Voltaire

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50 Jahre Club Voltaire

60313 Frankfurt am Main

Kleine Hochstraße 5

Öffnungszeiten der Kneipe:
Mo - Sa  18 bis 1 Uhr

Sonntags geschlossen - außer bei Veranstaltungen (siehe Programm)

Telefon: (069) 21 99 93 11 kneipe@club-voltaire.de

Bürozeiten:
Mo - Do 16 bis 18 Uhr
Freitag  10 bis 16 Uhr
Telefon: (069) 29 24 08
buero@club-voltaire.de

Der Club ist auch auf Facebook vertreten.

Impressum

Regelmässige Termine:

Geschichten des Gelingens

ClubJazz

Frauendiskussionsabend (ladies only)

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Vergangene Monate:

So, 12.08.2012 * 16 Uhr

Ganzer Club

Club Voltaire Sommerfest

Es gibt was zu feiern!!!

Im Dezember 1962 wurde aus einem Arbeitsausschuss kritischer junger Linker ein Verein - der Club Voltaire war geboren und residiert seit dem nahezu unverändert in der Kleinen Hochstraße.

Am 12. August ab 16.00 Uhr findet das Sommerfest statt, das inzwischen auch schon zu einer guten Tradition geworden ist. Es gibt griechische und internationale Musik von Prosechos (Rene Orfanidis und Jannis Karis) und U-lala (Ulli Becker und Jutta Huebener) und Mittelmeer-Spezialitäten.

Dabei wird auch das Jubiläumsjahr eingeläutet mit der Uraufführung eines Dokumentarfilms von Niko Apel, der Aspekte aus der Clubgeschichte und  -gegenwart  illustriert. Gezeigt wird der Film jeweils um 18:30 Uhr und um 20:00 Uhr.

Kommt und feiert mit uns 50 Jahre Club Voltaire!

Infos zu Prosechos:
Die Musik von PROSECHÓS ist stark durch die Biografie von Jannis Karis geprägt. Geboren 1957 in Filippi/Nordgriechenland, lebt er seit 1975 in Frankfurt/M. Nachdem er einige Jahre Mitglied bei Orfeo Greco, Pegasos etc. war, gründete er 1984 die Gruppe PROSECHÓS. Nach Europaweiten Tourneen mit dem Altmeister des Rembetiko, Michális Jenítsaris, und Veröffentlichung des Live-Albums „SALTADÓROS“ - Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1991-, spielte die Gruppe 1993 das Album „SALTO ORIENTALE“ ein, und erreichte damit 1994 die Top Ten der EUROPEAN WORLD MUSIC CHARTS. Das Album schaffte die Loslösung vom Rembetiko zum Orient – Okzident Crossover.

Die Gruppe PROSECHÓS feierte letztes Jahr ihr 28-jähriges Bestehen. Sie wurde 1985 gegründet, um der „Zorbaisierung du Souvlakisierung“ der griechischen Musik den Kampf anzusagen. Der lange Zeit verpönte Rembetiko, Musik aus dem griechischen Untergrund, der als griechische Form des Blues bezeichnet wird, war damals der Ausgangspunkt für ihre Musik. Ihr erstes Album „Saltadoros“, das gemeinsam mit dem Altmeister des Rembetiko Michális Jenítsaris, entstanden ist, setzte als Hommage an die puristischen Formen dieser Musik gleichzeitig das Zeichen zum Aufbruch: „Saltaro“, das griechische Wort für springen, gibt den Takt an für einen Sprung in den orientalischen Raum. 

Wie auch der portugiesische Fado, spanische Flamengo oder argentinische Tango entstand der Rembetiko in den urbanen Zentren und fungierte als eine musikalische Alltags- und Vergangenheitsbewältigung, für die Überwindung von Nöten wie Heimatlosigkeit, Verfolgung und Außenseitertum. Diese Lieder erzählen auf sehr einfache und direkte Weise vom Leben einer subkulturellen Minderheit, unter der sich auch Männer befanden, die  wegen Drogenmissbrauch und anderer Delikte häufig im Gefängnis waren.

