Voltaire

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50 Jahre Club Voltaire

60313 Frankfurt am Main

Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa  18 bis 1 Uhr

Sonntags geschlossen - außer bei Veranstaltungen (siehe Programm)

Telefon: (069) 21 99 93 11 clubvoltaire@t-online.de

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Freitag  10 bis 16 Uhr
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Der Club ist auch auf Facebook vertreten.

Impressum

Regelmässige Termine:

Geschichten des Gelingens

ClubJazz

Frauendiskussionsabend (ladies only)

alle Veranstaltungen

Vergangene Monate:

Di, 02.09.2014 * 19 Uhr

2. Stock

Frauendiskussionsabend (ladies only)

Frauen für und wider den Ersten Weltkrieg 1914 – 1918

Von Proletarierinnen, Feministinnen und Pazifistinnen

„Wir machen dem hohen Senat der Stadt Hamburg den Vorschlag: Wir wollen unsere Männer und Söhne wieder haben und wollen nicht länger noch hungern – es muß Frieden gemacht werden. Der hohe Senat muß uns darin beistehen, sonst machen wir was anderes.“ Auszug aus einem Brief „mehrerer Hamburger Kriegerfrauen“ im August 1916.
Stimmten im August 1914 viele bürgerliche und proletarische Frauen und auch große Teile der Frauenbewegung ein in den Freudentaumel über den Kriegseintritt Deutschlands, so änderte sich die Meinung vieler Frauen doch recht schnell.
Referentin: Susanne Bötte

Veranstalterin: Frauen-AG
Eintritt frei!

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Di, 02.09.2014 * 20:30

Kneipe

TITANIC-Strunksitzung

Stargast: Heinz Strunk

Monat für Monat erklärt Heinz Strunk, das immer auf dem Boden des Olymp gebliebene Nordlicht, in TITANIC die zahlreichen Facetten des Lebens: Das STRUNK-PRINZIP ist Kult! Wenn er nicht gerade weise Doppelseiten füllt, Filme dreht (zuletzt "Trittschall im Kriechkeller", WDR), Hörbücher einspricht, um die Welt reist, Telefonstreiche spielt, Bestseller verfaßt oder Botho-Strauß-Anthologien herausgibt, verschlägt es "den Heinser", wie Fans ihn liebevoll nennen, nach Frankfurt, wo er - stets kritisch, aber augenzwinkernd - Höhepunkte seines Schaffens präsentiert ... und das ein oder andere Gläschen leert. Seien Sie dabei. Und trinken Sie mit!
Ebenfalls lesen werden: Torsten Gaitzsch, Moritz Hürtgen, Stephan Rürup, Mark-Stefan Tietze, Tim Wolff und Michael Ziegelwagner.

Es können keine Karten mehr reserviert werden. Allerdings wird es noch ein paar Karten an der Abendkasse geben. Diese öffnet um 19.30 Uhr.
Eintritt: 9,- €/ erm. 6,- €

Reservierte Karten müssen am Veranstaltungstag in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 19.30 Uhr an der Abendkasse abgeholt werden.

Zuletzt bearbeitet am: 01.09.14

Do, 04.09.2014 * 20 Uhr

Kneipe

Rolf Becker liest: Das Kommunistische Manifest

Die F.A.Z. meinte einmal, das "Kommunistische Manifest" von Karl Marx und Friedrich Engels (1848) enthalte eine frühe Theorie dessen, was heute "Globalisierung" genannt wird. Ein vergiftetes Lob? Oder eine Anregung, einmal nachzusehen, was darin noch immer oder immer wieder aktuell ist?
Der Schauspieler Rolf Becker ist in Filmen von Edgar Reitz, Peter Zadek, Volker Schlöndorff und in vielen Fernsehproduktionen aufgetreten. Seit einigen Jahren liest er in deutschen Städten aus dem "Manifest" vor und erntet dabei an manchen Stellen erkennendes Lachen und viel zustimmenden Beifall.

Veranstalter: KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

So, 07.09.2014 * 19 Uhr

Kneipe

"Wirtshaussingen" im Club

Jeden 1. Sonntag im Monat. Kommt, esst, trinkt und singt mit! Und wer ein Musikinstrument begleitend einsetzen kann, bringe es mit. Wir freuen uns auf Euch! Doris, Susanne und die Musikanten.

