Voltaire

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50 Jahre Club Voltaire

60313 Frankfurt am Main

Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa  18 bis 1 Uhr

Sonntags geschlossen - außer bei Veranstaltungen (siehe Programm)

Telefon: (069) 21 99 93 11 kneipe@club-voltaire.de

Bürozeiten:
Mo - Do 16 bis 18 Uhr
Freitag  10 bis 16 Uhr
Telefon: (069) 29 24 08
buero@club-voltaire.de

Der Club ist auch auf Facebook vertreten.

Impressum

Regelmässige Termine:

Geschichten des Gelingens

ClubJazz

Frauendiskussionsabend (ladies only)

alle Veranstaltungen

Vergangene Monate:

Di, 01.11.2011 * 19 Uhr

2. Stock

Frauendiskussionsabend (ladies only)

Die Schriftstellerin Christa Wolf

Christa Wolf ist sicherlich eine der umstrittensten heutigen Schriftstellerinnen. Sie provoziert bis heute gleichermaßen Ehrungen wie heftige Kontroversen und Angriffe von allen Seiten.   
In der Darstellung der Biographie und ihres Werks wollen wir versuchen, uns einer Frau anzunähern, die versuchte, ihr schriftstellerische Arbeit, ihr politisches Engagement und ihr Leben in der Familie nicht als getrennt zu begreifen, sondern in Einklang zu bringen. Ihre eher leise Art des Erzählens schöpft wesentlich aus dem Erlebten.
Über Christa Wolf zu sprechen, heißt über Widersprüche in einem Leben zu sprechen, aber auch über Kontinuität und das Festhalten an der Hoffnung auf eine gerechtere Gesellschaft.
Referentin: Ines Brenner

Veranstalterin: Frauen-AG
Eintritt frei!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Mi, 02.11.2011 * 19:30

Etage (noch) unklar

"Deadly Dust – Tödlicher Staub"

In diesem Film dokumentiert der Filmemacher Frieder Wagner, welche Folgen die hochtoxische und radioaktive Uranmunition - in Bosnien, im Kosovo, im Irak und in Afghanistan eingesetzt - für die betroffene Bevölkerung hat. Wir zeigen den Film begleitend zu unserer Ausstellung zum Uranabbau, der weltweit ohne Rücksicht auf seine gleichermaßen lebensgefährlichen Folgen geschieht. (s.a. Veranstaltung am 28. 11.!)
Im Anschluß an den Film Diskussion mit dem Autor.

Achtung: Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr !!

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Do, 03.11.2011 * 19:30

2. Stock

Bildung als Türöffner - Projekte nachhaltiger Entwicklung in Marokko

Diskussion mit Mohammed Akhardid und Mhammed El Carrouchi (Deutsch-Marokkanisches Kompetenznetzwerk e.V., DMK)

Bildung führt nicht nur zu Beschäftigung und Einkommen sondern auch zu verbesserter Gesundheit, stärkerer politischer Teilhabe und Entfaltung von Kreativität. Das Deutsch-Marokkanische-Kompetenznetzwerk beleuchtet am Beispiel von umgesetzten Initiativen rund um Schul- und Universitätsausbildung den Stellenwert von Bildung für die Entwicklung des Landes, stellt aktuelle Herausforderungen im marokkanischen Bildungssektor dar und zeigt Ansatzpunkte für eine effektive Bildungsförderung auf.

Veranstalter: Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN) in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Weitere Infos auf der Webseite des EPN

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Fr, 04.11.2011 * 20 Uhr

2. Stock

Kriminelle Ökonomie für Linke – eine Einführung

Mit Prof. Dr. Hans See

Hans See, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der seit 20 Jahren bestehenden Organisation Business Crime Control, führt auf Grundlage der Kritik der politischen Ökonomie von Marx ein in die kriminelle Seite der Ökonomie. Er zeigt dabei auf, welche theoretischen und praktischen Probleme Linke haben, sich ernsthaft mit diesem Thema zu befassen.

Veranstalter: KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt: 5,- /3,-/1,- Euro

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Sa, 05.11.2011 * 22 Uhr

Ganzer Club

Hairbase Soulparty

Music by Sherm Da Worm / Mr. Neal

Eintritt: 5,- €

Zuletzt bearbeitet am: 31.10.11

Mo, 07.11.2011 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

„Militärmacht Deutschland“ – Wohin marschiert die Bundeswehr?

