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Donnerstag, 03.12.2020 * 19 Uhr

Video-Veranstaltung

NUR AM BILDSCHIRM: Hebels aktuelle Stunde

Ein Rückblick auf die Politik der jüngsten Zeit

Der zweite „Lockdown“ bedeutet erneut schwere Einschränkungen der Lebensführung und der Freiheitsrechte. Die Kritik daran nimmt zu – nicht nur aus der rechten und esoterischen Ecke. Dafür gibt es gute Gründe, denn offenbar hat die Politik die Zeit im Sommer und Frühherbst nicht genutzt, um sich besser auf die „zweite Welle“ vorzubereiten. Das gilt nicht nur in Deutschland.
Umso dringender müssen die grundlegenden Fragen gestellt werden: Wo werden Wirtschaftsinteressen vor den Gesundheitsschutz gestellt? Werden wirklich Lehren aus den Erfahrungen gezogen – etwa aus den Schlachthofskandalen? Was muss getan werden, damit nicht wieder die Mächtigen und Reichen an wenigsten belastet werden?

Aber es geht ja nicht nur um Deutschland und nicht nur um die Pandemie. Die Präsidentenwahl in den USA, der Brexit, Kriege und bewaffnete Konflikte im Nahen Osten, im Kaukasus und im Mittelmeer machen Sorgen. In Deutschland nimmt die Bedrohung durch den Rechtsextremismus kein Ende. Der dritte Hitzesommer in Folge zeigt, dass der Klimakollaps nicht wegen Corona wartet.

Stephan Hebel beleuchtet im Club Voltaire das Geschehen der jüngsten Zeit, fragt nach den Interessen, die die Politik bestimmen, und diskutiert mögliche Alternativen. Seine vierteljährliche „Aktuelle Stunde“ wird fortgesetzt, muss angesichts der Umstände allerdings als Videostream stattfinden. Die beiden letzten derartigen Veranstaltungen im Mai und September haben gezeigt, dass es auch auf diesem Weg gut möglich ist, Analysen und Argumente zu entwickeln und diskutieren.
Stephan Hebel war stellvertretender Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau“ und schreibt dort heute als politischer Autor. Er ist häufiger Gast im Presseclub von WDR/ARD, ständiges Mitglied in der Jury für das Unwort des Jahres. Seine politischen Bücher erreichen hohe Auflagen.
(Zuletzt ist erschienen: Merkel. Bilanz und Erbe einer Kanzlerschaft. Westend Verlag, Frankfurt am Main, 128 Seiten, 14 Euro)

„Hebels aktuelle Stunde“ erfolgt in Zusammenarbeit von Club Voltaire und „Frankfurter Rundschau“.

Einwahl über die Konferenzsoftware BigBlueButton:
https://conf.ccc-ffm.de/b/clu-4mt-jrq

» Kurzanleitung zur Bedienung

Übrigens:
Falls diese Anleitung stellenweise unverständlich, nicht schlüssig oder unvollständig (oder gar falsch) sein sollte - bitte lasst uns das wissen.
Wir möchten, dass ihr unter den misslichen Bedingungen so gut wie möglich an unserem Angebot teilnehmen könnt.

Zuletzt bearbeitet am: 17.11.20

Montag, 07.12.2020 * 19 Uhr

Video-Veranstaltung

Nach der US-Wahl: Alles wieder gut?

Videoveranstaltung mit Dr. Ingar Solty

In den meisten Hauptstädten der „westlichen Wertegemeinschaft“ wurde aufgeatmet, nachdem Joseph Biden zum nächsten US-Präsidenten erklärt worden war; die meisten Medien hierzulande jubelten regelrecht. Die USA – so las es sich zwischen den Zeilen – werden vom kommenden Jahr an bei der Rettung des Planeten vor einem Atomkrieg und dem Klimakollaps mithelfen. Sind solche Hoffnungen gerechtfertigt? Kritiker merken an, dass in den zentralen strategischen Fragen die Unterschiede zwischen Trump und Biden womöglich gar nicht so groß sind – von den Umgangsformen einmal abgesehen. Das gilt insbesondere für die Außenpolitik (China, Russland, Iran, Naher Osten, Lateinamerika, Aufrüstung). Was kann die politische Linke von dem Wahlergebnis erwarten?
Zudem stellen sich weitere Fragen: Was bedeutet es, dass die Hälfte der Erwachsenen in den USA sich offenbar „mehr Trump“ wünschen? Weshalb haben so viele Latinos und Schwarze für ihn gestimmt? Welche innenpolitischen Handlungsmöglichkeiten hat ein Präsident Biden angesichts der Mehrheitsverhältnisse in Kongress, Senat und Oberstem Gericht – selbst bei besten Absichten? Ist „Donald Trump Reloaded 2024“ vorstellbar?

Mit solchen und anderen Fragen wird sich Dr. Ingar Solty befassen. Er ist Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin, hat in Toronto promoviert und ist ein ausgewiesener Kenner der US-amerikanischen politischen Strukturen. Nach seinem Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Die Veranstaltung wird per Videostream über Konferenzsoftware übertragen:
https://conf.ccc-ffm.de/b/clu-7rx-rd2

» Anleitung zur Bedienung der Konferenzsoftware "Big Blue Button"

Übrigens
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Zuletzt bearbeitet am: 10.12.20