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Mo, 08.09.2014 * 19:30

2. Stock

Gleichgewichtsgeld – Funktionales Geldsystem für eine solidarische Marktwirtschaft

Auftaktveranstaltung einer monatlichen Veranstaltungsreihe zum Thema "Bausteine einer Neuen Geldordnung"

In Marktwirtschaften spielt Geld eine zentrale Rolle. Denn ihre Selbststeuerung erfolgt durch Preissignale, die sich aus den Relationen von Angebot und Nachfrage ergeben, auf der Basis eines Geldsystems. Marktwirtschaften können nur (störungsfrei) funktionieren, wenn sich das verwendete Geld als Wertmaßstab und Tauschmittel eignet. Die heutigen gesetzlichen Zahlungsmittel erfüllen diese beiden zentralen Eigenschaften nicht und führen daher zu Dysfunktionalitäten in den Marktwirtschaften, bis hin zu deren Zerstörung. Es hat sich gezeigt, dass Reparaturmechanismen, wie die soziale Marktwirtschaft, auf Dauer nicht durchgehalten werden können. Um dauerhaft funktionierende Marktwirtschaften realisieren zu können, muss an der Ursache für deren Störung, dem Geldsystem, angesetzt werden.

Nur mit einem veränderten Geldsystemdesign, das die Anforderungen von Marktwirtschaften berücksichtigt, können diese störungsfrei funktionieren. Das Gleichgewichtsgeld ist ein Beispiel für ein marktwirtschaftskonformes Geldsystem. Es ist völlig anders als die heutigen gesetzlichen Zahlungsmittel konstruiert: So ist es kein Kredit- sondern ein Guthabengeld. Bei der Gelderzeugung, die als Geldschöpfung bezeichnet wird, entsteht also nicht gleichzeitig eine Schuld, wie es heute üblich ist. Jede natürliche Person kommt jeden Tag in den Genuss der Geldschöpfung, indem sie denselben Betrag erhält. Damit wird dann auch im Geldsystem der vom Grundgesetz geforderte Gleichheitsgrundsatz realisiert. Banken wird so die heute praktizierte Möglichkeit zur Diskriminierung beim Geldzugang, die einen wesentlichen Störfaktor für die Marktwirtschaft darstellt, genommen. Damit die Geldmenge nicht unbegrenzt wächst, erfolgt beim Gleichgewichtsgeld parallel zu dessen Schöpfung auch dessen Löschung. Diese Vernichtung erfolgt allerdings nicht pro Kopf, sondern als fester Prozentsatz über die gesamte Geldmenge. Auch damit unterscheidet sich das Gleichgewichtsgeld fundamental vom Kreditgeld, bei dem die Geldvernichtung durch Kredittilgung erfolgt.

Durch seine Konstruktionsprinzipien wird mit dem Gleichgewichtsgeld die Solidarität als neue Eigenschaft in Marktwirtschaften eingeführt. Eine Marktwirtschaft, die das Gleichgewichtsgeld nutzt, kann daher als solidarische Marktwirtschaft bezeichnet werden. Die Konzeption der solidarischen Marktwirtschaft verbindet die elementaren humanen Werte Freiheit, Chancengleichheit und Solidarität. Sie zeigt damit einen Weg, wie sich eine Wirtschaftsweise umsetzen lässt, die allen Menschen dient.

Vortrag von Dr. Dag Schulze. Er engagiert sich seit zwanzig Jahren in verschiedenen Themenfeldern des Klimaschutzes. Die Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit lagen auf den Feldern regenerative Energien, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität. Für die Umweltstiftung WWF Deutschland baute der promovierte Experimentalphysiker ein Projektbüro für erneuerbare Energien in Berlin auf. Bei der solarmove GmbH konzipierte er ein Vermietsystem für Elektromotorroller und ein Stromtankstellennetz für die Berliner Innenstadt. Seit 2005 arbeitet Dag Schulze in der europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis im kommunalen Klimaschutz und leitet Projekte auf den Gebieten Energie, CO2-Bilanzierung, nachhaltige Mobilität, neue Lebensstile und Komplementärwährungen. Nebenberuflich hat er 2003/2004 das Regionalgeld „Berliner“ mitinitiiert und 2010/2011 ein Konzept zur touristischen Nutzung der stillgelegten Überwaldbahn im Odenwald mit Solardraisinen erarbeitet.

