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10.04.14 17:30

Etage (noch) unklar

Strahlende Geschäfte: Die deutsch-brasilianische Atomkooperation

Hintergrundgespräch und Diskussion mit Chico Whitaker und Barbara Happe

Seit dem Reaktorunglück 2011 in Fukushima steht Deutschland offiziell für den Atomausstieg. Doch die Förderung nuklearer Energie setzt Deutschland trotzdem hier und weltweit fort – auch auf Basis des deutsch-brasilianischen Atomvertrags. Dieser Vertrag datiert zurück in das Jahr 1975, die Zeit der brasilianischen Militärdiktatur. Zu den Ergebnissen der Kooperation gehört unter anderem das umstrittene Kraftwerk Angra, das wie Fukushima ungeschützt direkt am Meer liegt. Dort soll in den nächsten Jahren ein dritter Reaktor mit deutscher Technik ans Netz gehen, denn anders als Deutschland will Brasilien sein Atomprogramm weiter ausbauen. Dagegen regt sich Widerstand.

Chico Whitaker ist Aktivist der brasilianischen Anti-Atom-Bewegung, Befreiungstheologe, Mitbegründer des Weltsozialforums und Träger des alternativen Friedensnobelpreises 2006. Er berichtet über die Anti-Atom-Bewegung und seine Vorstellung eines anderen Entwicklungsmodells in Brasilien.
Barbara Happe arbeitet bei der deutschen Umweltorganisation urgewald mit Schwerpunkt Finanzierung von Rüstungsindustrie und Atomkraft. Sie engagiert sich in Deutschland seit vielen Jahren gegen die deutsch-brasilianische Atomzusammenarbeit.
Katja Maurer, Leiterin der Öffentlichkeitsabteilung von medico international, moderiert das Gespräch. medico unterstützt im brasilianischen Caetité, das die größte Uranmine Lateinamerikas beherbergt, lokale Initiativen, die sich gegen die schädlichen Folgen des Uranabbaus zur Wehr setzen.

Die Veranstaltung findet auf deutsch mit konsekutiver Übersetzung aus dem Portugiesischen statt.

Veranstalter: medico international in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Attac Frankfurt und dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 22.03.14