So lautet der Titel eines neuen Buches, in dem der Autor die „Neuausrichtung der Bundeswehr“ analysiert. Es geht hier (– in Übereinstimmung  mit der Strategie der EU und der NATO –) um militärische Einsatzoptionen zur Sicherung der ökonomischen Überlebensfähigkeit Deutschlands (Öl, Gas, Metalle) und gegenüber Bedrohungen durch Klima- bzw. Umweltkatastrophen, Staatszerfall und Migration, sowie um die Übernahme internationaler Verantwortung unter gleichen Vorzeichen.
Der Autor, Andreas Zumach, stellt seine Analyse vor: er ist Journalist bei der taz und der ARD und Experte für Sicherheit, politische Rüstungskontrolle und internationale Organisationen.

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Di, 08.11.2011 * 20:30

Kneipe

Titanic Peak Preview

Stargast: Klaus Bittermann

Klaus Bittermann ist der einzige Verleger Deutschlands, der schon mal ein unverlangt eingesandtes Manuskript angenommen und sofort zum Bestseller erhoben hat ("einzlkind: Harold"). Er sieht besser aus als Hubert Burda, ist verrückter als Konstantin Neven DuMont und hat mehr Ahnung vom Geschäft als die gesamte lebende und tote Suhrkamp-Clique zusammen. Unglaublich: Obwohl er Thomas Gsella, Hans Zippert und Oliver Maria Schmitt unter Vertrag hat, ist sein Verlag "Edition Tiamat" immer noch nicht pleite gegangen. Stattdessen wirft seine kleine Buchfabrik jedes Jahr zwei Dutzend krasser Neuerscheinungen auf den Markt und stillt die feuchten Träume junger Autoren überall im Lande. Daneben schreibt er selbst, komponiert, malert, liest, singt süß wie eine Lerche, spielt Trompete und töpfert Aschenbecher, die wie Tiere aussehen. Wo und wann? Na, zum Beispiel hier und heute!
Ebenfalls lesen werden die TITANIC-Autoren Leo Fischer, Torsten Gaitzsch, Stephan Rürup, Mark-Stefan Tietze, Tim Wolff und Michael Ziegelwagner

Kartenvorbestellung empfohlen (Tel. 21 99 92 93)
Eintritt: 9,- €/erm. 6,- €

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Do, 10.11.2011 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

Tatort Gutfleischstraße. Rechtswidriger Polizeigewahrsam

Vortrag von Jörg Bergstedt

Die Polizei: als "unser Freund und Helfer" verfolgt sie Verbrecher und bringt Gewalttäter zur Raison. Was aber, wenn die Polizei Unschuldige festnimmt? Personen in Gewahrsam steckt, von denen sie weiß, dass sie mit der Tat nichts zu tun haben?

Sowas komme nur in abgelegenen Diktaturen vor? Leider nein - das Oberlandesgericht Frankfurt verglich das  rechtswidrige Verhalten der Gießener Polizei mit der "Schutzhaft" aus der "Nazizeit" (Az.: 20 W 221 / 06) und stellte fest, dass die Ingewahrsamnahme von Jörg Bergstedt rechtswidrig war. Wer aber war der Rechtsbrecher? Weil die Staatsanwaltschaft niemanden ermittelt hat, führt Bergstedt jetzt ein Klageerzwingungsverfahren .

Wieweit der damalige Innenminister Volker Bouffier über die rechtswidrige Festnahme des Politiaktivisten informiert war, recherchiert die Frankfurter Rundschau. Die Humanistische Union hat Jörg Bergstedt eingeladen. Er berichtet von nächtlichem Federballspiel und dessen überraschenden Folgen.

Während eine polizeibekannte Person ein Graffiti ans Nachbarhaus des heutigen Ministerpräsidenten Bouffier sprayte, observierte die Polizei den Anarchisten Bergstedt beim Federballspiel vor dem Justizgebäude - in ganz anderem Stadtteil. Den (bekannten) Sprayer ließ die Polizei (aus "taktischen Gründen") laufen - stattdessen nahm sie den Politaktivisten fest.

Das Polizeipräsidium Mittelhessen beantragte Freiheitsentziehung. Die Obervation war in der Akte vermerkt - doch der Amtsrichter schrieb daneben ein vielsagendes "nicht Sagen!" und ordnete Unterbindungsgewahrsam an. Erst das Oberlandesgericht Frankfurt stellte fest, dass die Ingewahrsamnahme "insgesamt rechtswidrig" war. Nach welchen Kriterien arbeitet die Gießener Justiz? Welche Vorgeschichte hat die Affäre? Welche Folgen zeitigt sie?