Veranstalter: Initiative „Neue Geldordnung“ (ehem. Occupy Money)
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 21.08.14

Mo, 08.09.2014 * 20 Uhr

Kneipe

Der erste Weltkrieg: Ursachen und Lehren für heute

Nachholtermin von Juni 2014

1914/2014: Alle Welt redet vom Krieg, vom Weltkrieg. Gilt das für die Linken genauso, oder haben sie ganz eigene Gründe, das große Massaker zu thematisieren? War es der Krieg der anderen: des Adels, der Bourgeois, der fanatisierten Kleinbürger, vor dem die Sozialistische Internationale seit Jahren gewarnt hatte? Aber wie verhielten sich deren Organisationen im Krieg? Wie kam es, dass die Gewerkschaften 1916, mitten im Krieg, vom deutschen Kaiserreich anerkannt wurden?
Dr. Peter Scherer, als Historiker seit 1973 für die IG Metall tätig, wird das damalige Geschehen schildern und Lehren für heute ziehen.

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 21.08.14

Mi, 10.09.2014 * 19 Uhr

Kneipe

39. Club-Stammtisch

Wir sind Mitglieder des Club Voltaires und laden Euch zum monatlichen Stammtisch ein.
Aktuelle Politik, Vergangenes, Zukünftiges und vieles mehr...
Else, Christine und Barbara

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Do, 11.09.2014 * 20 Uhr

Unser 11 September: Vor 41 Jahren putschten die Generäle in Chile

Die Regierung von Salvador Allende und die Unidad Popular, die einen Sozialismus durch traditionelle demokratische Wegen anstrebte, wurde vor 41 Jahren blutig und brutal niedergeschlagen.
Eine nicht kleine Rolle bei den Vorbereitungen und Durchführung des Putsches spielte auch eine Sekte aus Deutschland, die Colonia Dignidad.
Auf deren Großgrundbesitz existierte 17 Jahre lang das größte und am besten organisierte Konzentrationslager innerhalb Chiles. Sie folterten und ermordeten ein unbekannte Zahl von Diktaturgegnern und ließen sie verschwinden, sie experimentierten mit Menschen, handelten mit Transplantationsorganen, misshandelten ihre eigene Kinder und Kinder aus chilenischen Familien der Umgebung, entwickelten und handelten mit Waffen etc., etc.
Wir gedenken am 11.September all denen, die ihr Leben für eine gerechte Gesellschaft in Chile verloren haben. Der Traum von Allende ist heute lebendiger als je zuvor.

Veranstalter: Grupo Pro Asamblea Constituyente in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Sa, 13.09.2014 * 21 Uhr

Ganzer Club

RAP ABEND IM VOLTAIRE (R.A.I.V.)

Der legendäre RAP-Abend im Club Voltaire.

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Do, 18.09.2014 * 19:30

2. Stock

Warum flüchten Menschen heutzutage nach Europa? Die Ursachen und was getan werden kann.

Veranstalter: Forum für mehr Integration in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Do, 18.09.2014 * 19:30

Kneipe

Jihadistischer Terror und kurdischer Widerstand in Syrien und Irak

Für eine demokratische Alternative: Selbstverwaltung in Rojava sowie Kampf gegen den „Islamischen Staat“

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verbreitet Angst und Schrecken in Syrien und dem Irak. Seine Opfer: Kurden und Kurdinnen unterschiedlicher religiöser Überzeugungen, andere ethnische und religiöse Minderheiten, Frauen.

Erfolgreichen Widerstand haben bisher die multiethnischen Volksverteidigungseinheiten YPG aus dem kurdischen Selbstverwaltungsgebiet Rojava in Nordsyrien, die Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans PKK sowie einzelne Peshmerga-Einheiten der kurdischen Autonomieregion im Nordirak geleistet. Rojava selbst sieht sich mit großen Problemen konfrontiert: permanente Angriffe des IS, Blockade seiner Grenzen durch die türkische Regierung und die mit ihr verbündete kurdische Regionalregierung in Erbil, hunderttausende von Flüchtlingen. Trotz allem wird in Rojava an der Entwicklung eines demokratischen Systems unter Einschluss aller dort lebenden religiösen und ethnischen Gruppen und unter führender Beteiligung der Frauen gearbeitet.

Die westlichen Regierungen wollen Waffen liefern, von medizinischer und anderer humanitärer Hilfe ist kaum die Rede. Die deutsche Bundesregierung versucht, die Situation zu nutzen, um Waffenexporte in Spannungsgebiete hoffähig zu machen.

Ulla Jelpke (MdB , Die Linke), gerade zurück von einem Informationsbesuch in Irak und Rojava, wird über die Situation im Irak und in Rojava/Nordsyrien berichten und auch darüber informieren, dass diejenigen, die bisher die Hauptlast im Kampf gegen die IS getragen haben (Volksverteidigungseinheiten und PKK) keine Waffenlieferungen sondern humanitäre Hilfe, die Öffnung der türkischen Grenze zu Rojava und die Schließung dieser Grenze für die IS fordern. Außerdem soll das PKK-Verbot in Deutschland aufgehoben und die PKK von der Liste terroristischer Organisationen gestrichen werden. Im Gegensatz zur kurdischen Freiheitsbewegung darf der IS ihre menschenverachtende Ideologie bislang in Deutschland verbreiten und steht auch nicht auf der Terrorliste.

