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60313 Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5

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Fr u. Sa: 18 bis 24 Uhr

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Veranstaltungs-Archiv:

Donnerstag, 15.04.2021 * 19 Uhr

Video-Veranstaltung

Rosa Luxemburg bleibt aktuell

Was uns die große deutsche Revolutionärin heute noch zu sagen hätte

Im März 1871 (dem Beginn der Paiser Commune, nebenbei bemerkt) wurde Rosa Luxemburg geboren. Die große Führerin der deutschen Arbeiterbewegung, Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands und Mordopfer faschistischer Banden, war und ist eine umstrittene Persönlichkeit. In der westdeutschen Bundesrepublik wurde sie – wenn überhaupt – als vermeintliche Kronzeugin gegen die DDR benutzt. Dort wiederum wurde sie nur unter Vorbehalt akzeptiert, weil sie nicht ins gewünschte Schema passen wollte. Heute ist das alles anders: Die Feuilletons blicken wohlwollend auf die kämpferische Frau und feiern ihren 150. Geburtstag – ist ja alles nur noch Geschichte.
Wirklich? Wer sich mit dem politischen Wirken und vor allem mit dem schriftlichen Erbe Rosa Luxemburgs näher beschäftigt, wird rasch merken, dass es eine erstaunliche Gültigkeit behalten hat. Ihre verzweifelten Reden gegen die drohende Kriegsgefahr sind von beklemmender Aktualität. Ebenso ihre Warnungen vor der rechten Gefahr, die ihr selbst das Leben kosten sollte. „Sozialismus oder Barbarei“ – dieses ihr zugeschriebene Zitat hat nichts von seiner Dramatik verloren.
Professor Dr. Georg Fülberth und Dr. Gert Meyer, beide aus Marburg, forschen seit Jahren zu Rosa Luxemburg und werden zeigen, was sie uns heute noch alles zu sagen hätte.

Es moderiert Claus-Jürgen Göpfert, Autor und Redakteur (Frankfurter Rundschau).
Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Die Veranstaltung findet per Videostream mit der Software BigBlueButton statt.

Der Einwahllink:
https://conf.ccc-ffm.de/b/clu-lie-atz-3fy

Zuletzt bearbeitet am: 09.04.21

Sonntag, 18.04.2021 * 11 Uhr

Video-Veranstaltung

Matinee

Greenwashing der deutschen Klimapolitik

Mit Hans Möller, Dipl.-Meteorologe, Attac Frankfurt a. M.
Moderation: Ulrike Holler

Klimaneutral, umweltfreundlich, ressourcenschonend – Begriffe und Schlagwörter, die wir alltäglich lesen oder hören. Dies betrifft sowohl den individuellen Konsum als auch Konzernstrategien und die Politik.
Neben ernsthaften und ernstzunehmenden Ansätzen, die Umwelt zu schonen und zu schützen, ist „Greenwashing“ inzwischen eine weit verbreitete PR-Strategie. Mit „Greenwashing“ wird versucht, umweltschädlichen Produktionsweisen, Produkten und Politiken einen „grünen“ Anstrich zu verpassen.
So heißt es etwa, wir hätten die Klimaziele für 2020 doch noch erreicht. Dabei ist der Ausstoß von CO2 im letzten Jahr hauptsächlich deshalb verringert worden, weil pandemiebedingt Industrieproduktion und Verkehr eingeschränkt wurden.
Wir versuchen an einige Beispielen – vor allem aus der deutschen Klimapolitik – die Methoden des „Greenwashing“ darzustellen und das Bewusstsein dafür zu schärfen, die „grünen“ von den „schwarzen“ Schafen zu unterscheiden.
Veranstalter: Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.
www.businesscrime.de, www.kunstgesellschaft.de

Die Matinee findet online statt.
Für die Online-Veranstaltungen wird kein Beitrag erhoben, wir bitten aber um eine Spende auf unser Konto
KunstGesellschaft e.V.
IBAN DE59 5001 0060 0057 7276 02
BIC PBNKDEFF

Der Link zur Einwahl:
https://conf.ccc-ffm.de/b/han-quc-qrj

Zuletzt bearbeitet am: 13.04.21

Donnerstag, 22.04.2021 * 19 Uhr

Video-Veranstaltung

Fleisch und Kapital

Trotz aller Skandale bleibt die Macht der Fleischindustrie ungebrochen. Warum das so ist und wie es sich ändern ließe