Ob der Landtag einen Untersuchungsausschuß einrichten wird, können wir nicht voraussagen - aber dem Betroffenen jetzt das Wort geben (wie immer mit anschließender Diskussion). Eine ausführliche Dokumentation hat Jörg Bergstedt im Verlag Seitenhieb veröffentlicht.Jemand sprüht einen Tag ans Nachbarhaus des damaligen Innenministers Bouffier. Wenig später nimmt die Polizei einen Politaktivisten fest - obwohl sie den zur Tatzeit woanders observiert hat. Ein Richter ordnet Gewahrsam an. Erst das OLG Frankfurt vergleicht das mit der Nazi-"Schutzhaft" und stellt die Rechtswidrigkeit fest. Aber die Staatsanwaltschaft kann den dafür Schuldigen nicht ermitteln...

Veranstalter: Humanistische Union in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire.
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 04.11.11

Sa, 12.11.2011 * 21 Uhr

Ganzer Club

Rap-Abend

AJ & PAP "Doppel-Releaseparty des Grauens"

Der legendäre RAP-Abend im Club Voltaire mal etwas anders:

Die beiden MCs AJ und Papmaster, bekannt aus der Frankfurter Rapformation "Non Plus Ultra", feiern mit leichter Verspätung die Veröffentlichung ihrer Free-Releases (Tschick Tschaudi Prolog, Aufwärmtraining)... Tschicktschaudi-Hahüüüüü!

Support: 5,-

Special Guests:
Meezy (formerly known as Mr Marius)
Danny Future
Loop Luke
DJ Fuji

Zuletzt bearbeitet am: 09.11.11

Mo, 14.11.2011 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

Steht die Frankfurter Skyline vor dem Abriss? Was tun, wenn die Kellerleichen Frankfurter Stadtpolitik wieder auftauchen?

Anfang der 70er Jahre tobte der heftigste Häuserkampf in der Frankfurter Geschichte. Er brachte die Stadtregierung ins Straucheln und zu neuen Einsichten: Fortan sprachen alle Parteien von der ‚sozialen‘, und ‚menschlichen‘ Stadt. Kaum vom Rathausfenster verschwunden, machten Investoren, Banken und städtische Eliten weiter wie bisher - mit einer Mischung aus Dreistigkeit und Rechtlosigkeit, von der man viel lernen kann...
Wolf Wetzel ist Herausgeber und Mitautor der DVD-Bücher: ›Wir wollen alles‹ - Häuserkampf von 1970 - 1985 (Band 21) und ›Besetzen lohnt sich – bleiben auch‹ - Häuser- und Stadtkämpfe von 1985 - morgen (Band 22), Laika Verlag, Hamburg 2011/12

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Mo, 14.11.2011 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

Steht die Frankfurter Skyline vor dem Abriss? Was tun, wenn die Kellerleichen Frankfurter Stadtpolitik wieder auftauchen?

Anfang der 70er Jahre tobte der heftigste Häuserkampf in der Frankfurter Geschichte. Er brachte die Stadtregierung ins Straucheln und zu neuen Einsichten: Fortan sprachen alle Parteien von der ‚sozialen‘, und ‚menschlichen‘ Stadt. Kaum vom Rathausfenster verschwunden, machten Investoren, Banken und städtische Eliten weiter wie bisher - mit einer Mischung aus Dreistigkeit und Rechtlosigkeit, von der man viel lernen kann...
Wolf Wetzel ist Herausgeber und Mitautor der DVD-Bücher: ›Wir wollen alles‹ - Häuserkampf von 1970 - 1985 (Band 21) und ›Besetzen lohnt sich – bleiben auch‹ - Häuser- und Stadtkämpfe von 1985 - morgen (Band 22), Laika Verlag, Hamburg 2011/12

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Di, 15.11.2011 * 19 Uhr

2. Stock

„…zwischen mir und dem Bilde…“

Heinrich von Kleists „Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft“, 1810. Mit Prof. Dr. Georg Bussmann und Prof. Reiner Diederich

Kleists Text wird als „Umbruch in der Geschichte der Wahrnehmung“ bezeichnet. Es geht um Caspar David Friedrichs Bild „Mönch am Meer“. Zwei unterschiedliche Zugänge zu dem Text und zu dem Bild wollen wir vorstellen und diskutieren. Ein kleiner Beitrag zum Kleist-Jahr 2011.

Veranstalter: KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt: 5,- /3,-/1,- Euro

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Mi, 16.11.2011 * 19 Uhr

Kneipe

11. Club-Stammtisch

Wir sind Mitglieder des Club Voltaire und laden Euch zum monatlichen Stammtisch ein.
Aktuelle Politik, Vergangenes, Zukünftiges und vieles mehr...