Murat Cakir
(Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen) wird informieren über die Rolle der türkischen Regierung beim Aufbau des IS und der dahinterstehenden Motivation.

Wir hoffen auf eine spannende Diskussion, nicht zuletzt darüber, was wir in der Bundesrepublik tun können, um den Völkern Syriens und Iraks zu helfen, eine lebenswerte, demokratische und soziale Zukunft zu gestalten.

Veranstalter: Linkes Forum Frankfurt in Zusammenarbeit mit  dem Kurdischen Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad, dem Club Voltaire, der "internationalen sozialistische linken" und weiteren.
Eintritt frei!

Zuletzt bearbeitet am: 03.09.14

Do, 18.09.2014 * 19:30

1. Stock

Religion ohne Gott

Das ist der Titel eines Buches des amerikanischen Philosophen Ronald Dworkin (1931-2013). Im ersten Satz des Buches heißt es: "Religion ist etwas Tieferes als Gott - …."
Das besondere Augenmerk Dworkins gilt den trennenden, vor allem aber den verbindenden Aspekten in den Haltungen von Theisten und "religiösen Atheisten". Als trennend versteht er z.B. den Glauben an die Existenz Gottes, als verbindend Werte und das ehrfürchtige Staunen über die Erhabenheit und Schönheit des Universums. Sein Ziel ist, einen Beitrag zu leisten zur Überwindung des Kampfes zwischen den unterschiedlichen Weltanschauungen.
Artur Lechelt präsentiert einige Thesen Dworkins als Grundlage für die nachfolgende Diskussion.

Veranstalter: Säkulare Humanisten gbs-Rhein-Main e.V.
Eintritt frei!

Zuletzt bearbeitet am: 03.09.14

Fr, 19.09.2014 * 21 Uhr

Ganzer Club

Improvisationsabend #132

Immer am 3. Freitag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Eintritt frei!

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Sa, 20.09.2014 * 18 Uhr

2. Stock

Was wissen Philosophen? – Philosophiekreis der Säkularen Humanisten lädt ein

„Von der Philosophie will ich nichts weiter sagen, als daß ich sah, sie sei von den vorzüglichsten Geistern einer Reihe von Jahrhunderten gepflegt worden, und dennoch gebe es in ihr nicht eine Sache, die nicht umstritten und mithin zweifelhaft sei“. Gilt das Urteil Descartes, das er vor über 350 Jahren über die Philosophie fällte, heute immer noch, oder mehr denn je? Gibt es eine Sache, die in der Philosophie nicht umstritten und zweifellos ein Wissen ist? Der Philosoph Herbert Schnädelbach ist der Ansicht, es gibt sogar eine ganze Menge solcher Sachen, es gibt Wissen, das grundlegend für jedes Philosophieren ist und vielleicht auch hilfreich für viele Lebensbereiche.

Um das zu überprüfen lesen wir: Herbert Schnädelbach: Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann. 236 Seiten, 12, 95 Euro. Jedem Kapitel soll mindestens ein Diskussionsabend gewidmet werden.

Wir treffen uns jeden dritten Samstag im Monat um 18 Uhr im Club Voltaire, 1. Stock. Anmeldung erbeten unter gerd.schrader@gmx.de. Unkostenbeitrag 2 Euro.

Das erste Treffen findet am 20. September statt. Wir diskutieren über die „Einleitung“ und über das Kapitel 1 „Philosophie und Wissenschaft – eine kurze Problemgeschichte“

Veranstalter: Säkulare Humanisten – gbs Rhein-Main e.V.

