Voltaire

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50 Jahre Club Voltaire

60313 Frankfurt am Main

Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa  18 bis 1 Uhr

Sonntags geschlossen - außer bei Veranstaltungen (siehe Programm)

Telefon: (069) 21 99 93 11 clubvoltaire@t-online.de

Bürozeiten:
Mo + Fr 10 bis 14 Uhr
Di + Mi + Do 16 bis 18 Uhr

Telefon: (069) 29 24 08
buero@club-voltaire.de

Der Club ist auch auf Facebook und Instagram vertreten.

Impressum

Regelmässige Termine:

Geschichten des Gelingens

ClubJazz

Frauendiskussionsabend (ladies only)

alle Veranstaltungen

Vergangene Monate:

Di, 04.10.2005 * 19 Uhr

2. Stock

Frauendiskussionsabend (ladies only)

1000 Frauen für den Friedensnobelpreis

100 Jahre nach Bertha von Suttner sind dieses Jahr 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Susanne Bötte stellt die Initiative und einige Kandidatinnen vor.

Veranstalterin: Frauen-AG

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Mi, 05.10.2005 * 20 Uhr

2. Stock

Orhan Pamuk

Vortrag von Prof. Dr. Dieter Kramer

Orhan Pamuk erhält am 23. Oktober 2005 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. "Wie kein anderer Dichter unserer Zeit geht er den historischen Spuren des Westens im Osten und des Ostens im Westen nach", wird die Preisverleihung begründet. Der letzte Roman dieses türkischen Schriftstellers "Schnee" hat intensive Bezüge zu Frankfurt: Der Protagonist, der türkische Exilant und Dichter Ka, lebte lange Zeit in Frankfurt und wird hier ermordet. Der Roman wirft einen besonderen Blick auf die Migration in unserer Stadt (eine Fotoausstellung dazu wird im Historischen Museum vorbereitet).

Veranstalter: KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Eintritt: 5,- €/ erm. 3,- €

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Sa, 08.10.2005 * 20 Uhr

Kneipe

Ausstellungseröffnung

"Afghanistan, Irak, Palästina: Flüchtlinge"

Der Krieg im 21. Jahrhundert hat sein Wirkungsfeld enorm erweitert. Eine Richtung ist die Technik der Waffen, Umweltzerstörung eine andere. Die größte Erweiterung stellen allerdings die Tötungsarten vor dem Auslöschen der Existenz des Gegners dar, etwa durch Nichtgewähren der Menschenrechte und des sicheren Aufenthalts, durch Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz und des Lebensraums.

Auf der anderen Seite haben sich auch die Möglichkeiten des Ausweichens, der Mobilität enorm erweitert. Das Produkt sind Flüchtlinge. So flüchten heute immer mehr Menschen, wenn sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können, wenn sie verfolgt, eingesperrt, gefoltert werden wegen ihrer Weltanschauung oder weil sie Frauen sind.

Jede dieser Fluchten hat ihre spezifische Gestalt. Männer fliehen anders als Frauen, weil die Bedrohung oft noch unterschiedlich ist. Flüchtlinge aus ideologischen Gründen fliehen anders als solche, die nichts zu beißen haben.

Im 21. Jahrhundert wird die Arbeit der Frauen deutlicher als eigenständig wahrgenommen. Ich habe den Eindruck, ihr Fliehen kann auch einen positiven Aspekt haben. Als sei ihr Fliehen vor etwas zugleich auch Aufbruch zu Neuem.

Warum Afghanistan, Irak, Palästina? Noch einmal die Frauen; weil sich hier durch den Angriff auf die traditionelle Gesellschaft die Möglichkeit eines Aufbruchs ergibt und Raum sich öffnet für einen neuen Platz in der Gesellschaft. Wohin werden sie gehen – die Frauen in Afghanistan, Irak und Palästina?

Das ist die Frage, die ich mit meinen Kachelbildern von Flüchtenden stelle. Bilder auf Kacheln, weil dieser Malgrund (persische, marokkanische Kacheln) Spezifisches von Himmel und Erde in diesen Gegenden wiedergibt.


Lebenslauf

INGO ROER wurde 1940 in Hamburg geboren. Seit 25 Jahren lebt er in Frankfurt am Main. Eine Schule für Malerei und Grafik besuchte er in Hamburg und studierte Philosophie und Theologie. Er ist verheiratet mit der Psychologin C.D. Roer. Sie haben zwei Töchter.