Die um die Manges und Koutsavakides hauptsächlich in Piräus gespielte Musik wurde von Instrumenten wie Bouzouki und Baglamas dominiert, hatte einen rauen und maskulinen Charakter und ist als Piräus-Stil bekannt. Die wichtigsten Tänze waren hier der Zeymbekikos, im asymmentrischen 9/8-tel Rhythmus, der hauptsächlich von einem Tänzer getanzt wurde, und der Hassapikos, im 2/4-tel-Takt. 

Als im Jahr der kleinasiatischen Katastrophe (1922) fast 1,5 Mio. griechische Flüchtlinge aus Kleinasien  ins Mutterland zwangsemigrierten, brachten sie als Erbe die Cafe-Aman-Musik Smyrnas (heute Izmir) mit. Cafe-Aman-Ensembles waren schon seit Ende des 19. Jahrhunderts in Athen und Piräus bekannt. Die dominierenden Instrumente waren hier Violine, Santour, Oud, Darbouka. Die Cafe-Aman-Musik war lebensfroher und von temperamentvollen Rhythmen geprägt, wie z.B. Bauchtanz (Tsifteteli) und Karsilamas, und wurde hauptsächlich von Frauen gesungen. Sie ist bekannt als Smyrna-Stil, wurde öffentlich zur Unterhaltung gespielt und war sehr populär.
Der Rembetiko entstand also in den griechischen Metropolen (Piräus, Athen, Thessaloniki) aus der Verschmelzung dieser beiden Musikstile.

Als Anfang der 80er Jahre in Griechenland der Spielfilm „Rembetiko“ Erfolge feierte, gab die von Stavros Xarchakos eigens dafür geschriebene Musik im Stil der alten Rembetika des Piräus der 20er und 30er Jahre mit einem Schlag den Ton für die griechische Musikszene an. Die Elemente des Rembetiko erfuhren eine kaum geahnte Renaissance, und seither erfährt diese Liedform ihre endgültige Rehabilitation als die authentische Musik Griechenlands.

Zuletzt bearbeitet am: 26.07.12

Do, 16.08.2012 * 19:30

2. Stock

Rechtsordnung kontra Integrationsprozesse – eine offene Problematik

Ein Urteil, wie es hierzulande nachvollziehbar ist: Beschneidung wird per Gerichtsurteil verboten.
Denn in der deutschen Kultur, aber nicht nur dieser, wird diese Prozedur schon aus folgendem Grund seit langem geächtet:
Kinder können in dem Alter, in dem sie vorgenommen wird noch gar nicht selbstständig entscheiden, ob SIE dies auch wollen.
Sie werden schon von klein auf dahingehend beeinflusst; es wird über deren Köpfe hinweg entschieden.
Und als kulturell üblich verkauft.
Natürlich legen vor allem Verbände islamischer und jüdischer Herkunft sofort Protest ein – es sei eine Einmischung in Leben, ihre Kultur.
Und stellen die Forderung, man möge dies doch akzeptieren und tolerieren. Wer dies nicht wolle verhielte sich nicht in Sinne einer multikulturellen Gesellschaft. Ist dies tatsächlich so? Und wo bleibt die Akzeptanz gegenüber der deutschen, europäischen Kultur?
Vor allem: Wer denkt denn da wirklich an die Kinder; deren Zukunft?

Veranstalter: Forum für mehr Integration in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire
Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 17.07.12

So, 19.08.2012 * 19 Uhr

Etage (noch) unklar

Occupy Frankfurt - Videoabend

Occupy Frankfurt - Videos dokumentieren einschneidende Erlebnis. Blockupy darf dabei nicht fehlen - Tage der Verbote in Frankfurt. Das Videoteam von Occupy Frankfurt war dabei, Dokumentation und Mobilisierung, Internet und Video gehen Hand in Hand, bewegte Bilder und Animationen, damit beteiligt sich das Videoteam aktiv an der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um das bestehenden Bankensystem. Die Verbotstage von Blockupy werden unvergessen bleiben, der Abend soll die Erinnerung daran wachhalten. Das Videoteam Frankfurt bietet Informationen abseits der kommerziellen TV Sender  und versteht sich als Teil einer kritischen Gegenöffentlichkeit.

Eintritt frei - Spenden erwünscht!

Zuletzt bearbeitet am: 30.07.12

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