verraten.

Die Fragen, was Glück eigentlich ist und welche Dinge und Eigenschaften wir für ein glückliches Leben benötigen, sind weiteren Kapiteln vorbehalten.

Jeder Interessierte ist dazu herzlichst eingeladen.

Eine Veranstaltung der Philosophiegruppe Säkulare Humanisten
Unkostenbeitrag: 2 Euro
 
Kontakt: gerd.schrader@gmx.de

 

Zuletzt bearbeitet am: 18.03.19