Fünf Jahre war INGO ROER in Prag für die Christliche Friedenskonferenz tätig und er arbeitete dann als Pfarrer in der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau. Seit 1998 wendet er sich wieder hauptsächlich der Malerei zu.

Das Spektrum seiner Arbeiten reicht von Werken mit politischer Thematik über Portraits bis zu den gesellschaftspolitischen Körperbildern.

Ausstellungen in Frankfurt: in der Buchhandlung „Land in Sicht“, im Dominikanerkloster und in seinem Atelier in der Fabrik, Westerbachstr. 47.

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

So, 09.10.2005 * 20 Uhr

2. Stock

K2 Kritisches Kino

Dokumentationen, Reportagen, Kurz- und Spielfilme zu wechselnden sozialkritischen und politischen Themen mit anshließender Diskussion.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Mo, 10.10.2005 * 20 Uhr

Vergessen, verleugnet, ungesühnt

Birgit Morgenrath ist freiberufliche Journalistin im Autorenkollektiv des Rheinischen Journalistinnen Büros Köln, das sich seit vielen Jahren mit dem Nord Süd Verhältnis beschäftigt. Sie berichtet über die Einbeziehung vor allem der afrikanischen Kolonien in die Kriegsführung des Zweiten Weltkrieges seitens der Alliierten wie auch seitens des NS Regimes und seiner Bündnispartner. Die betroffenen Kolonialländer mußten Millionen Soldaten und Arbeiter stellen sowie kriegswichtige Rohstoffe zu Billigstpreisen liefern. Bis heute warten die Veteranen auf angemessene Pensionen oder auch nur ein Gedenken.

Eintritt: 5,- €/ erm. 3,- €/ 1,- € (s.o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Di, 11.10.2005 * 20:30

Kneipe

Titanic Peak Preview

Stargast: Frank Schulz

Die Satire-Lesung mit Beiträgen der kommenden Ausgabe. Lesen werden die Redakteure Stefan Gärtner, Thomas Gsella, Oliver Nagel, Stephan Rürup, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze und als Stargast Frank Schulz.

Frank Schulz ist Jahrgang 1957, freiberuflicher Raucher, Hamburger aus Trägheit und Autor der bier- und frauenseligen  "Hagener Trilogie", die bislang aus den zwei Erfolgsbüchern "Kolks blonde Bräute" und "Morbus Fonticuli" besteht - eine literarisch-mathematische Anomalie, unter der der versierte Bartträger selbst am meisten gelitten hat. Gegen den erklärten Willen der "Hamburger Gesellschaft für literarisch-mathematische Anomalien" hat Schulz jetzt den dritten Teil der Trilogie geschrieben, der vermutlich "Das Ouzo-Orakel" heißen wird und im Frühjahr 2006 bei Eichborn Berlin erscheint. Kommentar Harry Rowohlt: "Sowieso mein Lieblingsautor!"

Kartenvorbestellung empfohlen (Tel. 21 99 92 93)
Eintritt: 6,50 €/ erm. 1,- € (s. o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Mo, 17.10.2005 * 20 Uhr

Safran statt Schlafmohn?

In Afghanistan, dem weltweit größten Produzenten von Schlafmohn, leben ca. 350.000 Familien vom Verkauf des Opiums. Das Einkommen aus diesem Verkauf betrug im Jahr 2004 rund 2,8 Mrd. $ und machte etwa 60 % des Bruttoinlandsprodukts aus. Über Ursachen und Folgen dieser Drogenökonomie, Strategien und Projekte zu ihrer Bekämpfung und zur Entwicklung alternativer Einkommensquellen in Kooperation mit Funktionsträgern und NGOs vor Ort berichten Susanne Schardt und Natalie Bartelt, beide Mitarbeiterinnen der GTZ im Programm "Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle".

Eintrtt: 5,- €/ erm. 3,- €/ 1,- € (s. o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Mi, 19.10.2005 * 20 Uhr

"G Strich - Kleine Geschichte des Kapitalismus"

Prof. Dr. Georg Fülberth

Was ist das: Kapitalismus? Die Theoretiker, seine Geschichte und seine Widersprüche bis zum Neoliberalismus der Gegenwart. Ist diese Produktions- und Lebensweise endlich?

