Voltaire

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50 Jahre Club Voltaire

60313 Frankfurt am Main

Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa  18 bis 1 Uhr

Sonntags geschlossen - außer bei Veranstaltungen (siehe Programm)

Telefon: (069) 21 99 93 11 clubvoltaire@t-online.de

Bürozeiten:
Mo - Do 16 bis 18 Uhr
Freitag  10 bis 16 Uhr
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Impressum

Regelmässige Termine:

Geschichten des Gelingens

ClubJazz

Frauendiskussionsabend (ladies only)

alle Veranstaltungen

Vergangene Monate:

So, 01.01.2006 * 20 Uhr

Die Veranstaltung: "Lebenslage illegal" fällt aus

In Frankfurt wie auch andernorts in der BRD leben Migranten/innen unbekannter Anzahl ohne gültige Papiere: In Frankreich nennt man sie "sans papiers", hierzulande "Statuslose". Wie sieht dieses Leben im Schatten aus? Welche Hilfen gibt es für diese Menschen, welche Grenzen sind den Helfern/innen von Staats wegen vorgegeben, welche Forderungen zum Schutze statusloser Personen sind an den Gesetzgeber zu richten? In einer soeben erschienenen empirischen Studie sind diese Fragen für Frankfurt untersucht worden: es berichten Dipl. soz. Diether Heesemann und Carlos Westerwick, Leiter des Sozialdienstes für Flüchtlinge in Frankfurt

Eintritt: 5,- €/erm. 2,50 €/1,- € (s.o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Mo, 09.01.2006 * 20 Uhr

Erich Schmidt-Eenboom:

"Die Nachrichtendienste im „Anti-Terror-Krieg“

In ihrer Leitglosse vom 15.12.05 sah sich die als nicht sonderlich systemkritisch bekannte FAZ zu folgender Aussage veranlaßt: „Bundesaußenminister Steinmeier hat im Bundestag versichert, daß deutsche Dienste zu keinem Zeitpunkt Handlanger bei Folter- und Verschleppungsfällen gewesen seien. Die Äußerungen des Innenministers Schäuble haben diese Gewißheit jedoch schon wieder unterminiert. In das Gefangenenlager Guantanamo, das allen hiesigen rechtsstaatlichen Vorstellungen zuwiderläuft, hätte Deutschland niemals einen Ermittlungsbeamten entsenden dürfen, sondern allenfalls einen Botschaftsangehörigen, der sich der Rechte des dort gefangenen Türken aus Bremen hätte annehmen sollen. Und wenn deutsche Kriminalbeamte, die in Syrien den Gefangenen Zammar vernahmen, keine Anzeichen von Folter an ihm entdeckt haben, dann können sie nicht sehr intensiv hingeschaut haben. Schon die ersten Versuche der Aufklärung dieser Episoden eines schmutzigen Kriegs haben den Schein der Rechtsstaatlichkeit sehr fadenscheinig werden lassen.“

Erich Schmidt-Eenboom, Vorsitzender des Forschungsinstituts für Friedenspolitik, Weilheim, Autor u.a. von „Der BND - Die unheimliche Macht im Staat" (1993), in dem zahlreiche BND-Interna enthalten sind, von der „Zeit“ deshalb als „Überwacher der Überwacher“ bezeichnet, beleuchtet die „Schattenwelt“ des geheimdienstlichen „Anti-Terror-Krieges“. Anfang November 2005 mußte der BND eingestehen, Schmidt-Eenboom in den 90er Jahren lange Zeit observiert zu haben.

Eintritt: 5,- €/erm. 2,50 €/1,- € (s.o.)


Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Di, 10.01.2006 * 20:30

Kneipe

Titanic Peak Preview

Stargast: Eugen Egner

Die Satire-Lesung mit Beiträgen der kommenden Ausgabe. Lesen werden die Redakteure Stefan Gärtner, Thomas Gsella, Oliver Nagel, Stephan Rürup, Oliver Maria Schmitt (Moderation), Mark-Stefan Tietze und der Stargast Eugen Egner.