Zuletzt bearbeitet am: 27.08.14

Do, 25.09.2014 * 20 Uhr

Kneipe

"Zensur ohne Schere" – Journalisten unter Druck

Gibt es in Deutschland eine „Zensur ohne Schere“? Diese Frage stellt sich, wenn man die Berichterstattung in Presse und Fernsehen zum NSU, zum Ukraine-Konflikt oder zum Gaza-Krieg betrachtet. „Zensur ohne Schere“ lautet auch der Titel eines Buchs von Emil Carlebach, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre. Er war Chefredakteur der antifaschistischen Wochenzeitung „die tat“ und 1945 Lizenzträger der „Frankfurter Rundschau“ (FR). Seine Fragestellung, wie sich kritischer Journalismus im kapitalistischen Umfeld behaupten kann, ist aktueller denn je. Der Druck in den Redaktionen durch Personal- und Sozialabbau, Zentralredaktionen, Pressefusionen und politischen Durchgriff von oben nimmt zu.
Auch ein wichtiger Aspekt: Die Lokalberichterstattung der Tageszeitungen wird immer stärker ausgedünnt, die Abhängigkeit von lokalen Anzeigenkunden wächst. In weiten Teilen Deutschlands und auch Hessens (insbesondere Nordhessen) gibt es ein faktisches Monopol einzelner Zeitungsgruppen. Das wird auch schon mal ausgenutzt, um eigene Verlagsinteressen durchzusetzen, z.B. bei der Verhinderung des Mindestlohns für Zusteller.
Die Ausdünnung der Lokalredaktionen der Zeitungen hat auch Auswirkungen auf die anderen Medien: Weder öffentlich-rechtlicher Rundfunk noch Privatfunk oder Online-Medien haben auch nur annähernd ein so flächendeckendes Netz zur kommunalen Berichterstattung bis in die Ortsbeiräte hinein. Was die Zeitungen nicht aufgreifen, findet vielfach faktisch keine öffentliche Resonanz mehr.
Kritischer Journalismus hatte es im Lokalen schon immer schwer, unter den heutigen verschärften Bedingungen wird es noch schwieriger.

Hierzu diskutieren Wolfgang Storz, ehem. Chefredakteur der FR, Manfred Moos, Fachbereichsleiter Medien-Kunst-Industrie von ver.di Hessen, und Viktor Kalla, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der FR. Gesprächsleitung: Gert Hautsch, Publizist. Der ehemalige Redakteur der „tat“, P. C. Walther, wird eingangs an Emil Carlebachs Wirken erinnern.

Veranstalter: Club Voltaire in Zusammenarbeit mit der Ettie-und-Peter-Gingold-Initiative und dem Emil-Carlebach-Club.
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 12.09.14

Fr, 26.09.2014 * 20:30

Kneipe

ClubJazz

Thomas Bachmann Group

Bei der Thomas Bachmann Group kann man alles in geballter Form hören, was guten Jazz ausmacht: Swing, Groove, eingängige Themen, anspruchsvolles Instrumentalspiel und improvisatorische Höhenflüge. Die drei sympathischen Musiker loten die Möglichkeiten ihrer Instrumente aus und kreieren einen neuen Sound.
Bandleader Thomas Bachmann unterrichtet Jazz-Saxophon und Improvisation an der Hochschule in Mainz und spielt u.a. in der Frankfurt Jazz Big Band und mit Bob Degen. Der Bassist Ralf Cetto unterrichtet ebenfalls an der Mainzer Hochschule, spielt z.B. im Trio von Aziza Mustafa Zadeh und hat bereits mit unterschiedlichen Formationen mehrere Jazzpreise gewonnen. Schlagzeuger Uli Schiffelholz wurde 2011 mit dem Arbeitsstipendiums Jazz der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Er studierte in Köln und New York. Musikalisch aktiv ist er u.a. im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks.
Es spielen: Thomas Bachmann (sax), Ralf Cetto (b), Uli Schiffelholz (dr)

Kartenvorbestellung empfohlen.
In Zusammenarbeit mit der Jazzinitiative Frankfurt.
Eintritt: 10,- €/ erm. 7,- €

Reservierte Karten müssen am Veranstaltungstag in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 19.30 Uhr an der Abendkasse abgeholt werden.

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

Sa, 27.09.2014 * 21 Uhr

Ganzer Club

TANZEN IM CLUB ***Classics & Hot Stuff***

DJ Tom Settka zieht alle Register und stöbert in allen Schubladen und zaubert daraus einen originellen und fetzigen Stilmix: !!!!Tanzen!!!

Settka im Web: www.settka.de

Eintritt 4,- €/ 2,- €

Zuletzt bearbeitet am: 15.08.14

So, 28.09.2014 * 19 Uhr

Kneipe

"Kuba aktuell"

Wir haben die Möglichkeit zu Themen wie Mariel, Perspektiven internationaler Wirtschaftsbeziehungen Kubas, Stand der ‚Aktualisierung des Wirtschaftssystems‘ Informationen zu erhalten. Dazu begrüßen wir einen Vertreter Kubas. Es gibt Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Diskussion.

Veranstalter: „Netzwerk Cuba Informationsbüro“; „Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Gruppe Frankfurt/M.“, und „Cuba sí“ in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 20.08.14

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