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Do, 20.10.2005 * 20 Uhr

2. Stock

"Kraft durch Freude" - wofür eigentlich?

Vortrag von Prof. Dr. Walter H. Kiehl

Eine kritische Analyse der sozialpolitischen Funktions- und Zielbestimmungen der "Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt". Anhand von NS-Texten soll Aufklärung darüber verschafft werden, was Körpertüchtigung als Gemeinschaftsaufgabe und die amtliche Herstellung von guter Stimmung in verschiedenen Abteilungen der deutschen "Volksgemeinschaft" mit NS-Rassismus und Ausmerze zu tun hatten.

Veranstalter: KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Eintritt: 5,- €/ erm. 3,- €

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Do, 20.10.2005 * 20 Uhr

Improvisationsabend # 45

Jeden 3. Donnerstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Fr, 21.10.2005 * 20 Uhr

Ludwig Lugmeier

Der Mann, der aus dem Fenster sprang

Ein Leben zwischen Flucht und Angriff
Ludwig Lugmeier, geboren 1949 in Kochel am See, wollte schon als Kind der neu aufkommenden deutschen Biederkeit entfliehen. Als er mit fünfzehn ins Gefängnis kam, hatte er sein Ziel zum ersten Mal erreicht. Mit Überfällen auf Geldtransporte erwarb er sich schon bald darauf einen legendären Ruf. 1976 schrieb die gesamte deutsche Presse über ihn, nachdem er während seines Frankfurter Prozesses durch einen Sprung aus dem Fenster des Gerichtssaals entkommen war.

Lugmeier schildert sein Leben als einer, dem Unrecht die Voraussetzung der eigenen Geschichte ist. Sie überzeugt in ihren rasanten Wechseln von Angriff und Flucht, Überfluß und Armut, Gefängniszellen und Triumph der Freiheit als radikale, lakonisch und drängend erzählte Selbstvergewisserung. Nach seinem 1992 erschienen Roman "Wo der Hund begraben ist", einem Sittengemälde aus dem Oberbayern der Nachkriegszeit, sichert sich Lugmeier damit entgültig einen markanten Platz im "unfriedlichen Reich" der Literatur.

1993 hatte das SZ Magazin Ludwig Lugmeier gefragt: "Warum haben Sie über Ihre Erlebnisse als Millionendieb oder über das Gefängnisleben noch nicht geschrieben?" Seine Antwort lautete damals noch: "Dazu habe ich noch viel zu wenig Abstand. Aber ich bin mir ganz sicher, daß ich das machen werde, schon allein deshalb, weil ich die zwei Bilder, die von mir in der Öffentlichkeit existieren - Gangster und Schriftsteller -, literarisch vereinen möchte.

Seine Raubüberfälle galten als die spektrakulärsten der deutschen Nachkriegszeit. Knapp 30 Jahre nach dem legendären Fenstersprung erzählt Ludwig Lugmeier nun seine Geschichte.

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Antje Kunstmann
Eintritt: 6,- €/ erm. 4,- €/ 1,-€ (s. o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Sa, 22.10.2005 * 21 Uhr

Wir wollen tanzen, tanzen, tanzen!!!

Rock, Pop, NDW, 70-80-90er Jahre Party

mit DJ Stefan (ehem. SOLI-Disco)

Eintritt: 3,- €/ 1,- € (s. o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Di, 25.10.2005 * 18:30

1. Stock

Metaphysicher Gesprächskreis

mit Prof. Dr. Hubert Mynonek

Der Methaphysiche Gesprächskreis trifft sich einmal im Monat im Club Voltaire.

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Mo, 31.10.2005 * 20 Uhr

Israel - Palästina: Zukunft ohne Hoffnung?

Wider die von Israel errichtete, elektronisch gesicherte und stacheldrahtbewehrte Mauer gegenüber palästinensischem Gebiet entwickelte medico international zusammen mit israelischen und palästinensischem Organisationen Kooperationsprojekte, u.a. mobile Kliniken, Wohnprojekte für junge Frauen, die die Verbesserung der Gesundheit und medizinischen Versorgung und den Kampf für gleiche soziale Rechte zum Inhalt haben. Martin Glasenapp und Andreas Wulf, beide Mitarbeiter von medico, haben diese Projekte kürzlich in Israel und Palästina besucht und stellen sie vor.

Eintritt: 5 ,- €/ erm. 3,- €/ 1,- € (s. o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

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