Eugen Egner, 1951 geboren, behauptet bisweilen von sich, Farbiger zu sein, was jedoch nicht zutrifft. Er ist auch kein Albino. Er kann fünfzehn verschiedene einfache Gerichte kochen und hat bisher ebenso viele Bücher veröffentlicht, darunter allerdings keine Kochbücher. Die Londoner Times bezeichnete Egner als „The Maddest Scientist in European Literature“ (vor Jahren hatte ihn eine Frau einmal „ein altes Schwein“ genannt). In der TITANIC veröffentlicht er seit der Wende, was vielleicht damit zusammenhängt, daß seine Vorfahren mütterlicherseits aus dem Osten kamen. Irgendwie hat er es geschafft, daß berühmte Männer wie Harry Rowohlt und Herbert Feuerstein Hörbuch-Aufnahmen seiner Texte machten. Andere berühmte Männer, Rudi Hurzlmeier und Michael Sowa, haben seine Erzählung „Als der Weihnachtsmann eine Frau war“ illustriert. Obwohl Eugen Egner ausschließlich Zeichner ist, schreibt er doch lieber sehr gute Erzählungen und Hörspiele.

Kartenvorbestellung empfohlen (Tel. 21 99 92 93)

Eintritt: 6,50 €/erm. 1,- € (s.o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Do, 12.01.2006 * 18 Uhr

2. Stock

Treff kritischer Betriebs- und Personalräte

"Nichts hat sich geändert - nur die Namen sind verschieden"

Auch die neue Bundesregierung fordert Sozialabbau

Die Große Koalition setzt die von Rot-Grün begonnene Agenda-2010-Politik fort und radikalisiert die soziale Ausgrenzung und Entrechtung großer Bevölkerungsgruppen. Statt Protest und Widerstand gegen die neue Regierung zu organisieren, macht der DGB-Vorsitzende lediglich "große Benken" geltend.

Dierk Kieper, ver.di-Vertrauensmann und BR-Mitglied, kritisiert die sozial- und wirtschaftspolitischen Pläne der Großen Koalition.

Veranstalter: BR- und PR-KollegInnen unter den Mitgliedern und FreundInnen des Club Voltaire

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Do, 19.01.2006 * 20 Uhr

2. Stock

"Friendly Fascism" oder neuer New Deal

Alternativen der US-Politik

Vortrag von Prof. Werner Wilkening

Veranstalter: KunstGesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Eintritt: 5,- €/erm. 3,- €

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Do, 19.01.2006 * 20 Uhr

Improvisationsabend # 48

Jeden 3. Donnerstag im Monat stellt der Club Voltaire seine Bühne für die lokale Musikszene bereit. Alle Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und mitzuspielen. Stilrichtung und Bekanntheitsgrad spielen keine Rolle.

Eintritt frei

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Mo, 23.01.2006 * 20 Uhr

Irak - Republik der Verschwundenen

Referent: Dr. Bernhard Winter

Hunderttausende Menschen sind im Irak in den letzten drei Jahrzehnten als Folge von Repressionsmaßnahmen, Kriegen, Bürgerkrieg und Intervention verschwunden. Die meisten wurden durch das Baath-Regime verschleppt. Viele Frauen haben ihre männlichen Angehörigen verloren und leben häufig schon seit vielen Jahren am Rand der Gesellschaft, da die traditionelle Sozialordnung frauengeführte Familien nicht vorsieht. Auch dies ist eine Realität im Irak, über die nicht berichtet oder die nicht wahrgenommen wird.

Referent: Dr. Bernhard Winter, Haukari e.V. (Haukari e.V. unterstützt u.a. Gewaltopfer im Nord- und Zentralirak.)

Eintritt: 5,- €/erm. 3,- €/1,- € (s.o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Do, 26.01.2006 * 20 Uhr

Buchvorstellung: Schwarzbuch Privatisierung

Wasser, Schulen, Krankenhäuser - Was opfern wir dem freien Markt?