Vor 90 Jahren hat Bertolt Brecht das Theaterstück „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ geschrieben. Die darin geschilderten Zustände erinnern beklemmend an Berichte, die jüngst über den Fleischkonzern Tönnies und andere derartige Betriebe zu lesen waren. Als Reaktion darauf trat im Januar 2021 das „Arbeitsschutzkontrollgesetz“ in Kraft. In jüngster Zeit wird zudem diskutiert, die Fleischpreise zu erhöhen, um „mehr Tierwohl“ zu erreichen (höhere Mehrwertsteuer, höhere Einkommensteuer, „Tierwohlabgabe“).
In der Fleischindustrie selbst scheint sich indessen wenig geändert zu haben. Wie kann das sein, nachdem seit Jahrzehnten immer wieder Fleischskandale bekannt werden, nachdem die Zahl der Vegetarier und Veganer steigt? Liegt es nur an der Ignoranz der Verbraucher oder stecken dahinter strukturelle Gründe?
Dr. Christin Bernhold
, Wirtschaftsgeographin aus Hamburg, ist der Meinung, dass die eigentliche Ursache tiefer liegt. In der Fleischindustrie lassen sich wie durch ein Brennglas grundlegende Probleme der kapitalistischen Produktionsweise erkennen. Die gesamte Branche ist in wenigen tonangebenden Unternehmen konzentriert, ihr politischer Einfluss ist enorm und ihre Profite basieren auf der massiven Ausbeutung der Arbeiter, der Tiere und der Natur.

Deshalb ist der Kampf für eine Konversion der Fleischindustrie wichtig für die dort arbeitenden Menschen, für die Tiere und die Natur. Er wird aber immer auf den mächtigen Widerstand des Fleischkapitals stoßen. Christin Bernhold hat zusammen mit Christian Stache einen Artikel „Zur Anatomie der deutschen Fleischindustrie“ veröffentlicht. Abgedruckt in „Z – Zeitschrift Marxistische Erneuerung“, Heft 125, März 2021. www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de

Veranstalter: Club Voltaire und Heinz-Jung-Stiftung.
Die Veranstaltung findet per Videostream mit der Software BigBlueButton statt.

Der Einwahllink:
https://conf.ccc-ffm.de/b/clu-hkg-dx3-dyw

Zuletzt bearbeitet am: 19.04.21

Dienstag, 27.04.2021 * 19:30

Video-Veranstaltung

Attac Jour Fixe

Von der "unternehmerischen Stadt" zur klimagerechten Stadtentwicklung - am Beispiel von Instone Real Estate vs. Grüne Lunge

Der ATTAC-Jour Fixe, wie gewohnt am letzten Dienstag im Monat. Nur diesmal nicht in den derzeit geschlossenen Räumen des Club Voltaire, sondern online als Video-Konferenz (VK):

Weiterhin gilt das neoliberale Leitbild der "unternehmerischen Stadt": Investoren sollen angezogen werden und die Umsätze müssen wachsen. Besonders auf den Feldern Stadtentwicklung und Wohnen zeigt sich die Dominanz privater Rendite-Interessen. Ein Beispiel für die Finanzialisierung dieser Sektoren ist die börsennotierte Instone Real Estate AG, dem größten Wohnimmobilien-Projektentwickler in Frankfurt. Insbesondere der Konflikt um die Grüne Lunge, ein biodiverses Stadtnatur-Areal mit weit über 1000 Bäumen nördlich des Günthersburg-Parks, hat ein Schlaglicht auf die bisherige investorgetriebene, fossilistische Stadtentwicklungspolitik geworfen.

Warum hat der Konflikt um die Grüne Lunge eine solche Dynamik gewonnen? Welche Akteure sind auf dem Gelände der Grünen Lunge aktiv? Und wird dieses Areal vor der Bebauung gerettet werden?

Referent: Alexis J. Passadakis, aktiv bei Attac Frankfurt und in der Kampagne „Grüne Lunge bleibt - Instone stoppen!

Der Einwahllink:
https://vk.attac.de/b/han-ye4-tva

Zuletzt bearbeitet am: 27.04.21

Mittwoch, 28.04.2021 * 19 Uhr

Video-Veranstaltung

Göpferts Gäste: „Corona-Land, unbekannt“

Der Club Voltaire startet eine neue Diskussionsreihe

Der Autor und langjährige FR-Redakteur Claus-Jürgen Göpfert diskutiert künftig einmal im Monat im Club Voltaire mit Persönlichkeiten aus Politik und Kultur über aktuelle Themen.
Bei der Startveranstaltung wird es um die Situation in den Betrieben in Zeiten der Corona-Pandemie gehen, über die viel zu wenig bekannt ist.
Zu Gast bei Claus-Jürgen Göpfert sind, wenige Tage vor dem 1. Mai:
Philipp Jacks, Geschäftsführer des DGB Frankfurt-Rhein-Main
Verónica Romanowski
, Jugendsekretärin der IG Metall Frankfurt
Veranstalter: Club Voltaire und Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Solange die Umstände das erfordern, finden die Veranstaltungen per Videostream mit der Software BigBlueButton statt.