Else, Christine und Barbara


Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Do, 17.11.2011 * 19:30

Etage (noch) unklar

Berufliche Fortbildung von MigrantInnen

Viele Frankfurter mit Migrationshintergrund haben ein berufliches Potenzial, welches noch nicht genutzt wird. Ein wichtiger Grund ist, dass ihre Ausbildungsabschlüsse aus dem Ausland hier oft nicht einfach anerkannt werden. Aber es gibt auch andere Gründe, warum der Zugang zum Arbeitsmarkt schwierig ist. Hier setzten Projekte der beruflichen Weiterbildung an, die sich besonders an MigrantInnen richten. Diese wollen wir vorstellen und diskutieren.

Veranstalter: Forum für mehr Integration in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Fr, 18.11.2011 * 21 Uhr

Ganzer Club

Improvisationsabend #105

Immer am 3. Freitag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Eintritt frei!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

So, 20.11.2011 * 19 Uhr

Etage (noch) unklar

Zu Gast im Club Voltaire: occupy: frankfurt

Das Occupy-Camp an der EZB in Frankfurt besteht seit einigen Wochen. Die Bewegung will auf Basis-Demokratischen Wegen eine Änderung der Gesellschaft auslösen/herbeiführen. Auch wenn es noch keine offizielle Forderungsliste gibt, kann dennoch gesagt werden, dass es sich in Richtung von mehr Demokratie, kein Missbrauch wirtschaftlicher Macht (Banken u.a.), mehr Transparenz in den Regierungsstrukturen und allgemein faireren Verhältnissen bewegt. Es kommen 3 aktive Unterstützer des Occupy-Camps und geben Ihnen einen Einblick in Ideen und Arbeitsweise dieser Bewegung.

Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 11.11.11

Mo, 21.11.2011 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

Kapitalistische Wegschmeißgesellschaft in einer Welt begrenzter Ressourcen

Bildvortrag und Diskussion mit Klaus Meier, Linkes Forum Frankfurt

Der moderne Kapitalismus nutzt viele Methoden, um die Produktion und den Konsum künstlich auszudehnen. Dazu gehört die sog. Obsoleszenz. Man versteht darunter den gezielten Verschleiss und die geplante Verringerung der Lebensdauer von Konsumgütern. In einem Zustand der Marktsättigung sorgen die kapitalistischen Produzenten damit für einen dauerhaften Nachfrageschub.
Obsoleszenz ist im Kapitalismus allgegenwärtig: Sie taucht bei Druckerpatronen, elektrischen Zahnbürsten, Rasierapparaten, Moden oder auch Autos auf. Kunden sind darüber verärgert. Aber es gibt noch weitere Folgen: Sinnloser Ressourcenverbrauch und wachsende Berge giftigen Mülls.
In einer Zeit in der die Ressourcen schwinden und die Biosphäre der Erde bedroht ist, gerät die kapitalistischen Verschwendung zunehmend in die Kritik. Auf der Veranstaltung soll diskutiert werden: Wo taucht Obsoleszenz auf? Welche Folgen hat sie? Was kann gegen Verschleissproduktion und künstliche Modewellen getan werden? Können wir die künstlich aufgeblähte Produktion reduzieren – bei mehr Lebensglück?

Veranstalter: Linkes Forum Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Mi, 23.11.2011 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

Die gesellschaftliche und politische Situation in Israel nach Palästinas UNO-Antrag

Vortrag und Diskussion mit Michel Warschawski

Michel Warschawski wurde 1949 als Sohn eines Oberrabbiners in Straßburg geboren. 1965 ging er nach Jerusalem, um den Talmud zu studieren.
1967 im besetzten Hebron: Der Student Michel Warschawski nimmt den gedemütigten und verletzten Blick eines arabischen Händlers wahr. „Plötzlich wird mir bewusst, dass diesmal er der Unterdrückte ist und dass ich mich auf der anderen Grenzenseite, auf der Seite der Starken befinde, da, wo sich die Macht befindet. Und ich lehne es sofort und spontan ab, diesen Platz einzunehmen. Ich wollte es nicht hinnehmen, ein Besatzer zu sein." Michel Warschawski knüpft Verbindungen „mit der anderen Seite“ und setzt sich in der israelischen Gesellschaft für die Beendigung der Besatzung ein.
1984 gründet er mit Israelis und Palästinensern das Alternative Informationscenter (AIC), das zwei Ziele verfolgt:
Erstens die israelische und palästinensische Öffentlichkeit mit alternativen Informationen zu versorgen, zweitens sich für Solidarität und Zusammenarbeit zwischen Israelis und Palästinensern einzusetzen. „Der israelisch-palästinensische Frieden wird ein Frieden der Kooperation und der Koexistenz sein, oder er wird nichts. Diese Koexistenz muss man schon jetzt aufbauen, durch Dialog, Kooperation und Solidarität.“
Er ist ein Vertreter des binationalen Staates in dem Juden und Palästinenser gleichberechtigt leben.

Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 11.11.11

Fr, 25.11.2011 * 20:30

Kneipe

ClubJazz

Jan Schröder Quartet [From Here To Her]

Die Debüt – CD der vier jungen Musiker „OneLineDrawing“ wurde durch die Fachpresse gefeiert. Mit neuen eigenen Kompositionen ist das Quartett wieder unterwegs, die zweite CD „From Here To Her“ erscheint im Herbst 2011. Bei jedem Auftritt wird das Material neu interpretiert.
Oft ersetzt die Hammondorgel oder das Rhodes das Klavier; “Effekte verformen den warmen Jazzgitarrenklang, die Hammondorgel mischt sich mühelos mit den sphärischen Gitarrenflächen”. Die Band kann durch die damit erweiterte klangliche Palette unterschiedliche Stimmungen ausloten. “Die Kompositionen stecken voller lyrischer Momente und entwickeln sich in immer spannendere Richtungen, sie bestechen durch ihre Klanggestaltungen und Dramaturgien”. (Christoph Giese / Jazzthing)
Es spielen: Jan Schröder (g, comp.); Paul Maassen (p, hammond/rhodes); Bas Kisjes (b); Tuur Moens (dr)

In Zusammenarbeit mit der Jazzinitiative Frankfurt
Eintritt: 9,- €/ erm. 6,- €/ 1,- €

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Sa, 26.11.2011 * 21 Uhr

Ganzer Club

TANZEN IM CLUB!

Settka nimmt den Mainstream, dazu die Subkultur, greift sich aus beidem das Beste heraus, mischt es kräftig durch und machten einen frechen und fetzigen Mix zum Abtanzen daraus. Rock, Pop, Soul, Funk, Dancefloor-Jazz, New Wave, Rap/Hip Hop, Elektro Pop, Alternative, Indipendent, N-NDW, Oldies, Rock´n Roll, Crossover, Disco, Reggae, Ragga, Ska, Latin und internationale Musik, Brit-Pop, Gypsy Beats,…

!!!!Tanzen!!! mit DJ Settka

Eintritt 4,- €/2,- €

DJ Settka im Web: http://www.settka.de

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Mo, 28.11.2011 * 20 Uhr

Etage (noch) unklar

Uran: Der gelbe Fluch

Wo überall und wie geschieht der Abbau von Uran, einem hochgiftigen Metall, das Voraussetzung für die Produktion von Atombomben und für die Versorgung mit Kernenergie ist und das bereits mehrfach als Kriegswaffe eingesetzt wurde? Welche Folgen hat der Uranabbau für die Menschen in seinem Umfeld und andernorts, welche Probleme wirft die Entsorgung/ Endlagerung des Urans / radioaktiver Abfälle auf?
Gerhard Schmidt, Mitarbeiter am Öko-Institut Freiburg/Darmstadt referiert: er berät gegenwärtig zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich in Mali, einem westafrikanischen Land in der Sahelzone gegen den geplanten Bau einer Uranmine zur Wehr setzen.

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 13.10.11

Do, 01.12.2011 * 19:30

2. Stock

Frauen für Frauen - Mikrokredite als Impulse selbstbestimmten Wirtschaftens

In den Ländern des Südens ermöglichen Mikrokredite - insbesondere Frauen - ein Ausbrechen aus wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Mikrokredite investieren in lokale Entwicklungsstrategien statt in von außen vorgedachte Produkte und fördern auf diese Weise Selbstbestimmung. Maisha e.V. setzt sich mit dem Beitrag von Mikrokrediten in Kenia auseinander und beschreibt eigene Projekte für Frauen, die hier von Migrantinnen aus verschiedenen Ländern Afrikas organisiert werden. Dabei wird ein von Kursschwankungen an den Weltbörsen, politischem Wirrwarr und korrupten Staatsapparaten weitgehend unbeeinflusster Weg der Entwicklung aufgezeigt.

Veranstalter: Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN) in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 24.11.11

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