Privatisierungen, Liberalisierungen und der Rückzug des Staates aus seinen Kernaufgaben sind das politische Thema der nächsten Monate und Jahre. Nicht nur in Deutschland, sondern international. Die österreichischen Autoren Michel Reimon und Christian Felber schildern in ihrem vor etwas mehr als zwei Jahren im Verlag Carl Ueberreuter erschienenen "Schwarzbuch Privatisierung" auf 250 Seiten die Folgen von Dutzenden Privatisierungen in aller Welt. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf industriellen Produktionsbetrieben, sondern auf dem heiß umstrittenen Bereich der öffentlichen Grundversorgung: Gesundheit, Trinkwasser, Energie, Pensionen, Bildung, öffentlicher Verkehr, Sicherheit und (Tele-)Kommunikation. Tatsächlich gibt es in all diesen Bereichen eindeutige Erfahrungen: Beinahe täglich trudeln aus irgendeinem Eck der Welt Nachrichten von neuen Privatisierungsdesastern oder Liberalisierungspleiten ein. Daß dieses "Marktversagen" im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen nicht nur isolierte Einzelfälle betrifft, sondern strukturell bedingt ist, belegen die beiden Autoren eindrucksvoll.

Christian Felber, Ko-Autor, attac Österreich, stellt das Buch vor und zeigt auf, warum die rücksichtslose Privatisierung öffentlicher Aufgaben in eine ökonomische und soziale Katastrophe mündet - und daß es Alternativen jenseits von zentraler Planwirtschaft und Marktfundamentalismus gibt.

In Zusammenarbeit mit attac Frankfurt und dem Rosa Luxemburg Forum Hessen

Eintritt: 5,- €/erm. 3,- €/1,- € (s.o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

Fr, 27.01.2006 * 20:30

ClubJazz

Snake Resort

Zwar ist der ´reine´ Jazz stilistisch immer bereits eine Verschmelzung verschiedener Musikrichtungen. Aber immer wieder entsteht dazu auch noch durch Berührung mit wieder anderem so genannte „Weltmusik“ mit neuen Schwerpunkten. Bei ´Snake Resort´, einem Quintett aus dem Rhein-Main-Gebiet (...) kommt es dabei zur Begegnung von Jazz mit afrikanischer und indischer Musik.

Dies wird besonders deutlich, wenn der Perkussionist Willi Kappich vom Drumset zu den Tablas wechselt. Im Gegensatz zu der Heerschar von Schlagzeugern, die Intensität mit Lautstärke gleichsetzen, bedient er seine Instrumente mit einer meditativen Hingabe, die ekstatische Höhepunkte keineswegs ausschließt. So werden die Improvisationen des Geigers Gerd Putscheff und des Gitarristen Rolf Bussalb in eine kompakte Struktur verpackt, die durch die ostinaten Basslinien von Bassist Thore Benz abgerundet wird. Basis für alle Stücke sind dabei Eigenkompositionen der Mitwirkenden, zu denen vielfach die Vokalistin Stefanie Ruck noch hinzukommt. Ihr gelingt es, den Kollektiv-Improvisationen der anderen durch eine lautmalerische Verwendung ihrer Stimme noch zusätzliche Impulse zu verleihen.

(...) ´Snake Resort´ gelingt die Gratwanderung zwischen virtuos-anspruchsvoller und eigenständiger Musik, ohne dabei an Klangschönheit zu verlieren. Die Kombination aus Stimme, Saiteninstrumenten und Tablas fasziniert durch die nur scheinbar selbstverständliche Interaktion, denn die Arrangements sind teilweise hochkomplex.“ (Hans-Dieter Vötter im Darmstädter Echo)

Es spielen Willi Kappich(Tabla, Drums), Gerhard Putscheff(Violine), Thore Benz (Bass), Stefanie Ruck(Gesang), Rolf Bussalb(Gitarre)

In Zusammenarbeit mit der Jazzinitiative Frankfurt

Eintritt: 8,- €/erm. 5,50 €


Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

So, 29.01.2006 * 19 Uhr

Impro Akut präsentiert:

„Haarrisse im Gemüt“

80 Minuten Improvisationstheater. 80 gefährliche Minuten - denn wir wissen nicht, was passiert. Alles wird live entwickelt: Handlung, Figuren, Dramaturgie. Nach Stichworten aus dem Publikum entstehen kurze Szenen oder längere Geschichten. Von lustig bis tragisch, von bedeutungsschwanger bis sinnfrei, von Godard bis Christiansen.

Thomas Gerritz und Norbert Deeg stehen schon seit Ewigkeiten auf der Bühne und spielen seit 1997 auch Impro-theater. Nach der Arbeit in einem großen Ensemble sind sie jetzt erstmals zu zweit unterwegs.

Eintritt: 5,- €/erm. 3,- €/1,- € (s.o.)

Zuletzt bearbeitet am: 23.02.09

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