Der Einwahllink:
https://bbb.galatis.de/b/clu-jlk-5zm-d1f

Zuletzt bearbeitet am: 20.04.21

Donnerstag, 29.04.2021 * 19 Uhr

Video-Veranstaltung

Sicherheitsversprechen(r) der Gesundheitstelematik

Die Gesundheitstelematik wird uns von  Bundesgesundheitsminister Spahn und der gematik
als Projekt der Superlative verkauft. Da darf es dann natürlich auch bei Sicherheit und Datenschutz nicht am Superlativ mangeln: Höchster Sicherheits- und Datenschutzstandard werden uns seit Jahren versprochen.
Diesen Versprechen wollen wir auf den Zahn fühlen.
Dazu wird das Zertifizierungssystem, das Prüfniveau, die Prüfanforderungen sowie die Ergebnisse allgemeinverständlich erläutert. Es darf dabei auch gelacht werden!
Der Dipl.-Informatiker Thomas Maus wird zu diesen Themen informieren (max. 30 Minuten) und steht danach für Fragen zur Verfügung.

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten finden Sie die Zugangsdaten zwei Tage vor Beginn auf der Webseite https://patientenrechte-datenschutz.de/veranstaltung. Es ist keine vorherige Registrierung notwendig.

Veranstalter sind
  • der Verein Patientenrechte und Datenschutz e.V. ,
  • die Bürgerrechtsgruppe die Datenschützer Rhein Main ,
  • die regionale Gruppe Patientendatenschützer Rhein-Main und
  • der Club Voltaire Frankfurt.
Diese Veranstaltung ist die Fortsetzung einer Veranstaltungsreihe zur digitalen Transformation
des Gesundheitswesens
. Zwei Veranstaltungen fanden bereits statt, am 04.02.2021 und am 25.03.2021. Sie wurden aufgezeichnet und sind hier
https://tube.tchncs.de/video-channels/egk/ verfügbar.
Es ist geplant, die Veranstaltungsreihe bis auf Weiteres an jedem letzten Donnerstag im Monat fortzusetzen.

Zuletzt bearbeitet am: 21.04.21

Freitag, 30.04.2021 * 18 Uhr

Video-Veranstaltung

Mit linkem Green New Deal zum „System Change“?

Webinar

Naomi Klein und Bernie Sanders sind der Meinung, dass nur ein Green New Deal (GND) unseren Planeten retten kann. Bernd Riexinger hat ein Plädoyer für einen linken Green New Deal verfasst. Andere nehmen eine kritische Haltung ein und halten den Green New Deal für keine angemessene Strategie für die Linke. Es besteht Gesprächsbedarf!
Es diskutieren:
Christian Zeller, Professor für Wirtschaftsgeographie an der Uni Salzburg und Autor des Buches "Revolution für das Klima - Warum wir eine ökosozialistische Alternative brauchen". Christian hat in der neuesten Ausgabe der PROKLA einen kritischen Artikel veröffentlicht mit dem Thema "Green New Deal als Quadratur des Kreises"
Steffen Lehndorff, Wirtschaftswissenschaftler und Autor der Flugschrift „New Deal heißt Mut zum Konflikt - Was wir von Roosevelts Reformpolitik der 1930er Jahre heute lernen können“. Steffen hält den Green New Deal für einen erfolgversprechenden Ansatz. Er hat in der neuen Ausgabe der PROKLA einen Beitrag mit dem Titel „Vom New Deal der 1930er Jahre zum Grünen New Deal“ veröffentlicht.
Moderation: Fabian Pflügler (Netzwerk Ökosozialismus)

Anwahl zum Zoom-Meeting:
https://us02web.zoom.us/j/87501233889?pwd=QmFMMGpLU2RGbG93NE95R0tMcWQwdz09

ID:875 0123 3889; Kenncode: 793877

Es laden ein: Netzwerk Ökosozialismus, Ökologische Plattform in der Partei „Die Linke“ (ÖPF), Linkes Forum Frankfurt, Club Voltaire Frankfurt, Ökosozialistische Initiative Mainz Wiesbaden (ÖSI), Internationale Sozialistische Organisation (Gruppe Frankfurt)

Zuletzt bearbeitet am: 27.04.21